Runde der Chefredakteure IV

Schubumkehr bei Migration: Was tun gegen Überfremdung & importierte Gewalt

Medien
Screenshots (3): YouTube; Komposition: Der Status.

Die Verschiebung der demografischen Mehrheitsverhältnisse zu Ungunsten der Europäer ist Fakt. Die ungezügelte Massenmigration oft integrationsunwilliger Glücksritter aus aller Herren Länder bringt Verwerfungen mit, darunter eine Welle importierter Gewalt. Während sich der Mainstream vor der Erwähnung jedes Zusammenhangs scheut, reden alternative Medienmacher Klartext. In der vierten Ausgabe der "Runde der Chefredakteure" sprach Bernadette Conrads für "Der Status" mit Philipp Huemer ("Heimatkurier") und dem in Dubai wohnhaften Thomas Bachheimer (Chefökonom "Goldvorsorge") zur charmanten Moderation von Konrad Markward Weiß ("Der Eckart") im Wiener Fernandihof, der es mit Bravour vermochte, einem ebenso vielschichtigen wie weitreichenden Themenkomplex einen roten Faden mitzugeben.

Hochkarätige Runde sprach über Migrationskomplex

Die Auswahl der Gäste könnte nicht treffender sein, bringen sie doch alle einen großen Erfahrungsschatz zu einer der großen Existenzfragen der Jetztzeit mit. Bernadette Conrads vom Status lebt seit über einem Jahrzehnt in Wien, kann somit aus erster Hand davon berichten, wie sich mit der wachsenden Überfremdung die Sicherheitslage insbesondere für junge Frauen in Großstädten verschärft hat. Huemer wiederum leitet ein Medium, das sich schwerpunktmäßig mit den negativen Folgen der Massenmigration beschäftigt. Bachheimer wiederum bringt als qualifizierter "Expat" in der arabischen Welt eine einmalige Perspektive aus der Herkunftsregion vieler Migranten mit.

Österreich - und insbesondere Wien - wird seit Jahren von einer immer größer werdenden Welle brutaler Ausländerkriminalität heimgesucht. Besonders schockierend war hier neben dem dreifachen Afghanen-Frauenmord in Wien-Brigittenau der monatelang andauernde sexuelle Missbrauch und die Erpressung einer 12-Jährigen durch 17 großteils selbst minderjährige Migranten. Kaum eine Woche vergeht ohne einen neuen schockierenden Fall. Die schwarz-grüne Regierung verschließt aber weiter die Augen vor der Realität und versucht sich in wirkungslosen Maßnahmen wie einem Messerverbot für alle Bürger in bestimmten Problemvierteln mit geplanter Ausdehnung auf das gesamte Bundesgebiet.

Hier könnt ihr die ganze hochklassige vierte Folge der "Runde der Chefredakteure" ansehen: 

Frauen nicht mehr sicher in Europas Städten

Und so richtete sich die erste Frage an Conrads: Nämlich, ob diese Gewaltwelle einen Einfluss auf den Alltagsgestaltung einer Frau in der Bundeshauptstadt habe. Hier erklärte sie: Dies sei in Wien nichts neues - bereits als sie 2014 in einen migrantisch geprägten Ex-Arbeiterbezirk zog. Sie beobachte schon damals größere Gruppen salafistisch ausgerichteter Zuwanderer, die vor ihrer Haustür herumlungerten. Auch aus Eigenschutz begann sie damals, nicht mit knapper Kleidung aus dem Haus zu gehen.

In der Ungewissheit nach den Absichten der Herrschaften habe sie es gemieden, sich abends im Grätzel draußen aufzuhalten. Dies änderte sich erst, als sie in einen bürgerlicheren Bezirk zog. Dieses gesellschaftliche Klima, welche somit schon vor der großen sogenannten "Flüchtlingskrise" akut war, herrsche aber mittlerweile in allen Wiener Flächenbezirken vor, deren Charakter sich im Laufe der Zeit vom Arbeiterbezirk zum Migranten-Ghetto wandelte.

Wirklich lösbar sei das Problem nicht, so Conrads: Denn hier driften Kulturen und Frauenbilder aufeinander, die sich miterinander nicht vereinbaren lassen. Diese laufe mittelfristig drauf hinaus, dass eines dieser Verständnisse zurückgedrängt wird - und es bleibt zu hoffen, dass diese nicht unsere heimische Kultur ist. Die fairste Lösung wäre es somit, die Massenzuwanderung rückgängig zu machen, damit wir als Österreicher wieder Herren im eigenen Haus sind. 

