BlackRock am Ukraine-Verhandlungstisch: Die Kriegsprofiteure kommen aus der Deckung
Americasroof at English Wikipedia, CC BY-SA 3.0 Nicht nur militärisch klären sich in der Ukraine langsam die Fronten. Auch am grünen Tisch treten nun die Akteure aus dem Schatten, die die eigentlichen Profiteure dieser Tragödie sind. Dort ist nun Larry Fink, der Chef der milliardenschweren Investment-Krake BlackRock und Ex-Brötchen-(bzw. Millionen-)geber von Bundeskanzler Friedrich Merz, plötzlich wieder zugegen.
Aus unserer Kooperation mit JouWatch
Bei der letzten Verhandlungsrunde mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und US-Finanzminister Scott Bessent, war auch Fink anwesend – und das nicht in einer Nebenrolle.
Nachdem Blackrock zu Jahresbeginn noch mitgeteilt hatte, man habe die Suche nach Investoren für einen Wiederaufbaufonds eingestellt, soll der größte Vermögenverwalter der Welt nun doch entscheidend an einer eventuellen Friedenslösung mitwirken.
Finks Rückkehr markiert auch einen weiteren Tritt gegen das Schienbein der großmäuligen Europäer, die zwar einerseits alles tun, um den Krieg zu verlängern, zugleich aber ständig öffentlich fordern, sie müssten auf jeden Fall Teil der Friedensverhandlungen sein. „Tatsächlich könnte dies als erstes Treffen der Gruppe betrachtet werden, die an einem Dokument zum Wiederaufbau und zur wirtschaftlichen Erholung der Ukraine arbeiten wird“, erklärte Selenskyj, der Finks Teilnahme an dem Gespräch öffentlich gemacht hatte.
Gierig auf das Multimilliardengeschäft des Wiederaufbaus
Man arbeite nicht nur an einem 20-Punkte-Plan für den Frieden, sondern auch an zwei weiteren Dokumenten – einem zu Sicherheitsgarantien und einem zu „Wiederaufbau und gemeinsamen Investitionen“, teilte er weiter mit. Dass Fink nun wieder involviert ist, ist auch und gerade eine derbe Ohrfeige für Merz, zeigt es doch, dass die USA den Fonds übernehmen, um die Ukraine wiederaufzubauen und nicht die Europäer, die unter Merz` Federführung einen weiteren katastrophalen Präzedenzfall geschaffen habe, indem sie eingefrorenes russisches Auslandsvermögen beschlagnahmten.
Die US-Pläne sehen vor, dass diese 183 Milliarden Euro zur Finanzierung großer, vor allem amerikanisch-geführter Projekte eingesetzt werden, etwa dem Aufbau massiver Rechenzentren, betrieben mit Energie aus dem russisch kontrollierten Kernkraftwerk Saporischschja. Außerdem soll der Fonds von US-Finanzexperten massiv ausgebaut werden. „Unsere Einschätzung ist, dass wir finanzielles Wachstum wirklich verstehen“, erklärte ein amerikanischer Beamter dazu. Der europäische Ansatz sei ineffizient. Unter amerikanischer Verwaltung könne der Fonds auf 800 Milliarden Dollar wachsen. Nun darf Merz also bedröppelt dabei zusehen, wie sein früherer Oberboss ihm in die Parade fährt und den Fonds übernimmt, mit dem er sich wieder einmal als Weltpolitiker inszenieren wollte. Auch das endete in einer krachenden Blamage, wie alles, was der Unglückskanzler anpackt. (TPL)
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