Gedanken zu den Regierungsdemos

Demos gegen Rechts: Warum die Gegenbewegung noch zuhause bleibt

Soziales
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Der Deutsche scheint ein Stück weit lernunwillig und bildungsunfähig. Denn dass sich nach zwei Diktaturen erneut ein Wunsch nach Führung in unserem Land ausbildet, die sich in autoritärer Art und Weise in die Wirtschaftskreisläufe und das persönliche Leben der Menschen einmischt, ist doch einigermaßen bezeichnend. Haben wir nichts mitgenommen an abschreckenden Erfahrungen der Unterdrückung, aus der zentralgelenkten Maschinerie, von einem übergriffigen Staat?

Dass sich in diesen Tagen offenbar nicht wenige Bürger einen renitenten und absoluten Ökosozialismus wünschen, der nicht nur darüber bestimmt, wie wir heizen oder mit welchem Auto wir fahren. Er macht sich mittlerweile auch daran, unsere Finanzströme überwachen zu wollen, unser Denken zu beeinflussen, unsere Ernährung zu veganisieren, unsere Ökonomie abzuwracken, Wohlstand zu vernichten, unsere Sprache zu formen, unsere Toleranz bis in den Exzess zu strapazieren und unsere Medien auf Linie zu bringen. 

All das scheint an denjenigen vorbeizugehen, die sich mit unserer Ampel in deren gemeinsames Wolkenkuckucksheim zurückgezogen haben - welches geschützt ist durch Brandmauern und ideologische Scheuklappen. Was sie mit ihrer Tyrannei dem Land antun, das erkennen sie auch deshalb nicht, weil sie regelmäßig von sich ablenken. Sie lassen gegen die Opposition aufmarschieren, orchestrieren eine wildgewordene Schafherde wie eine Marionette. Dem gutgläubigen Mitschwimmer von Welt ist es egal, ob man in seine Eigentumsrechte eingreift oder ihm seine Identität nimmt. Denn er ist nicht nur zur Kasteiung, Entbehrung und zum Verzicht bereit, um eine lebensfeindliche Vorstellung der Klimaneutralität durchzupeitschen - sondern ohnehin noch immer von der geschichtlichen Erbsünde geplagt, von der festsitzenden Kollektivschuld in den Seelen jener zerfressen, die mit Heimat, Herkunft und Verankerung nichts anzufangen wissen.

Wem das Selbstwertgefühl abhandengekommen ist, der fühlt sich nur dann stark, wenn er sich mit Gleichgesinnten zum gemeinsamen Knebeln und Blöken vor dem Brandenburger Tor versammeln kann - um sich sodann in der Homogenität der Minderheitsmasse in chinesischen-nordkoreanischer Manier im weltanschaulichen Gleichschritt und analogen Applaus für Habeck und seinen Dunstkreis der gemeinsamen Verblendung zu rühmen. Eine Vergemeinschaftung wird auch deshalb angestrebt, weil sich unter den Protestierenden manche Alltagsverweigerer befinden, die sich in einer bis zur Unkenntlichkeit verramschten Solidarität nur allzu gerne auf das Netz verlassen, das in einer egalitären Gesellschaft zu den utopischen Grundsätzen gehört. Gescheitert sind die bisherigen Versuche der antiklassizitären Propaganda nicht nur an der Wirklichkeit, sondern am Widerstand von Kämpfern gegen Obsession - und für die Freiheit.

Und eine derartige Gegenbewegung zeichnet sich glücklicherweise auch in diesen Tagen ab. Denn auch wenn uns der politisch abhängige Rundfunk suggerieren möchte, dass wir 2024 in einer linken Republik leben, so offenbart sich bei nüchterner Betrachtung der Umstand: Von rund 83 Millionen waren 82 Millionen nicht auf der Straße. Sie sind die tatsächlich schweigende Mehrheit, die darauf wartet, als Souverän bei den anstehenden Abstimmungen mit ihrem demokratischen Mittel der Stimmabgabe eine Veränderung zu bewirken. Denn die Demoskopie pfeift es mittlerweile wie die Spatzen vom Dach: Es isch over mit grünen Planspielen.

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