Ein Schrecken ohne Ende...

Talfahrt durch Ömpel-Politik: Massive Pleitewelle rollt immer weiter

Wirtschaft
Symbolbild: Freepik

Die Welle der Insolvenzen rollt immer weiter. Nach den vergangenen Krisenjahren, als sich die Zahl der Firmenpleiten bereits Rekordhöhen annäherte, zeigen auch die Zahlen für das erste Quartal 2026 keine Entspannung. Allerdings könnte sich die Regierung einen leichten Rückgang der Insolvenzen auf die Fahnen heften, man feiert sich bekanntlich für statistische Tricks. Allerdings wurden immer mehr Insolvenzen mangels Vermögen abgewiesen, da die Firmen nicht einmal mehr in der Lage sind, ein ordentliches Insolvenzverfahren zu finanzieren.

Stocker & sein "2-1-0"-Hokuspokus... 

Die Ömpel-Verliererkoalition hat nichts im Griff und das Totalversagen der selbsternannten Wirtschaftspartei ÖVP wird immer offensichtlicher. Von der von ÖVP-Kanzler Christian Stocker herausgegeben Wunderformel ist nichts zu spüren. "2-1-0", so die Zauberworte des Kanzlers. also 2 Prozent Inflation, 1 Prozent Wirtschaftswachstum und 0 Toleranz gegenüber gegenüber Extremismus und Gefährdern.

Böse Zungen haben des Kanzlers Formel schon längst an die Realität angepasst: "2 Wahlverlierer, 1 pinker Steigbügelhalter, 0 Arbeit für die Österreicher" oder 2, 1, 0, weg damit! "2 Männer, 1 Frau, 0 Ideen, Konzepte und Leistung" oder "Zweiter bei der Wahl, Erster in der Verliererampel und Null Verbesserung für die Österreicher".

Derzeit wären ohnehin „5-4-0“ treffender: Fünf Prozent Defizit, vier Prozent Inflation, null Prozent Wachstum. Aber die Regierung feiert sich bekanntlich inzwischen für Rechentricks, wie etwa im Jänner, als die Inflation durch statistische Basiseffekte einmal bei 2 Prozent lag - Der Status berichtete.

Statistischer Inflationsrückgang

Nun hat die Verliererkoalition rein statistisch wieder etwas zu feiern. Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) berichtet, kam es im 1. Quartal 2026 zu einem Rückgang von 7,77% an eröffneten Firmeninsolvenzen auf 1.045. Im 1. Quartal 2025 waren es immerhin 1.134 eröffnete Firmeninsolvenzen, womit man sogar 3,94% über den Werten des Rekordpleitenjahres 2024 lag.

Allerdings hat die Sache für die Regierung einen kleinen Haken: Denn die Zahl der Insolvenzabweisungen mangels Masse steig um 26,56% auf 891 Abweisungsbeschlüsse. Damit nahm die Zahl der Gesamtpleiten - Insolvenzeneröffnungen und Abweisungen - auf 1.936 zu, ein Anstieg von 5,39% gegenüber dem Vorjahresquartal. Kurz zusammengefasst: 5 Prozent mehr Pleiten, wieder fast 4 Prozent Inflation und nur Nullen in der Regierung.

Immer weniger Sanierungen

Und was ebenfalls die schlechte Lage deutlich zeigt: Immer weniger Unternehmen schaffen eine Sanierung. Nur noch 20,72% der Insolvenzverfahren endeten mit einem Sanierungsplan – deutlich weniger als in den Vorjahren. 2025 waren es noch 25,67 Prozent und im Jahr 2024 sogar noch 29,09 Prozent der Verfahren, die mit Sanierungsplänen beendet wurden. An der Spitze der Insolvenzverfahren lag mit 261 Fällen die Baubranche, gefolgt von Handel (250) und der Gastronomie (180). Die Privatinsolvenzen lagen mit 2.242 Fällen auf dem Vorjahresniveau, die eröffneten Verfahren nahmen gar um 1,06 Prozent ab.

Trotz der deutlich gestiegenen Arbeitslosenzahlen liegen die Eröffnungen damit laut AKV derzeit noch hinter den Rekordjahren 2018 und 2019. Die Frage ist allerdings, wie lange das noch so bleibt, denn weiter fortschreitende Teuerungen, größtenteils Streichungen der Zuverdienstmöglichkeiten während der Arbeitslosigkeit durch die Regierung, eine schwache Wirtschaft und 400.561 Arbeitslose, denen laut AMS 74.534 sofort verfügbare offene Stellen und 20.589 nicht sofort verfügbare gegenüberstehen, könnten auch da bald für eine Trendwende sorgen.

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