'Zensursula' in ihrem Element

WEF: Kritiker bedrohen 'Great Reset' - EU-Chefin will globale Zensur

Great Reset
Bild: World Economic Forum / Manuel Lopez, Flickr, CC BY-NC-SA 2.0; Komposition: Der Status.

Die Eliten haben die lästige Meinungsfreiheit satt, wollen keine Kritik an ihren Plänen mehr gelten lassen. Aus diesem Grund haben sie "Falsch- und Desinformation" zum größten Risiko der nächsten Jahre erklärt. Weil dies die "Fähigkeit, die großen globalen Herausforderungen anzugehen" behindern könnte, fordert sie kaum verschleiert die globale Zensur gegen Stimmen, die den Eliten-Narrativen widersprechen. Für "Great Reset"-Architekt Klaus Schwab macht sie das zur "außergewöhnlichen Visionärin".

"Desinformation" bedroht Globalisten-Agenda

Geradezu überschwänglich stellte WEF-Gründer & "Great Reset"-Architekt Klaus Schwab die EU-Kommissionschefin vor: "Es ist mir sowohl Freude als auch Privileg, eine außergewöhnliche Anführerin und Visionärin begrüßen zu dürfen." Sie sei maßgeblich dabei gewesen, Europa durch "herausfordernde Zeiten zu steuern und seine starke Stimme in internationalen Zusammenhängen zu wahren". Er kann ihr nur Rosen streuen: "Ihre Führungsqualitäten sind ein Leuchtfeuer der Inspiration, da sie ein vereintes, starkes und vorwärtsgewandtes Europa" befehlige.

Viele Bürger würden "Flinten-Uschi" nach den fragwürdigen Pfizer-Deals, der Aufrüstung der Ukraine und der Einführung des ruinösen "Green Deal" weniger positiv sehen, aber für Globalisten sind solche Dinge eben wie Musik in den Ohren. Und so fackelt sie nicht lange und stellt sofort in Aussicht, dass sie auch bei der Zensur der Kritiker keine Gefangenen machen will: "Die größte Sorge der nächsten zwei Jahre sind nicht Konflikte, nicht einmal das Klima, sondern die Desinformation und Falschinformation, eng gefolgt von der Polarisierung der Gesellschaft. Diese Risiken sind ernst, da sie unsere Fähigkeit, die großen globalen Herausforderungen anzugehen, einschränken."

Konzerne & Regierungen im Paarlauf

Es sei an der Zeit, das "Vertrauen aufzubauen" und "globale Kooperation stärker denn je voranzutreiben". Es brauche daher sofortige und strukturelle Maßnahmen, um die großen Herausforderungen anzugehen. Und sie ist sich sicher, dass das gelingen wird: "Ich glaube, dass Europa die Führungsrolle annehmen kann und muss, wenn es darum geht, die globalen Maßnahmen anzugehen." Der erste Schritt sei es, den "Global Risks Report" genau anzusehen, um einen Masterplan auszuhecken. Und dieses totalitäre Klima unter will sie aller Welt aufdrücken: All die aktuellen Risiken verlangten in ihrer Bekämpfung die globale Kollaboration, um voranzukommen so die EU-Chefin. 

Hier sollen Konzerne & Regierungen an einem Strang ziehen, um den Klimawandel oder die "Desinformation" zu bekämpfen. Europa sei in einer einzigartigen Vorreiterrolle, weil "unsere Demokratien und Konzerne gemeinsame Interessen haben". Das sei besonders wichtig, da im aktuellen Jahr unzählige Wahlen weltweit stattfinden. Sie sprach von einer angeblich freien EU, in der man frei seine Meinung und frei Gewerbe treiben könne. Natürlich mit der üblichen Einschränkung: "Aber es gibt jene - im Inneren und Äußeren - die unsere Offenheit missbrauchen. Es wird immer Versuche geben, uns aus der Spur zu werfen, etwa mit Falsch- und Desinformation." 

Maximilian Krah, der AfD-Spitzenkandidat zur EU-Wahl hat die rhetorischen Kniffe der zensurgeilen EU-Kommissionschefin durchschaut


Screenshot: Twitter

Zensur gegen angebliche "Hassrede"

"Nirgendwo", so von der Leyen, sei dies so sichtbar "wie beim Ukraine-Thema". Sie erklärte es zur Wahrheit, dass Russland militärisch, wirtschaftlich und diplomatisch gescheitert sei. Daher müsse man die Ukraine weiter für "ihren Widerstand befähigen" - sprich, aufrüsten. Der Ukraine einen EU-Beitritt in Aussicht zu stellen, habe sie mit "immenser Freude" erfüllt. Weiters verficht sie die Erzählung, wonach Russland "Energie als Waffe" gegen die EU gebraucht habe. Die Angst vor einem Zusammenbruch in der EU hätten sich nicht bewahrheitet. Will "Zensursula" künftig etwa jeden Zweifel an diesem Narrativ als "Falschinformation" brandmarken und ausmerzen? 

Denn nach einem kurzen Eigenlob für ihren "Green Deal" und den Ausbau erneuerbarer Energien, sprach sie neuerlich über "Desinformation". Der Kampf gegen selbige sei seit ihrem Amtsantritt ein Fokus der EU-Politik: "Mit dem Digital Services Act haben wir definiert, dass große Plattformen für die Inhalte, welche dort befördert und propagiert werden, verantwortlich sind. Dass sie verantwortlich sind, wenn vulnerable Gruppen durch 'Hassrede' betroffen sind." Das sei deshalb wichtig, weil die Grenzen zwischen der digitalen und realen Welt verschwimmen: "Daher sollten wir die Werte, die wir offline schätzen, auch online schützen." 

Hier könnt ihr die ganze WEF-Rede der EU-Kommissionschefin sehen: 

KI-Einhegung für den Eliten-Umbau

Nachdem die Meinungsfreiheit im Netz reguliert wird, will Von der Leyen dieses Regiment auch im Bezug auf künstliche Intelligenz fahren. Diese könne Möglichkeiten eröffnen, wenn sie "richtig" benutzt werden, berge aber auch Risiken. Gerade weil die KI für diverse Lebensbereiche von der Gesundheitsversorgung bis hin zur Wirtschaft so wichtig würde, will sie diese einhegen auf den richtigen "gesellschaftlichen Nutzen". Sie will den "Wettbewerbsvorteil" der europäischen Software-Industrie nutzen, um die KI mit den richtigen Daten zu füttern. Geht es nach ihr, soll die KI vor allem den Total-Umbau der Eliten im Namen der "Nachhaltigkeit" befördern.

Sie erinnert an die Gefahren in Zeiten überlappender Krisen und warnt vor einer Bedrohung der "globalen Ordnung". Da müsse man auch selbst Risiken wagen. Die EU sei immer dann erfolgreich, wenn sie eine Vorreiterrolle einnehme, etwa beim "Green Deal" oder dem "NextGenEU"-Transformationsprojekt, bei der Unterstützung der Ukraine - "oder auch bei der Bekämpfung der Pandemie". Und von diesen totalitären Zugängen soll es mehr geben: "Die nächsten Jahre verlangen es von uns, in denselben Bahnen zu denken. [...] Unsere Demokratie vor Störungen zu schützen, ist unsere gemeinsame Pflicht. Die EU werde eine Schlüsselrolle dabei spielen

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