Netanjahu droht Macron: Bomben auf französischen Energie-Konzern in Beirut
twitter: Netanjahu/global__eyes
Die Bombenstimmung im Orient hält an. Seitdem der Iran den israelischen Terror-Anschlag auf seinen Botschafter Mojtaba Amini durch eine Raketenoffensive rächte, bombardiert Netanjahu den Libanon, den Gaza-Streifen, Jemen sowie einen russischen Stützpunkt in Syrien. Nachdem Frankreich entsprechend der UN-Resolution zur Entwaffnung Israels Netanjahu keine Unterstützung in seinen völkerrechtswidrigen Handlungen zusagte, drohte Netanjahu Frankreich. Gestern Nacht bombardierte er einen französischen Energie-Konzern in Beirut.
Netanjahu droht – dann bombardiert er französische Firma im Libanon
Die französische Firma "TotalEnergies" baut im Libanon vor allem Gas ab. Erst im Vorjahr beschloss ein Konsortium, die französischen Gasbohrungen im Libanon auszubauen. Nachdem Macron entsprechend des Beschlusses der Vereinten Nationen (UN) Netanjahu keine militärische Hilfe zusagte, zeigte sich dieser gestern hoch aggressiv. Netanjahu drohte Frankreich in einem Wut-Video.
My message to Macron >> pic.twitter.com/BHyh0Fso19
— Benjamin Netanyahu - בנימין נתניהו (@netanyahu) October 5, 2024
Wenige Stunden später ließ er Berichten zufolge eine Tankstelle in Beirut niederbomben. Es soll sich dabei um eine Einrichtung des französischen Konzerns "TotalEnergies" handeln. Skurril: Netanjahu verklärt seinen Krieg, den er mittlerweile laut eigenen Aussagen an acht Fronten führe, als einen "Kampf für die Zivilisation". Seitens Frankreichs gibt es bisher keine Erklärung zu dem Vorfall. Eine Bestätigung durch den "TotalEnergies" Konzern steht noch aus.
BREAKING NEWS 🚨
— Global Eyes (@Global__Eyes) October 6, 2024
Total Energies Gas station in Beruit is blown up by Israel.
This gas station is owned by France and Israel totally burned it as they refused to help Israel to send arms.
Countries who doesn't support Israel will be blowup.pic.twitter.com/atI5PWcEWQ
Netanjahus Krieg: Energie-Preise werden ansteigen
Experten gehen davon aus, dass eine Ausdehnung des vorderasiatischen Krieges zu einem enormen Ölpreisanstieg führt. Vergangene Woche waren bisher nur leichte Anstiege zu verzeichnen. Erinnerungen an die Ölpreiskrise der 1970er Jahre werden wach. Damals führten die erdölproduzierenden Staaten anlässlich des Jom-Kippur-Kriegs ein Erdöl-Embargo gegen den Westen wegen seiner Unterstützung Israels durch. Die darauffolgende Rezession 1973 bis 1975 war der schwerste wirtschaftliche Einbruch der Nachkriegszeit. Ein ähnliches Szenario ist nun wieder zu erwarten. Frankreichs Entsagung der Unterstützung Israels könnte Europa wirtschaftliche Vorteile bescheren.
Bomben für die Zivilisation? "Sky News" zeigt die israelischen Angriffe auf Gaza und den Libanon live:
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