Kritik am schwarzen "Leitkultur"-Schmäh

Huemer holte als nächstes zur Kritik am Leitkultur-Gedöns der ÖVP aus, der die Felle davon schwimmen. Die Kanzlerpartei versuche kurz vor der Wahl mit einer "Law & Order"-Politik freiheitliche Wähler anzusprechen. Es mache daher einen Unterschied, wer den "Leitkultur"-Begriff nutzt und aus welchen Motiven. Prinzipiell sei Leitkultur nämlich eine wichtige Forderung, ähnlich wie die Assimilation von Migranten. Aber diese entstehe nicht im luftleeren Raum, sondern im Wechselspiel aus Kultur, Tradition, Brauch und Lebensweisen der Leute, die diese leben. Die Geographie und die unterschiedlichen Menschentypen hätten auch einen Einfluss auf ihre Kultur. 

Die ÖVP missachte dabei den Umstand, dass sich eine solche in der Regel um eine Gruppe bildet, die sich im Dreiklang Volk - Nation - Leitkultur durch gemeinsame Abstammung, Sprache und Geschichte auszeichnet. Die Volkspartei betreibe allerdings eine Bevölkerungspolitik, in der die Österreicher durch schranklose Zuwanderung zur Minderheit werden. Man sehe in ehemaligen Arbeiterbezirken, dass Österreich und die Österreicher bereits verdrängt wurden, so Huemer, der ebenfalls die Wiener Perspektive zur Genüge kennt. Das Phänomen der Ausländergewalt habe somit auch eine demographische Ursache, sie sei eine Folge des Bevölkerungsaustausches. 

Conrads warf an dieser Stelle ein, dass sich die ÖVP ohnehin schwer tun würde, eine Leitkultur zu erfinden oder zu vermarkten. Sie habe nicht das Gefühl, dass die ÖVP hier in irgendeiner Weise repräsentativ agiere. Man denke hierbei an Kurz, der faktisch mit einem "protestantischen Erweckungskult aus Amerika" daher kam. Die Kanzlerpartei ziele an der Leitkultur, die sie vermarkten will, vorbei. Bachheimer wiederum hinterfragte die Machbarkeit, wenn "Staatsschranzen" bestimmen wollen, wie sich Österreicher kulturell zu benehmen hätten. Immerhin habe man ja schon innerhalb Österreichs eine reiche Mentalitätsvielfalt. Er ist somit eher ein Fan eines "Europas der 1.000 Kantone".

Maßnahmenbündel für Migrationswende

Überfremdung und Bevölkerungsaustausch als Not, gegen die nur die Rückführung problematischer Elemente hilft: Dies ist so etwas wie ein Konsens im patriotischen Lager. Doch zeigte sich erst kürzlich durch die Aufregung über den Begriff "Remigration", welchen politischen Sprengstoff diese Frage eigentlich birgt. Das System kolportierte damals faktenwidrig, dass Parteien wie AfD oder FPÖ die Deportation von Millionen fordern würden. In Wahrheit, so Huemer, gehe es aber lediglich darum, die Migrationsströme zu stoppen und die Folgen, die diese anrichten, über mehrere Jahrzehnte hinweg rückgängig zu machen.

Er versuchte sich hier auch an einer formellen Begriffsdefinition: "Remigration ist ein Bündel an Maßnahmen und Steuerungsprozessen zur Umkehrung der Migrationsströme und zur Überwindung der demographischen Krise." Hier denke er etwa an strenge Grenzpolitik, eine Reform der Staatsbürgerschaft und des Asylrechts, die Abschiebung von Illegalen, eine Leitkultur und Rückkehr-Anreize. Europa solle jeden Tag ein Stück "europäischer" werden. Hier gebe es natürlich unterschiedliche Konzepte, wobei man bei allen drei Gruppen (Illegale, Ausländer, nicht integrierte [Doppel-] Staatsbürger verschiedene Maßnahmen im rechtsstaatlichen Rahmen andenken müsse.

Braucht Wirtschaft wirklich Zuwanderung?

