Bauernwohl ist des Landes Wohl

'Bauern sind keine Knechte': FPÖ solidarisiert sich mit deutschen Protesten!

Politik
Hintergrund: Freepik; Screenshots: YouTube/FPÖ-TV; Schmiedlechner: zVg; Komposition: Der Status.

Während die deutschen Systemparteien und die dortige Einheitspresse die großen Bauernproteste verdammen, kommen solidarische Töne vonseiten der patriotischen Parteien - und zwar nicht nur aus Deutschland. Denn die FPÖ erklärt sich solidarisch mit den protestierenden Landwirten - und verweist darauf, dass die Lage für Landwirte auch in Österreich nicht rosig ist. Denn heimische Bauern stehen vor denselben Problemen als Folge mieser Regierungspolitik, die ihnen jede Luft zum Atmen nimmt!

FPÖ: "Bauern sind keine Knechte"

"Die Bauern sind keine Knechte, daher sind die deutschen Bauernproteste mehr als gerechtfertigt", stellt sich FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner klar und deutlich auf die Seite der Bauern auf den Barrikaden. Denn: "Es kann doch nicht das Ziel sein, die heimische Produktion zu schwächen und einzuschränken und gleichzeitig Lebensmittel, die zu weit schlechteren Bedingungen produziert werden, zu importieren. Das deutsche Experiment ‚Ampelregierung‘ ist völlig gescheitert." In Österreich gelte es jedenfalls, eine derartige Konstellation zu verhindern.

Denn bereits unter der schwarz-grünen Regierung stehe es um die österreichische Landwirtschaft schlecht. "Mehr als schäbig" seien vor diesem Hintergrund auch entsprechende Lippenbekenntnisse des ÖVP-Bauernbunds und der Landwirtschaftskammer zu den Protesten in Deutschland: "Während nämlich die ÖVP die österreichische Landwirtschaft mit Vollgas gegen die Wand fährt und [...] lediglich mit leeren Versprechungen glänzt, verkünden sie großspurig die Unterstützung der deutschen Proteste. Gerade die ÖVP hat in den letzten Jahren unsere Bauern immer mehr zu Knechten gemacht“, kritisierte Schmiedlechner.

Ausstieg aus EU-"Green Deal" nötig

Als Beispiel nannte er Einbußen bei den Ausgleichszahlungen im Dezember bis zu 20 Prozent und mehr, massive Einkommensverluste, hohe Betriebsmittelkosten, immer mehr Auflagen, Totalüberwachung und aufgezwungene Lieferverträge. Lösungsvorschläge für heimische Bauern bleibe die Kanzlerpartei, die sich gerne als Partei der Bauern stilisiert, allerdings schuldig. Schmiedlechner kann sich gut vorstellen, dass die Demos bald auch diesseits von Inn & Salzach zu sehen sind: "Die aktuelle Protestbewegung der deutschen Bauern ist verständlich und es wird wohl nur mehr eine Frage der Zeit sein, bis diese Proteste auch auf Österreich übergreifen."

Denn auch Österreichs Bauern seien "keine Leibeigenen", weshalb es "höchste Zeit" sei, die "ÖVP-Knechtschaft zu beenden". Schmiedlechner fordert ein Entlastungspaket: So müsse man etwa aus dem EU-"Green Deal" aussteigen, der Bauern verpflichtet, weitere Flächen aus der Produktion zu nehmen. Die Getreide-Importe aus der Ukraine seien zu stoppen. AMA-Marketingbeiträge seien eine "versteckte Grundsteuer" und abzuschaffen; Sozialversicherungs-Beiträge in Krisenzeiten zu erlassen. Die Mehrwertsteuer auf Betriebsmittel und die Mineralölsteuer seien für landwirtschaftliche Betriebe auszusetzen. Zudem solle man einen Gipfel für Ernährungssouveränität abhalten.

Neben den klaren Worten ihres Agrarsprechers teilte die FPÖ zudem noch ein Video in sozialen Medien, um sich mit den Bauernprotesten zu solidarisieren: 


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