Vorbereitung auf Iran-Krieg: Patriot-Systeme auf US-Basis in Katar gesichtet
Chinesische Satellitenbilder sollen neue Patriot-Systeme nahe der US-Basis Al Udeid in Katar zeigen. Auch US-Schiffe in Bahrain rücken in den Fokus, während Iran vor Vergeltung im Eskalationsfall warnt.
Ein Beitrag aus unserer Kooperation mit Unser-Mitteleuropa
Auf chinesischen Satellitenbilder von MizarVision datiert mit 26. Jänner, werden neue Patriot-Luftabwehrsysteme an den Koordinaten 25.10363, 51.34 gezeigt. Diese Koordinaten stimmen mit einer amerikanischen Basis in Katar überein.
Personal aus Korea und Japan
Besagte Koordinaten also liegen Berichten zu Folge etwa 2–3 km von den Hauptlandebahnen der amerikanischen Basis Al Udeid in Katar entfernt.
Zwei Patriot-Batterien, besetzt von etwa 44 Soldaten aus Einheiten, die aus Korea und Japan rotiert wurden, sollen nun offenbar, Berichten zu Folge, die Al Udeid Air Base während eines iranischen Vergeltungsraketenangriffs, verteidigen, zusammen mit katarischen Patrioten.
Eine von den USA geführte Luftverteidigungseinheit wurde am 13. Januar von CENTCOM im Zuge der eskalierenden Spannungen ebenfalls auf dem Stützpunkt eingerichtet.
Andere chinesische hochauflösende Bilder scheinen jedoch weiter Patriot-Luftabwehrsysteme zu zeigen, die an den Koordinaten 25.10363 und 51.34185 aufgestellt sind.
Auch Flottenverbände nun in iranischer Reichweite
Weitere chinesische hochauflösende Bilder zeigen offenbar auch drei US-Küstenkampfschiffe sowie zwei Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse, die im Salman-Hafen in Bahrain angedockt sind, während jedoch einer die Straße von Hormus verlassen hat. Früher veröffentlichte Bilder scheinen zahlreiche C-17-Transportflugzeuge mit militärischer Ausrüstung auf der Muwaffaq Salti AB in Jordanien sowie dort stationierte F-15-Kampfjets zu zeigen.
Diese Basis könnte Ziel möglicher Vergeltungsschläge des Irans im Falle einer Aggression gegen das Land sein, spekulieren zumindest diverse Berichte in sozialen Medien. Da sich der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln und begleitende Kriegsschiffe dem Iran bereits genähert haben, ist noch unklar, was Trump nun zu „tun gedenkt“.
Das iranische Außenministerium versprach jedenfalls bereits eine „umfassende und bedauernde Reaktion“, falls es zu Angriffen kommen sollte. Ministeriumssprecher Esmaeil Baqaei warnte in diesem Zusammenhang, „die daraus resultierende Unsicherheit wird zweifellos alle betreffen.“
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