Wird es jetzt ernst?

Mit NATO-Segen: Trump stellt Moskau Ultimatum von 50 Tagen

Welt
Bild: Daniel Schwen, Hafen in Lindau am Bodensee, Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0

Während Europa grillt und am Ballermann feiert, stellt sich im Weißen Haus die Weltordnung neu auf: NATO-Generalsekretär Mark Rutte reist an, um Donald Trump den Treueschwur der NATO zu überbringen. Der "US-Daddy" kündigt ein drastisches Ultimatum an.

Ein Beitrag aus unserer Kooperation mit Unser-Mitteleuropa

Mark Rutte kam eigens in die USA angereist, um "Daddy", Donald Trump, persönlich vor versammelter Welt-Presse mitzuteilen, dass die kollektiven NATO-Mitglieder ganz hinter ihrem US-Weltpolizisten ["police agent of the whole world"] stünden: "US-Daddy" war darüber über alle Maße erfreut!

Trump verkündet: Nach fünfzig Tagen wird mit Sekundär-Tarifen zurückgeschlagen!

Im Zuge des Auftrittes vor versammelter Presse im Weißen Haus am 14.7.2025, breitet "Daddy", Donald Trump in Anwesenheit seines NATO-Ziehsohnes, Mark Rutte, das US-Ultimatum an die Russische Föderation aus: "Die russische Regierung bekommt über ein US-Ultimatum fünfzig Tage Zeit, um mit dem Regime von Kiew einen Friedensschluss zu schließen!"

Falls es nicht dazu käme, würde die US-Administration Drittländer, dass hieße alle Länder, die mit Russland Handel trieben, mit sogenannten Sekundär-Tarifen von 100% belegen. Inzwischen haben sich die USA und EU-Europa darauf geeinigt, die Ukraine verstärkt weiter mit Militärgütern einzudecken. Aufgrund der finanziellen Schieflage der USA würden diese sofort voll und ganz von den EU-Steuerzahlern an die USA bezahlt werden.

Donald Trump brachte im Dialog mit Mark Rutte treuherzig zum Ausdruck, dass er vom Enthusiasmus und der Begeisterung der EU-Staatsregierungen selbst, verstärkt in den Kampf gegen Russland einzusteigen und diesbezüglich weiterzugehen, sehr angenehm überrascht worden wäre. "Daddy" scheint nicht bewusst gewesen zu sein, dass es schon seit 1890 der erklärte Traum gewisser herrschender Kreise Europas war und noch ist, im Schulterschluss mit atlantischen – bzw. nordischen Kräften am Erbe und/oder gar an der Nachfolge des britischen Kolonialreiches teilzuhaben, um vielleicht auf diese Weise noch "am Platz an der Sonne" wenigstens etwas mitschnuppern zu dürfen. Spät, wie immer, aber doch.

Bis zum Ural

Dieser Traum glaubt BRD & Co könne jetzt dank Kontinuität der außenpolitischen Agenda Deutschlands seit 135 Jahren im Jahr 2025 endlich zur Wirklichkeit werden! So kennen auch die Glücksgefühle in deutschen Führungskreisen keine Grenzen. Die historisch immer gleiche Agenda, die sie in ihren Herzen tragen, folgt schlicht dem immer gleichen Motto, die ins Hier & Heute übersetzt, lautet:

"Heute finanzieren wir die EU, unsere Hilfswilligen und die bankrotte USA, doch morgen schaffen wir es bis zum Ural!"

Dem wäre nur noch der gute alten Ordnung halber hinzufügen: Das deutsche und kollektive EU-Volk hat selbstverständlich und wie immer auch davon rein gar nichts mitgekriegt! Denn, wie sollte man das gewusst haben, wenn man doch zu diesem Zeitpunkt gerade wieder einmal am Ballermann in Mallorca auf Urlaub weilte?

Das volle Transkript der Pressekonferenz zwischen Donald Trump und Marc Rutte lässt sich hier nachlesen.

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