Mediale Gleichschaltung

'Klima-Kodex': Warum Mainstream zu Rauchs 'radikaler' Klima-Diktatur schweigt

Medien
Rauch: (C) Bernhard Schindler/Die Grünen, Wikimedia Commons, CC0; Symbolbilder (2): Freepik; Komposition: Der Status.

Im Klima-Kampf will Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) dieselbe "Radikalität" walten lassen wie bei Corona, die Einschränkung von Grundrechte wohl inklusive. Damit ist er in der Regierung nicht allein: In derselben Diskussionsrunde träumte Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) von der Einschränkung des Rechtsstaates sowie der Mithilfe der Mainstream-Medien, um das "höhere Ziel" der UN-Agenda 2030 voranzutreiben. Ihre Wünsche wurden erhört, wie ein ominöser "Klima-Kodex" für Medien illustriert.

Systempresse schweigt über Rauch-Skandal

Unser Aufdecker-Bericht über die skandalösen Aussagen der schwarz-grünen Regierungsmitglieder schlug hohe Wellen. Zigtausende lasen unsere Berichterstattung, diverse andere Alternativmedien zogen nach und thematisierten das illustre SDG-Umsetzungstreffen im Ban-Ki-Moon Centre for Global Citizens in Wien. Auch die FPÖ griff das Thema auf und äußerte sich ausführlich dazu. Neben klaren Worten von FPÖ-Chef Herbert Kickl sorgte auch Generalsekretär Christian Hafenecker mit einer mehrteiligen Videoserie (Teil 1, Teil 2, Teil 3) für Aufsehen, in der er die bedrohlichen Aussagen im Detail analysierte. 

Doch obwohl damit zwei hochrangige Politiker der in Umfragen führenden Partei in einem ansonsten medial eher themenarmen Zeitfenster darüber sprachen, verweigerte sich die Systempresse jeglicher Berichterstattung. Außerhalb des alternativmedialen Sektors griffen einzig "ServusTV" und "eXXpress" die Causa auf. Die übliche Inseratenkaiser-Riege, die vermeintlichen "Qualitätsmedien" und der zwangsgebührenfinanzierte ORF schwiegen eisern zum Thema. Nun stellt sich heraus, dass es sich dabei wohl um keinen Zufall handelt. Denn bereits im Mai beschlossen diverse Systemmedien einen "Klima-Kodex", der als Richtlinie dient, wie über den ganzen Themenkomplex überhaupt berichtet wird. 

Hier könnt ihr den bedrohlichen Rauch-Sager ansehen: 


"Klima-Kodex" als Richtlinie für Medien

Die Stoßrichtung des sogenannten "Netzwerk Klimajournalismus" offenbarte der Bilderberger-"Standard" seinerzeit wohlwollend in einem bislang kaum beachteten Artikel: "Medienhäuser, die den Kodex unterschreiben, bekennen sich etwa zu wissenschaftlichen Fakten, räumen Klimaberichterstattung Platz und Ressourcen ein, zeigen Lösungen und Handlungsmöglichkeiten auf und achten auf angemessene Bebilderung und Wortwahl." Begründet sei dies damit, dass die "Klimakrise [...] die dringlichste Krise in diesem Jahrhundert sei". Und was "Fakten" sind, das entscheidet nicht der freie akademische Diskurs - sondern das obliegt die üblichen Verdächtigen. 

Den Bock zum Gärtner machen

Der sogenannte "Klima-Kodex" sieht auch Sanktionen bei Verstößen vor. Er wurde "in enger Zusammenarbeit" mit dem "Climate Change Centre Austria" (CCCA) geschehen. Die wissenschaftliche Begleitung übernahm Daniel Huppman. Der ist in die einschlägigen Netzwerke bestens eingebettet: So trat er als Autor für den UN-Weltklimarat (IPCC) ebenso in Erscheinung wie für das "Internationale Institut für angewandte Systemanalyse" (IIASA). Dessen Mitgründer Wolfgang Lutz warb im Vorjahr im ORF für eine Halbierung der Weltbevölkerung. Ab Dezember übernimmt mit Hans-Joachim Schellnhuber jener "Forscher", der im Jänner eine radikale CO2-Rationierung für Bürger forderte, die IIASA-Leitung.

Übliche Verdächtige sind Feuer & Flamme

Zu den Erstunterzeichnern gehören auch "Big Player" der heimischen Medienlandschaft. Darunter die wichtigste Nachrichtenagentur "Austria Presse Agentur" (APA), deren wichtigster Genossenschafter der ORF (45,6%) ist. Ebenfalls mit dabei: Die von der WEF-"Jungen Weltführerin" Eva Dichand geleitete Gratiszeitung "Heute", die Regionalmedien, die inzwischen nur noch online existierende republikeigene "Wiener Zeitung", das gewerkschaftsnahe "Moment"-Magazin, sowie die Blätter "Datum", "Die Chefredaktion", "andererseits" und "tag eins". Auch die "Kleine Zeitung" erklärte ihre Unterstützung für die formulierten Ziele und wollte ihre Hausordnung für Journalisten im Sinne des Klima-Kodexes anzupassen.