Häufig wird die Zuwanderung mit der Behauptung angekurbelt, diese brauche es für das Funktionieren der Wirtschaft. Bachheimer hält dies als Ökonom für "Schwachsinn". Man müsse eher Leute ausbilden, statt ihnen Anreize fürs Nichtstun zu geben. Nun versuche man den Fachkräftemangel durch den Import von Menschen aus bestimmten Kulturkreisen zu kompensieren, obwohl man mit fast 100%-iger Wahrscheinlichkeit prognostizieren kann, dass diese dies ebenfalls nicht können. Er kritisierte auch die hohe Steuerlast in Österreich, die dazu führt, dass eigene Fachkräfte abwandern würden.

In den Emiraten, wo er wohnt, verfolge man eine andere Philosophie: Gastarbeiter bekommen ein Arbeitsvisum für die Mithilfe am Aufbau - und gehen danach wieder heim. In Dubai würden zwar 92% Ausländer leben, aber umgekehrt sei das Land bei der Vergabe der Staatsbürgerschaft sehr restriktiv. Sie würden sich trotz des hohen Ausländeranteils ihre Kultur bewahren, auch weil sie ihre eigenen Bars und sozialen Zirkel haben. Die Annäherung zwischen Einheimischen und Ausländer finde immer auf Initiative der Autochthonen statt - und nicht durch "Gäste" die einem an Brennpunkten wie dem Reumannplatz in Wien-Favoriten ungefragt näher kommen, als einem lieb ist...

Unsaubere Begriffe und fehlende Rückkehr

Die Frage ist freilich, ob solche Modelle für Österreich und Europa überhaupt gangbar wären. Immerhin sagte man ja auch bei den historischen Gastarbeitern einst, dass sie wieder nach Hause gehen würden. Dies ist aber nicht der Fall, stattdessen importiert man weiter Leite, insbesondere über das Asylsystem; infolge dessen führend Afghanen und Syrer die Kriminalstatistik an, insbesondere bei Straftaten gegen Frauen. Die Regierungen vermischen "Asyl" und "Fachkräfte" - und das sollte man ihnen nicht durchgehen lassen.

Conrads erinnerte daran, dass die Kriege dort vorbei sind - sowohl Afghanistan, als auch Syrien haben gesagt, man wolle die eigenen Bürger für den Aufbau zurück nehmen. Aber der Westen verweigert es ihnen. Der erste Hebel wäre es somit, in Gespräche zu treten und ihnen ihre Leute zurückzugeben - aber dafür müsste man die Regierungen halt auch anerkennen. Huemer stimmt hier zu: Herkunftsländer wurden die Kooperation auch wegen außenpolitischen Komponenten verweigern. Außerdem habe man ja durch die Entwicklungshilfe ein mögliches Druckmittel; Schweden plane inzwischen bereits, deren Auszahlung an die Rücknahmebereitschaft der Länder zu koppeln.

Unsere eigenen Fachkräfte wandern ab

Migration ist immer auch eine Frage des Geldes - auf unterschiedliche Weise. Bachheimer erinnerte hier daran, dass Wirtschaftsräume Flexibilität brauchen und man heute andere Leute als Fachkräfte brauche als noch in den 50er-Jahren. Huemer erinnert an den Rattenschwanz, dass durch Massenmigration neuer Bedarf an Wohnraum, Dienstleistungen & Co. entstehe - selbst bei Fachkräften, die die bestehende Lücke ein kleines Stück zu schließen vermag. Etliche Studien würde zeigen: Das Plus für die Volkswirtschaft, dass nur bei westlichen Fachkräften gering besteht, verkehre sich dies sogar bei diesen ab dem ersten nachgezogenen Familienmitglied bereits ins Gegenteil.

Die Notlagen würden sich gegenseitig verschärfen - und zudem holt man sich jenes Humankapital herein, das dann in den Heimatländern fehlt. Aktuell überlege die EU etwa, den Philippinen eine Kompensation zu zahlen, weil nun plötzlich dort die Pflegekräfte fehlen. Albanien versuche aktuell, den "Brain Drain" durch ein Gesetz zu stoppen, das von Medizin-Studenten verlangt, dass sie zuerst fünf Jahre im eigenen Land arbeiten müssen, bevor sie ihr Diplom verliehen kriegen. Dazu kommt auch hierzulande: Die Perspektiven der Leute inklusive Familiengründen schwinden auch durch Verteilungskämpfe, die Geburtenrate fällt noch weiter - und die Mängel werden verschärft.

