Überall sieht sie Rechtsextreme...

Produkt-Launch am 8. August: ZDF-Moderatorin wittert Nazi-Code bei Musk

Meinung
Hintergrund: Freepik; Screenshot: Twitter/X; Hayali: (C) Raimond Spekking, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wir schreiben das Jahr 2024, die ganze Öffentlichkeit ist vom Rechtsruck vereinnahmt. Die ganze? Nein, ein kleiner, mit nur wenigen unnötigen Milliarden aufgefetteter Staatsfunk leistet unermüdlich Widerstand gegen die allumfassende Renazifizierung Deutschlands. Einer ganz großen Sache auf der Spur ist nun ZDF-Journalistin Dunja Hayali. Wo andere längst im Dickicht des rechtsextremen deutschen Waldes aufgegeben hätten, hat sie nun im Vorstellungsdatum von Musks neuestem Projekt am 8. August einen versteckten Nazi-Code entdeckt. Eine Glosse.

Gegen Nazis und ihre "Geheimcodes"

Überall Nazis, die mit geheimen Codes operieren: Wenn die "Schlumpf-Stasi"-Geschichte da kein Fingerzeig war! Ich meine, der Einmarsch der Polizei in ein Gymnasium war absolut nicht übergriffig. Immerhin trug das Mädel eine "Helly Hansen"-Jacke. Weil "HH", ihr wisst schon, das ist kurz für die rituelle Anrufung des einstigen Reichskanzlers aus der malerischen Kleinstadt im Innviertel, die Hindenburg in Böhmen wähnte. Und die Postleitzahl hatte sogar die Ziffernfolge "18". Und weil das A der erste und das H der achte Buchstabe im Alphabet ist, konnten die eifrigen Systembüttel - äh, Freund und Helfer - gar nicht anders, als das vierte Reich gerade so noch einmal zu verhindern.

Gefährlich sind diese Rechtsextremen durch internationale Vernetzung. Der Oberhäuptling, wie jeder gute Staatsfunk-Journalist weiß, ist Elon Musk. Der gefährdet mit seinem Bekenntnis zum freien Wort fortwährend die Demokratie. Nun wunderte er sich über den Umstand, dass Björn Höcke der Prozess gemacht werden soll. Weil "Alles für Deutschland" ja nur in "Spiegel"-Kommentaren über Scholz gesagt werden darf. Bei nicht-linken Politikern ist es hingegen eine SA-Parole übelsten Stils. Gerade bei Bernd, höhö! Zum Glück gibt's aber noch aufrichtige Verteidiger des Guten und Wahren im Kampf gegen die braunen Digital-Bataillonen wie ZDF-Journalistin Dunja Hayali...

Nur ZDF-Dunja hat den Durchblick!

Wer würde nicht "lange durchatmen" müssen, wenn Musk öffentlich fragt, wie ein Bekenntnis zum eigenen Land als illegale Aussage behandelt wird?! Ich meine, der Typ wuchs doch im Land der Apartheid auf, da muss es schon internalisierter Rassismus sein, der ihn antreibt. Selbstfahrende "Robotaxis", das hat schließlich etwas von den Nazis auf der dunklen Seite des Mondes. Ein klarer Fall: Er vermittelt unzweifelhaft Nazi-Codes, wenn er sie am 8.8. vorstellt. Heute autonome E-Taxis, morgen Reichsflugscheiben aus dem Tesla-Werk in Brandenburg - wehret den Anfängen! 

Der lange Atem führt bekanntlich zu einer besonders guten Durchblutung der Hirnwindungen. Nur ein klarer Geist vermag viel mit "Zahlenmagie" anzustellen, wenn vor dem dritten Auge die Achten erscheinen und umher flattern wie frisch geölte Geschütze aus Kruppstahl! Nicht hingegen sollte man den Hetzportalen glauben, die sich darüber lustig machen. Böse Zahlen gibt's nur bei bösen Menschen. Gute dürfen das. Also die, welche im Staatsfunk mit dem Antifa-Shirt hinter der Kamera stehen, damit wir uns verstehen. 

China-Philosophie? Kann man das essen?

Keinesfalls sollte man den Ausflüchten glauben. Die Vorstellung, dass er auf die chinesische Mythologie und Philosophie zurückgreifen könnte, ist doch geradezu absurd! Wer interessiert sich für solche Nischenthemen, wenn man deutsche Zahlencodes haben kann? Die Bundesrepublik ist der Nabel der Welt, an der diese genesen soll. Wie man an all den Leuten weltweit sieht, die sich "Schnitzel an Preiselbeersoße" aufs Genick tätowieren lassen. Nach China würde ja auch niemand 20.000 Elefanten schicken.

Und alleine der Umstand, dass "E" der fünfte Buchstabe im Alphabet ist und "M" der dreizehnte sollte doch zeigen, was wahrscheinlicher ist. Denn addiert man diese beiden Zahlen, landet man bei 18. Zufall? Ich denke nicht.

Ich brauche ein neues Geburtsdatum

Den Autor dieser Zeilen erfüllen die "kein Fun-Facts" der ZDF-Dame indes mit großer Sorge. Immerhin wurde ich am 4. Oktober 1988 geboren - ausgesprochen als Zahl als "Vier-Zehn-Achtundachtzig". Damit könnte meine Mutter durch die Wahl meines Geburtsdatums mir gewissermaßen ein rechtsextremes Unheil vorausgeschickt haben. Es gab danach noch 88 Tage im Jahr 1988 - und zu allem Überdruss teile ich mir den Geburtstag mit Engelbert Dollfuß, dem anderen Diktator in Österreich. Ein echter Teufelstag also!

Ich sollte mich wohl bei der Behörde um ein neues Geburtsdatum kümmern, wenn ich nicht Gefahr laufen will, dass man mir bei einer Razzia nach staatsverhöhnenden Gedanken die Geburtsurkunde beschlagnahmt. Welchen Tag ich wählen könnte, muss ich mir noch gründlich überlegen, aber der 1. Jänner wäre unverdächtig. Den würde ich mir dann mit so manchem Asylbewerber teilen, der seinen Pass am Weg nach Europa verlor, und nun als "Minderjähriger mit weißem Bart" üppig Sozialleistungen bezieht.

18,36 Euro für Weisheit am Löffel

Der durchschnittliche Bürger kann sich indessen freuen, dass seine 18,36 Euro an Zwangsgebühr trefflich angelegt sind. Wo kriegt man schon so viel "Gratis-Weisheit" von Hayali & Co. serviert? Aber warte: Haben wir nicht gerade festgestellt, dass 18 eine böse Zahl ist? Und 36 ist sogar ihr doppeltes. Die Quersumme des Betrags ist erneut 18. Und, dass da jetzt ja niemand auf die Idee kommt, die Zwangsgebühr einzustampfen. Das wollen nämlich auch nur "Rechtsextreme". Besser ist da eine Erhöhung, die Boni für die Bonzen an der Staatsfunk-Spitze zahlen sich ja nicht von selber. Und wäre ja demokratiegefährdend, wenn mündige Bürger sich dort informieren, wo sie es für richtig halten.

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