US-Armee empfiehlt ihren Soldaten in Deutschland den Gang zur Tafel
Jetzt zahlt Deutschland wegen des Haushalts-Shutdowns nicht nur die Gehälter der US-Soldaten. Die US-Armee empfahl ihren Soldaten hier tatsächlich den Gang zur Tafel und zu Restessen-Apps. Ein zugegebenermaßen belustigendes Armutszeugnis.
Ein redaktionell bearbeiteter Beitrag aus unserer Kooperation mit Unser-Mitteleuropa
Während des längsten anhaltenden Haushalts-Shutdowns in der Geschichte der USA treibt dieser seine Blüten auch in Europa. Die mehr als kurios anmutenden Auswirkungen zeigen sich vor allem in Deutschland.
Ehrenamtliche sollen US-Soldaten versorgen
Es muss sich, so kurios es klingt die Frage gestellt werden, ob deutsche Ehrenamtliche nun auch US-Soldaten versorgen müssen. Eine Liste auf der Internetseite der US-Armee in Bayern sorgt diesbezüglich mittlerweile für großes Aufsehen. Auf ebendieser besagten Liste gab man den Soldaten kürzlich Tipps zur Lebensmittelversorgung in Grafenwöhr, Hohenfels oder anderen Standorten im Freistaat.
Alles auf Grund des US-Shutdowns, von dem neuerdings und erstmals in der US-Geschichte auch US-Soldaten in Übersee betroffen sind. Hierzu muss allerdings angemerkt werden, dass sich die deutsche Regierung ohnehin bereit erklärt hatte, aus welchem Beweggrund auch immer, die Versorgung der US-Soldaten auf deutschem Staatsgebiet während des Shutdowns zu gewährleisten. Also: Mit Steuergeld zu berappen - Der Status und Unser-Mitteleuropa berichteten.
Too Good To Go und Tafel
Der Tipp seitens der US-Liste lautete allen Ernstes, die US-Soldaten könnten doch zur Tafel gehen. Dem nicht genug war man mit allerhand weiteren guten Tipps zur Stelle, so solle man zum Beispiel Apps wie "Too Good To Go" oder "Foodsharing" nutzen.
Nachdem ein diesbezüglicher Bericht erschienen war, löschte die Armee die brisante Empfehlung allerdings umgehend. In Internet-Archiven, die bekanntlich nichts vergessen, ist die Notfall-Liste jedenfalls noch zu finden.
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