Arbeitsmigration und Lohndumping

Betroffen seien beim "Fachkräftemangel" oft Branchen wie Gastronomie, Tourismus & Co., wo die Bezahlung selbst mit einer Ausbildung schlecht ist. Diese Bereiche müssten sich auch über attraktivere Modelle Gedanken machen, statt immer nur neues Personal importieren zu lassen. Conrads pflichtete bei: Die Mischung aus Lohndumping und Brain-Drain führe zu einer Ungerechtigkeit auf beiden Seiten. Man müsste gewisse Berufsfelder wieder attraktivieren und nicht mehr einseitig ausbilden: Der Elitarismus, der Akademien & Co. über alles stellt, erweist einen Bärendienst. Bei mehr Wertschätzung für Handwerker gebe es etwa wieder mehr Handwerker.

Zu dieser politischen Wende müsse logischerweise auch eine bessere Familien- und Geburtenpolitik gehören. Denn, wenn man davon spricht, dass man Fachkräfte für bestimmte Arbeiten braucht, dann wäre neben der Frage nach der Ausbildung des heimischen Potenzial natürlich auch ins Feld zu führen: Wie können wir Leute bekommen durch Kinderkriegen. Anders komme man nicht aus diesem Teufelskreislauf heraus - eine Sichtweise der schließlich auch Bachheimer zustimmen musste.

Für die Frage der fehlenden Erntehelfer & Co. in der Landwirtschaft, die Weiß in den Raum warf, schwebt indes Huemer ein innovatives Modell vor: Entfremdete junge Städte könnten diese Arbeiten im Sommer am Bauernhof, ggf. auch gegen Entlohnung, erledigen helfen. Zudem gebe es ja auch in anderen Bereichen viele Freiwilligendienste - und das Ehrenamt erfreut sich prinzipiell großer Beliebtheit. Die Politik müsse einfach kreativer bei ihren Lösungen und Konzepten werden, statt immer nur Leute reinzuholen, um die eigene Unfähigkeit und Perspektivenlosigkeit zu kaschieren. 

Moslems, Frauenbilder und Sexualdelikte

Dem geneigten Zuseher fällt längst auf: Hier wird nicht einfach über Symptome gesprochen, sondern ganzheitlich gedacht. Aber letztendlich war das Hauptthema der Sendung ja auch die Auffälligkeit vieler muslimischer Täter bei den Sexualdelikten. Bachheimer sieht einen Teil des Problems auch darin, dass die Leute aus der Heimat harte und handfeste Strafen gewohnt sind und die Kuscheljustiz hierzulande hier zahnlos ist. Freilich würden in der arabischen Welt wegen des Zeugenzwangs nicht viele Vergewaltiger verurteilt und die Frau hätten weniger Rechte dort und es zeige sich auch eine Diskrepanz zwischen dem freien Wirtschaftstreiben und der kaum vorhandenen Meinungsfreiheit.

In der Stellung der Frau ergibt sich ein interessantes kulturelles Verständnis. Bei den eigenen Frauen würden sie ihre bestimmte Art der Wertschätzung anlegen, die auch zu einem sehr überwachten Leben führt, weil man sie als "wirklichen Schatz" ansieht. Die ausländischen Frauen wären dagegen für Dienstleistungen aller Art da, wiewohl nicht offen darüber geredet wird, was man nun besser oder schlechter findet. Aber es zeige sich in den Emiraten etwa eine riesige Diskrepanz beim Kleidungsstil zwischen Ausländerinnen und einheimischen Frauen. 

In welches Frauenbild überhaupt integrieren?

Conrads hakte hier ein und erinnerte daran: Den fehlenden Respekt durch Migranten und Moslems müsse man sich hierzulande teils auch selbst zuschreiben. Sie brachte das Beispiel des Michael Wendler an, jenes D-Promis, der bei RTL & Co. infolge seiner mutigen Corona-Kritik aussortiert wurde und viele Fans aus der Gegenöffentlichkeit hat, aber gleichzeitig für Befremden sorgt, indem er seine sehr junge Ehefrau mittels Bild und Videomaterial auf OnlyFans praktisch "prostituiert". Hier noch Respekt aufzubringen, falle auch Konservativen hierzulande schwer.

