Reden ist silber, Unfug ist schwarz....

Einzig Kickl ist lernfähig: ÖVP schießt sich krasses Lockdown-Eigentor

Corona
Hintergrund: Freepik (2); Kickl: (C) Alois Endl; Nehammer & Schallenberg: BMEIA/Dragan Tatic, Flickr; Kurz: BMEIA/Peter Lechner, Flickr, CC BY 2.0; Komposition: Der Status.

Wenige Monate vor der Nationalratswahl krebst die ÖVP in Umfragen bei etwa 20% herum, die FPÖ liegt jenseits der 30%-Marke. Ein Grund dafür ist auch, dass FPÖ-Chef Herbert Kickl an der Seite der Bürger für die Rückkehr jener Grund- und Freiheitsrechte demonstrierte, die Nehammer & Co. ihnen genommen hatte. In ihrer Verzweiflung attackiert die Kanzlerpartei nun seine Glaubwürdigkeit - und entlarvt sich dabei selbst. Denn beim Volk bleibt nur der Eindruck über: Die FPÖ lernt aus Fehlern, die ÖVP wiederholt sie stur.

Es begann mit einem Irrtum...

Im den hektischen Tagen vor nahezu exakt vier Jahren wusste kaum einer so recht, was uns erwartet. Man vernahm die Ereignisse in China, wo es um eine mysteriöse Krankheit ging, gegen die im Reich der Mitte in Rekordzeit neue Mega-Spitäler gebaut wurden, eine Millionenstadt abgeriegelt wurde. In Österreich nahm man die Sache auf die leichte Schulter, der grüne Ex-Minister Anschober erklärte unbeholfen, dass man "keinen Glassturz" über Österreich errichten könne - und plötzlich war das Coronavirus da. Zu einem Zeitpunkt, als man noch von einem gefährlichen Erreger ausgehen konnte, hatte die FPÖ als einzige Parlamentspartei zur Vorsicht gemahnt.

Seit der Antike galt das Durchbrechen von Infektionsketten als taugliche Lösung, um Epidemien vorzubeugen. Das mittelalterliche Venedig schützte sich vor Seuchen, indem Schiffe  im Hafen verweilen mussten. Anfänglich gab's die Hoffnung, das unbekannte Virus lokal einzugrenzen. Die Forderung nach Landeverboten aus Asien schien ebenso angebracht wie letztendlich der erste Lockdown. Das war auch die Meinung im Volk: Man wollte glauben, dass es sogar Ex-Kanzler Kurz mit den Bürgern gutmeinte, als er Österreich in den Lockdown schickte ("Jeder wird jemanden kennen..."). Die Regierung hatte plötzlich kurzfristig heute unvorstellbare Umfragewerte. 

Das große Aufwachen folgte

Selbst, wer bereits Hintergrund-Recherchen betrieb, musste nicht sofort zum Schluss kommen, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Denn das "Event 201"-Planspiel hatte Abermillionen von Toten postuliert. Wer die Fantasien der Globalisten zur Bevölkerungsreduktion ernstnahm, konnte sogar die Sorge haben, dass die Eliten tatsächlich ein gefährliches Virus auf die Menschheit loslassen. Wer wusste, dass ausgerechnet in Wuhan ein US-finanziertes Labor stand, das mit Corona-Viren experimentierte, konnte den schaurigen Verdacht sogar bekräftigt wähnen. Dass der selten treffsichere Staatsfunk noch Wochen zuvor jede Warnung verspottet hatte, kam dazu. 

In den kommenden Wochen kam es allerdings für viele Bürger zu Aufwachmomenten - der eine früher, der andere später. Manche zweifelten etwa, als plötzlich die zuvor als unnütz bezeichnete Maskenpflicht kam, andere als der Lockdown trotz geringer Infektionszahlen immer wieder verlängert wurde. Andere hinterfragten die Gleichschaltung der Medien, das rigorose Zensur-Regime gegen jede Widerrede. Der nächste erinnerte sich an die niedergebrüllte, aber schlüssige Expertise von Dr. Wodarg oder las den ersten Bhakdi-Bestseller. Als erste heimische Parlamentspartei durchschaute die FPÖ nach wenigen Wochen das Schauspiel - und setzte sofort zu Kritik an.

