'Zeit für neues Wertefundament'

Jägerbauer (FPÖ) zu AK-Wahl: Arbeiter können Verrat durch rote Bonzen beenden

Politik
AK: Wikimedia Commons (gemeinfrei); Urne: Freepik; Jägerbauer: FPÖ/zVg; Komposition: Der Status.

In fünf Bundesländern ist die AK-Wahl bereits geschlagen. Aktuell - und noch bis 23. April - sind Arbeiter und Angestellte in Niederösterreich, Wien und im Burgenland an die Wahlurne gerufen. Dort fuhrwerken rote Gewerkschafter besonders ungeniert, sonnen sich in ihren Privilegien, anstatt für die Belange der Arbeiter zu kämpfen. Corona, Rekord-Teuerung, Lohndumping: Die SPÖ-Bonzen an der Arbeiterkammer-Spitze sind konzeptlos und marschieren oft im Gleichschritt mit der schwarz-grünen Pannen-Regierung. Im exklusiven "Der Status"-Interview erklärt Daniel Jägerbauer, Spitzenkandidat für die "Freiheitlichen Arbeitnehmer" in Niederösterreich, wieso nur eine gerechte und freiheitliche Handschrift in dieser wichtigen Institution sicherstelle, dass die Interessen der fleißigen Hackler wieder Vorrang vor Polit-Proporz, Privilegienstadl und Arbeiter-Verrat haben.

Der Status: Die Arbeiterkammer gilt als verlängerter Arm der SPÖ. Oft ist von "Freunderlwirtschaft" und ideologischer Vereinnahmung die Rede. Wie steht es wirklich um den Zustand der AK?

Jägerbauer: Bei der Arbeiterkammer zählt der Rechtsschutz und der Konsumentenschutz zu guten Errungenschaften. Problematisch ist tatsächlich ihre politische Ausrichtung, die wahrlich als "Arm der SPÖ" bezeichnet werden kann. Klima-Terror, Gender-Wahnsinn und abstruse Identitätsideologien sind an der Tagesordnung. Besonders negativ ist der permanente Drang, Kinder von ihren Familien zu trennen und diese in Betreuungseinrichtungen unterzubringen. Ich sage glasklar an dieser Stelle: "Hände weg von unseren Kindern."

Wir haben unlängst über das Unrecht der Corona-Politik gesprochen. Worunter leiden die Arbeitnehmer derzeit am meisten? Was berichten sie euch?

Die Nachwirkungen des Corona-Regimes sind ungebrochen. Spaltungen innerhalb des Betriebes sind oft unübersehbar. Viele Kollegen haben sich durch die Corona-Maßnahmen vielerorts entfremdet. Es wird lange dauern, wieder das Vertrauen herzustellen. Vor allem im Kontext neuer Erkenntnisse, dass Lockdowns, Masken und Impfung faktisch nichts genutzt haben. Die AK hätte hier zu ihren Arbeitern stehen müssen, anstatt sie im Stich zu lassen.

Das größte Problem allerdings ist die brutale Teuerung. Die Arbeiterkammer ist hier leider genauso konzeptlos, planlos und orientierungslos wie die schwarz-grüne Bundesregierung. Anstatt die Probleme bei der Wurzel zu packen, wird immer nur versucht, Symptome zu lindern. Es wird Zeit für ein neues Wertefundament in der Arbeiterkammer.

Am schlimmsten erwischt es hier die Frauen im Handel, vor allem alleinerziehende Mütter. Sie arbeiten sehr hart 20 oder 25 Stunden die Woche, da es sich zeitlich gar nicht anders ausgeht. Am Ende des Monats bleibt ihnen oft weniger Geld über als Asylanten. Das ist eine unerträgliche Situation. Daher braucht es eine gerechte und freiheitliche Handschrift in der Arbeiterkammer.


Bild: FPÖ/zVg

Die Freiheitlichen Arbeitnehmer wollen die AK "gerecht und frei" machen. Wie – was muss sich verändern?

Die Arbeiterkammer ist seit 1949 durchgängig sozialistisch und rot eingefärbt. Dieser ideologische Tunnelblick trifft Hackler und Arbeitnehmer hart. Unsere Niederösterreicher fühlen sich im Stich gelassen. Das sieht man auch an der Wahlbeteiligung von rund 35 %. Ein Armutszeugnis für das rote System.

Das AK-Wahlrecht erinnert tatsächlich an einen Dritte-Welt-Staat und kann mit demokratischen Gepflogenheiten eines Rechtsstaates nicht mithalten. Intransparenz und strukturelle Korruption machen das System anfällig. Daher müssen wir mit absoluter Härte gegen die Privilegien der Bonzen vorgehen.

Die SPÖ galt lange als die Partei der Arbeitnehmer. Wahlanalysen zeigen, dass immer mehr Arbeitnehmer die FPÖ wählen. Warum sind die Blauen die bessere Wahl?

Die Hackler wurden vom roten System gedemütigt und verraten. Die mehr als unglücklichen Aktionen bei Corona wurden schon zur Genüge beschrieben. Es kommt aber noch ein wesentlicher Punkt hinzu: nämlich die Rolle der Sozialisten über die letzten Jahrzehnte im Bereich der Massenzuwanderung. Hier findet der Verrat an den Arbeitnehmern statt.

Lohndumping und Verdrängungswettbewerb findet genauso statt wie die unbestreitbare Tatsache, dass der große Teil der Zuwanderer in der sozialen Hängematte liegt, während die Arbeitnehmer diese finanzieren. Dazu hat eine SPÖ genauso wie eine FSG beigetragen. Deshalb werden wir gemeinsam mit den Hacklern dieses System brechen.

Unter dem Motto "gerecht und frei" habt ihr mit Udo Landbauer das gemeinsame Wahlfinale begangen. Wie ist die Stimmung? 

Es stellt sich die Frage: Wollen wir Angst oder Hoffnung? Wollen wir Stillstand oder Wohlstand? Udo Landbauer hat mit seinem Wahlerfolg in Niederösterreich wertvolle Arbeit geleistet, die nun auch zu einem Gesamterfolg führen wird. Es geht sicher, frei und gerecht. Und wenn ich gefragt werde, wer das ändern kann, dann lautet die Antwort: Du. Jeder einzelne Wähler kann das System der Arbeiterkammer ändern. Deine Stimme vom 10. April bis 23. April bringt die Veränderung.


FPÖ-Vize-Landeshauptmann Udo Landbauer und Daniel Jägerbauer (FA) gemeinsam beim Wahlkampf-Finale für die AK-Wahl. Bild: FPÖ/zVg

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