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Grobe Sicherheitsbedenken

Nach 3 Todesfällen: FDA bremst Biontech-Studie mit Krebs-Impfung

Gesundheit
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Das Corona-Business schüttelt nichts mehr ab. Biontech befasst sich nun wieder mit seinem ursprünglichen Unternehmensgegenstand: Der Erforschung von mRNA-Krebsmedikationen. Ugur Sahin zeigte sich vor einem Monat noch optimistisch: Die Fortschritte in der Krebstherapie würden große Hoffnung machen. Er sprach von Sterberaten von "unter fünf Prozent". Jetzt wird bekannt: Nach drei Todesfällen bremst die amerikanische FDA die klinische Studie mit einem neuen mRNA-Präparat an Menschen ein.

Beim Gespräch mit dem "Handelsblatt" Ende Mai musste Ugur Sahin eigentlich längst Bescheid gewusst haben: Drei Menschen verstarben nach Dosiserhöhungen bei seiner neuen Impfstudie mit einem mRNA-Krebspräparat. Denn wenige Tage später berichtete Biontech auf der Jahrestagung der "American Society of Clinical Oncology" zwischen 31. Mai und 4. Juni in Chicago von ebendiesen Todesfällen. 

Trotz Todesfällen: Sahin präsentierte sich siegessicher

Das Corona-Business ist für den Pharma-Riesen, der damit groß wurde, vorbei. Im ersten Quartal 2024 machte Biontech einen Netto-Verlust von 315 Millionen Euro. Und auch sonst läuft es nicht gut für Sahins Biontech. Am 17. Mai unterlag Biontech gegen Moderna im Patentstreit vor Gericht. Der Vorwurf: Biontech habe die mRNA-Technologie der (nebenwirkungsreichen) Corona-Impfstoffe von Moderna kopiert.

Für Sahin hätte es also im Gespräch, das am 27. Mai veröffentlicht wurde, wirklich nicht viel zu Feiern gegeben. Doch der kluge Geschäftsmann, der mit seinem Unternehmen bekanntlich "an der Goldgrube" angesiedelt ist, gerierte sich siegesmutig. Es sei nicht einzusehen, dass bei bestimmten Krebsarten die Todesrate nicht unter 5% gesenkt werden könne, machte er Hoffnung. Einerseits wohl sich selbst, insofern sein Unternehmen bereits die Kasse klingeln hört. Andererseits Millionen von Krebspatienten weltweit. Denn wie das Handelsblatt berichtet, steigt die Tendenz der Krebserkrankungen rapide. Kritische Mediziner berichten zunehmend von "Turbokrebserkrankungen" seit dem Einsetzen der Corona-mRNA-Impfungen. 

Als Sahin sein hoffnungsvolles Krebsmedikament anpries, waren bereits 3 Studienteilnehmer tot:


FDA: "unvernünftiges Risiko von Krankheit und Verletzungen"

Mittlerweile bremste die "Food and Drug Administration" (FDA) in den USA die klinische Studie teilweise aus. Das mRNA-Mittel, das Sahin unlängst noch als "hoffnungsvoll" anpries, beurteilt die FDA mittlerweile als mit einem "unvernünftigen und signifikanten Risiko von Krankheit oder Verletzungen" verbunden. Denn bereits drei Todesfälle von Studienteilnehmern, wovon einer durch eine Lungenentzündung und zwei weitere durch Blutvergiftungen zustande gekommen sein sollen, sind alles andere als ein "hoffnungsvolles" Resümee der ersten Studie am Menschen. 

Die Todesfälle seien nach eskalativen Dosis-Erhöhungen von 0,5 mg/kg auf 4 mg/kg bzw. 5,5 mg/kg erfolgt. Durchgeführt wurde die Studie an stark vorbehandelten Krebspatienten. Im speziellen an Patienten mit metastasiertem Lungenkrebs sowie an Betroffenen von HR+/HER2-negativem Brustkrebs.


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