Auch Presserat & Co. mit an Bord 

Ein Ausverkauf der freien Berichterstattung für das "höhere Ziel" des globalistischen Eliten-Weltumbaus: Man würde meinen, dass die Journalisten-Organisationen Alarm schlagen. Doch im Gegenteil: Auch der "Presseclub Concordia", die Österreich-Niederlassung der "Reporter ohne Grenzen" und der sogenannte "Österreichische Presserat" unterstützen den Klima-Kodex.

Der Geschäftsführer des Presserats jubilierte: "Die Klimakrise ist das zentrale Problem unserer Zeit und damit auch ein Schlüsselthema für den Journalismus. Ich begrüße jede Initiative, die die Klimaberichterstattung stärkt und sich für eine sachliche und wissenschaftsbasierte Aufbereitung einsetzt." Bei der Einrichtung handelt es sich übrigens um einen Privatverein, der sich aus den Wortführern der Systemmedien zusammen setzt und gerne um mehr Steuergeld für seine einseitige Arbeit als Mainstream-"Torwächter" bettelt. 

Gleichschaltung auch im Staatsfunk

Der Rückgriff auf "die Wissenschaft" ist besonders perfide, da seit Jahren immer damit hausieren gegangen wird, dass diese angeblich ohnehin einhellig derselben Meinung zum Thema sei. Währenddessen werden kritische Forscher systematisch aus dem Diskurs ausgeschlossen. Ein Schelm wer hier einen Parallele zur beabsichtigen Gleichschaltung im Zuge der sogenannten "Pandemie" erkennen mag. Und man macht keinen Hehl heraus: APA-Chefredakteur Johannes Bruckenberger schwärmte davon, dass man bereits zuvor auf ein "Klimateam" setzte und täglich 15 Klima-Artikel publiziere. Diese würden dann auch besonders häufig von anderen Medien übernommen. 

Der eigentlich zu Objektivität und Neutralität verpflichtete ORF demaskiert seine Absicht auch, wie die bestellte "Nachhaltigkeitsbeauftragte Anita Malli erklärt: "Die große Kunst ist es, diese Themen so zu erzählen, dass sie mit den Menschen zu tun haben. Bei guten Geschichten bleiben Menschen dran." Umerziehung des Souveräns unter dem Klima-Deckmäntelchen statt neutraler Berichterstattung: Man bringt das Thema nicht nur in den Nachrichten, sondern auch "in der Fläche" unter. Die Dauerbeschallung mit der Klima-Propaganda wird zum Programm. Notfalls eben, indem man von "Selbstentzündungen" von Wäldern faselt oder das Volk "fürs Klima" in Lehmhütten oder in Beton-Iglus zusammenpferchen will. 

Klima-Propaganda: Polit-medialer Komplex packelt

Es ist eine Initiative, die frappierend an das erinnert, was ÖVP-Ministerin Edtstadler und PULS4-Infochefin Corinna Milborn in der erwähnten SDG-Diskussionsrunde im Herbst andachten. Edtstadler, welche die SDGs der UN-"Agenda 2030" ohnehin für ein "Mega-Instrument" hält, sagte damals etwa: "Wir brauchen auch die Unterstützung der öffentlichen und vor allem veröffentlichten Meinung der Medien, um klar zu machen, warum wir das machen. Wir schneiden ja nicht Rechtsmittel ab, weil wir gemein sind [...] sondern wir machen es, weil wir einfach einem höheren Ziel dienen müssen." 

Milborn pflichtete bei und erklärte sogleich, dass man gerne zum Erfüllungsgehilfen der Globalisten-Propaganda wird: "Wir haben uns überlegt: Wir schaffen wir es, dass es tatsächlich die Richtschnur ist beim Beschließen, welche Geschichte ist relevant und welche nicht. Welche kommt in die Abendnachrichten und welche nicht." Zu diesem Zweck habe man eigene Leistungskennzahlen eingeräumt: Zehn Sendungsminuten müssen sich entsprechend zwingend SDG-Themen widmen, natürlich mit entsprechender Schlagseite: "Es gibt Ziele und da wird mitgezählt. [...] Man muss es tun, auch in Medien natürlich." Und geht's nach UN-General Guterres, zensiert man die Kritiker überhaupt nach Belieben... 

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