Nur Kickl & FPÖ erkannten Zeichen der Zeit

Bereits am 3. April 2020, nach drei Wochen, forderte Kickl - damals "nur" FPÖ-Klubchef - einen Strategiewechsel und warnte vor Überwachungsplänen der Regierung. Kurz darauf kritisierte der heutige Generalsekretär Christian Hafenecker den "Einkauf von Medien für Angstpropaganda" über Millionen-Inserate. Im Mai 2020 machte die FPÖ gegen den "Corona-Wahnsinn" mobil, forderte erstmals einen Corona-Untersuchungsausschuss. Im ersten Corona-Sommer, als das Impf-Experiment noch nicht einmal im Gange war, warnte Kickl bereits (korrekt) davor, dass die Regierung einen Stichzwang plant. Auch die Gefahr von Spätfolgen und Impfschäden hatte er dabei am Schirm.

Schon im September, als die Regierung einen zweiten Lockdown in Abrede stellte, warnte Kickl davor, dass sie in Wahrheit "Lockdowns nach Belieben" plane. Der Rest ist ohnehin Geschichte: Als einzige Parlamentspartei stellte sich die FPÖ konsequent gegen weitere Schikanen: 3G/2G-Zwänge, Maskenpflichten, weitere Lockdowns und andere Freiheitseinschränkungen. Man nahm an systemkritischen Demos an vorderster Front teil und stimmte als einzige Fraktion geschlossen gegen die Impfpflicht. Vier Jahre nach "Corona-Beginn" versucht die ÖVP nun Kickl wegen der einstigen Lockdown-Forderung im März 2020 anzuschießen und als "scheinheilig" zu brandmarken. 

ÖVP entlarvt eigene Lernresistenz

Doch der vermeintliche Schachmatt-Move für die Glaubwürdigkeit hatte nicht den erhofften Effekt. Denn letztendlich entlarvt die Kanzlerpartei damit ihre eigene Lernresistenz. Während Kickl und die FPÖ nämlich nur wenige Wochen brauchte, um die Corona-"PsyOp" zu durchschauen, versündigte sich die ÖVP jahrelang an den Bürgern. Es folgten drei weitere totale Lockdowns, der weltweit einzigartige "Lockdown für Ungeimpfte" und zuletzt der EU-weit einzige totale staatliche Stichzwang, als bereits die milde Omikron-Variante kursierte. Man beschimpfte kritische Demos, wünschte Ungeimpften "ungemütliche Weihnachten", erklärte sie zu Illegalen und "Todesengeln". 

Bei der Pseudo-"Aufarbeitung" im Dezember gestand die schwarz-grüne Regierung keine Fehler im Corona-Management, sondern nur in der Kommunikation ein. Nun folgt der verzweifelte Griff ins Archiv, mit dem sich die ÖVP allerdings massiv lächerlich macht. Denn letztendlich beweist das Posting nur eines: Während Kickl den Fehler bereits nach kurzer Zeit erkannte, rannte die drei ÖVP-Kanzler Kurz, Schallenberg und Nehammer samt Gefolge munter stur weiter mit dem Kopf gegen die Wand. Und während die Österreicher eine kurzfristige Fehleinschätzung durch Einsicht und mutige Korrektur verziehen, haben sie wenig Verständnis für bornierte Wiederholungstäter. 

Volk fällt nicht auf Schmutzkübel herein

Dass das Volk nicht auf die "Haltet den Dieb"-Taktik der ÖVP reinfällt, zeigt sich auch deutlich an den Kommentaren in sozialen Medien. Manche verweisen auf die Frechheiten, welche die schwarz-grün-rot-pinke Einheitsfront durchzog, als die FPÖ bereits dagegen unermüdlichen Widerstand leistete. Andere erinnern daran, dass spätestens nach der Schweden-Studie oder der vergleichenden Lockdown-Studie des renommierten Stanford-Professors John P. Ioannidis klar sein musste, dass diese Mittel nichts taugen.

Manche empfinden sogar, dass man den ersten Lockdown noch nachvollziehen hätte können, es für alle weiteren aber keine Entschuldigung gibt. Die Nehammer-Partie hat das immer noch nicht gelernt - und würde bei der "nächsten Pandemie" ohne mit der Wimper zu zicken wieder zum Lockdown-Hammer greifen. Der ungewählte Kanzler-Darsteller selbst wollte sich noch im Jänner selbst auf wiederholte Nachfrage im ZIB2-Interview nicht einmal für die irrsinnige Impfpflicht entschuldigen! - Der Status berichtete

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