Destabilisierung bedroht auch Europa

Iran-Konflikt: Flächenbrand droht - AfD & FPÖ fordern Deeskalation

Welt
Bild: KI-generiert (Grok), nachbearbeitet.

Seit den Morgenstunden greifen die USA & Israel den Iran, der wiederum mit Gegenattacken auf deren Stützpunkte & Verbündete in der Region reagierten. Es droht die weitere Destabilisierung im Nahen & Mittleren Osten - was letztlich aus vielerlei Gründen nicht im europäischen Interesse wäre. Vor diesem Hintergrund warnen die patriotischen Parteien im deutschsprachigen Raum vor einem Flächenbrand.

Eskalationsspirale dreht sich im Eiltempo

Während Israel einmal mehr von einem "Präventivschlag" gegen den Iran spricht, sehen unzählige Beobachter aller Couleur sehr wohl Elemente eines Angriffskriegs. Laut Informationen des "Roten Halbmondes", dessen Zahlen in der Regel als zuverlässig gelten, wurden bei den Angriffen rund 200 Menschen getötet und über 700 weitere verletzt, darunter unzählige Zivilisten. Mehrere Medien berichten zudem auch über bis zu 51 tote Schülerinnen bei einem Treffer im Süden des Landes, was sich allerdings derzeit nicht unabhängig überprüfen lässt. Dasselbe gilt für Meldungen, wonach der iranische Verteidigungsminister getötet worden sei. 

Sowohl Netanjahu als auch Trump stellten in Ansprachen klar, dass ihre Streitkräfte diesmal bereit sein sollten, bis ans Äußerste zu gehen - und nicht zu rasten, bis die Machthaber in Teheran entfernt seien. Sogar der mittelfristige Einsatz von Bodentruppen könnte dabei im Raum stehen. Der Iran wiederum reagierte seinerseits mit Gegenangriffen mit Raketen auf US-Militärstützpunkte in Kuwait, Katar, Bahrain und den Emiraten, die wiederum postwendend ebenfalls dem Iran drohten. Sogar die Hisbollah prüft eine Beteiligung am Konflikt. Auch in Saudi-Arabien, ebenfalls wichtiger US-Verbündeter in der Region, gingen iranische Geschosse nieder.

FPÖ: Flächenbrand & zivile Opfer drohen

Die Eskalationsspirale scheint als längst in Gang gesetzt, der vielzitierte Flächenbrand scheint also eine Frage von Tagen, wenn nicht Stunden. Vor just dieser Situation warnte u.a. FPÖ-Außenpolitiksprecherin Susanne Fürst in einer Aussendung: "Die aktuelle Eskalation im Nahen Osten erfüllt mich mit größter Sorge. Das Wichtigste ist jetzt, dass die Situation nicht in einen Flächenbrand ausartet und die militärischen Kampfhandlungen so bald wie möglich enden. Es bleibt daher zu hoffen, dass es wieder zu einer Deeskalation der Lage kommt, möglichst viele Menschenleben verschont bleiben und es eine Rückkehr an den Verhandlungstisch gibt."

Zugleich zeige sich gerade in diesen von internationalen Konflikten und Kriegen geprägten Zeiten, wie wichtig die Besinnung auf die immerwährenden Neutralität sei. Diese habe seit Jahrzehnten auch in turbulenten weltpolitischen Zeiten für Frieden, Freiheit, Sicherheit und Wohlstand gesorgt. Österreich müsse wieder zu einer aktiven Neutralitätspolitik zurückkehren und zu einem Ort des Dialogs und der Vermittlung werden. Zumindest diesmal scheint dies bei den Systemparteien nicht auf taube Ohren zu fallen, da auch ÖVP-Kanzler die "Rückkehr zur Diplomatie" forderte und sogar NEOS-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger warnt vor einer militärischen Eskalationsspirale.

AfD: Eskalation nicht in deutschem Interesse

Auch die AfD-Spitze zeigt sich über die Entwicklungen im Nahen Osten besorgt. Die beiden Co-Chefs Alice Weidel & Tino Chrupalla teilten mit: "Mit großer Sorge haben wir die Angriffe Israels und der USA auf den Iran zur Kenntnis genommen. Wir fordern alle Kriegsparteien zur unbedingten Zurückhaltung auf. Die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur müssen geschützt bleiben. Das Völkerrecht sowie das humanitäre Völkerrecht müssen uneingeschränkt eingehalten werden. Die erneute Destabilisierung des Nahen Ostens liegt nicht im deutschen Interesse und muss beendet werden."

Dies betrifft schließlich nicht nur geopolitische Dimensionen in einer multipolaren Welt, sondern auch die Erinnerung an die Verwerfen der letzten US-"Interventionen" in der Region. Egal ob Irak, Afghanistan, Syrien oder Libyen: Stets bedeuteten destabilisierte Länder dort die Entstehung von großen Asyl-Wellen nach Europa. Deren Umkehrung gestaltet sich bis heute als geradezu unmöglich. Egal ob es in einem Militärsieg, einem "Regime Change" von außen oder nur zur Anleitung zum De-Facto-Bürgerkrieg im Iran kommt, würden im Ernstfall wohl auch jene islamistischen Elemente versuchen, nach Europa zu gelangen, deren Beseitigung die USA & Israel im Iran als unabwendbar postulieren. 

von außen orchestrierten "Regime Change", einer Anleitung zum De-Facto-Bürgerkrieg im Iran 

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