Wenn Frauen nur noch als Sexualobjekt gelten und die Rolle der Mutter oder Oma quasi nicht mehr vorhanden ist, zeige dies auch ein Wertschätzungsproblem von Frauen auf. Die Sexualisierung auf allen Ebenen wirke sich im Konfliktpool des Kampfes der Kulturen noch zusätzlich negativ aus. Hier kann man irgendwelche Werte auch schwer argumentieren: Denn in welches Frauenbild sollten sich die Migranten da denn bitte integrieren? Huemer warf allerdings ein, dass diese Erkenntnis nicht dazu führen dürfe, dem "liberalen dekadenten Westen" zugleich "sittsam traditionalistische Muslime" gegenüber zu stellen. Gerade in orientalischen Ländern würden oft rohe Sitten herrschen. 

Multikulti tötet Respekt der Völker zueinander

Huemer griff zur Illustration die von Bachheimer angedeutete Divergenz in der Rechtsprechung wieder auf: In den Herkunftsländern geben es oft harte Strafen für die von Migranten in Europa begangenen Delikte sowie ein rigoroses Durchgreifen auch bei anderen Delikten. Hierzulande sind viele nicht strafmündig, weil sie angeblich erst 12 oder 13 Jahre alt sind und selbst ältere Tatverdächtige auf freiem Fuß angezeigt werden. Unser Rechtsstaat und seine Gesetze seien auf diese Klientel gar nicht ausgelegt. Es wäre nun aber ein Fehler, nun völlig restriktive Gesetze zu verlangen und unsere erkämpfte Freiheit aus Rücksicht auf importierte Völker zu beschneiden. 

Vielmehr sieht er die (Re-)Migrationspolitik als Gretchenfrage: Wenn man gezwungen ist, in einer Multikulti-Gesellschaft, die zwangsläufig zu Konflikten führt, Tür an Tür mit der ganzen Welt zu leben, leide auch das Auskommen der Völker untereinander, der Respekt vor den unterschiedlichen Kulturen, die einen Wert an sich bilden, gehe verloren. Somit könnte eine Migrationswende das Verständnis der Völker füreinander stärken, sodass die Menschen fremde Kulturen wieder im Ausland kennenlernen können und so ihren Horizont erweitern können, statt in einer dystopischen Realität zu leben. 

Welche Perspektiven in multipolarer Welt?

Die Gäste beleuchteten auch die geopolitische und geoökonomische Perspektive. Bachheimer zeichnete ein Bild einer arabischen Welt, die eine Serie von Jahrhundertprojekten auf den Weg bringt, während dort das Verständnis sowohl unter Einheimischen als auch unter Gastarbeitern enden wollend ist dafür, welche Elemente ihrer Gesellschaften wir überhaupt bei uns aufnehmen. Er ist sich sicher, dass qualifizierte Migranten - auch aus Europa - ihr Glück künftig eher dort suchen würden. Europa droht dabei noch weiter zurückzufallen - mit allen gesellschaftlich und wirtschaftlich ruinösen Folgen. 

Conrads erinnerte an die Problematik der US-Vormachtstellung durch Unterdrückung und die Rolle von globalistischen Organisationen wie WEF & Co. sowie durch einschlägige NGOs. Am Weg in die Einwanderungsgesellschaft nach US-Vorbild würden amerikanische NGOs uns dazu zwingen, sogenannte Flüchtlinge aufzunehmen, die wir dann nicht abschieben dürfen und auch unsere eigene Vorstellung von Menschenrechten nicht ausleben dürfen. Als überzeugte Demokratin wäre eigentlich mehr Demokratie und mehr Europa angebracht - allerdings im Sinne von Souveränität in einer multipolaren Welt statt der Unterordnung unter den transatlantischen Komplex.

Huemer konnte dem nur beipflichten: Wir hätten auf unserem Kontinent unsere eigenen Probleme und sollten uns nicht auf fremdes Geheiß in fremde Probleme einmischen. Wenn man den Herkunftsländern auf Augenhöhe begegnet und mit ihnen Rücknahmeabkommen schließt, sei dies sinnvoller als im Sinne des Werte-Westens mit dem kulturimperialistischen Zeigefinger zu moralisieren. Die aktuelle Situation habe die Absurdität, dass man im eigenen Land die Kontrolle verloren hat, aber anderen Ländern plötzlich Vorschriften machen will. Als Resultat würden uns diese Länder nicht nur ihren Bevölkerungsüberschuss, sondern auch noch 20.000 Elefanten schicken wollen... 

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