Von wegen 'Verschwörungstheorie'

Zahlen lügen nicht: Neue Statistik belegt Bevölkerungaustausch in Österreich

Soziales
Symbolbild: Pixabay

Angeblich soll der Bevölkerungsaustausch ja eine "rechtsextreme Verschwörungstheorie" sein - außer natürlich, man heißt ihn gut. Dabei lässt sich schwarz auf weiß belegen, dass eine Umkehr der demographischen Mehrheitsverhältnisse zu Ungunsten der einheimischen Bevölkerung ohne politischen Willen kaum aufzuhalten scheint. Dies zeigt auch die jüngste Bevölkerungsstatistik der "Statistik Austria". Demnach wachse Österreich nur noch durch Zuwanderung - und die Details sind noch alarmierender.

Wachstum nur durch Zuwanderung

In einer Nüchternheit, als wäre es das normalste der Welt, berichtet der ORF über die neue Bevölkerungsstatistik, gemäß der Österreich erstmals knapp an der 9,2-Mio.-Euro-Grenze schrammt. Dass der offizielle Ausländeranteil bereits "rund 20 Prozent" beträgt, muss auch der Staatsfunk einräumen. Noch im Jahr 2008, also vor lediglich einer knappen Generation, war es nur die Hälfte. Eine sechsstellige Zahl an seither vollzogenen Einbürgerungen scheint in der neuen Statistik selbstredend nicht mehr auf.

Rekordtief an Geburten - außer in Wien

Im Vorjahr wanderten insgesamt etwa 50.000 Menschen mehr nach Österreich ein, als das Land verließen. Dazu kommt ein Sterbeüberschuss von 11.248 Personen - die Lebendgeburten sackten auf 77.238 Kinder, den niedrigsten Wert der letzten 15 Jahre, ab. Doch ein erklecklicher Anteil dieser Neugeburten dürfte ebenfalls Kinder von Ausländern und Personen mit Migrationshintergrund betreffen.

So hatten nur Wien, Vorarlberg und Tirol eine "positive Geburtenbilanz". In der Bundeshauptstadt ist zugleich der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung (36,4%) mit Abstand der höchste aller Bundesländer. Seit Jahren bescheinigen indes öffentliche Behörden, dass u.a. Türkinnen, Afghaninnen und Syrerinnen weitaus gebärfreudiger als Österreicherinnen sind. Schon vor wenigen Monaten schockierten Medien mit der Meldung dass in Wien eine relative Mehrheit der Pflichtschüler islamischen Glaubens ist.

Zwei Drittel aus Drittstaaten

Die Nettozuwanderung von Ausländern betrifft dabei mitnichten vordergründig europäische Nachbarländer: Denn nur 32 Prozent und damit weniger als ein Drittel kamen aus anderen EU-Staaten bzw. aus EFTA-Staaten oder Großbritannien. Mehr als zwei Drittel aller frischen Zuwanderer (68%) kamen aus Drittstaaten. Die höchsten Salden - also sprich die Zugewanderten abzüglich all jener, die zurück in die Heimat gingen - wiesen Syrer (10.415), Ukrainer (7.460) und Chinesen (2.301) auf.

Dabei betrifft die Zuwanderung vor allem jüngere Menschen, oder wie es der ORF formuliert: "Die stärksten Wanderungsgewinne gab es bei nicht österreichischen Staatsangehörigen von 15 bis 29 Jahren (30.036)". Übrigens: Dass sich nach dem Assad-Sturz zumindest im Hinblick auf syrische Staatsangehörige etwas ändert, ist nicht zu erwarten. Abschiebungen finden weiterhin nicht statt, freiwillige Rückkehr kaum. Nach 4 Monaten befanden sich 99,8% der Syrer noch im Land - Der Status berichtete.

"Verschwindender" Migrationshintergrund

Diese Zahlen zeigen, dass die schleichende Umkehrung der demographischen Verhältnisse auch statistisch mehr als greifbar ist - und das trotz der üblichen Verzerrung. Denn der Anteil mit Migrationshintergrund ist deutlich höher - 2023 betrug dieser über 27%. Die Tendenz ist auch dort steigend: War es vor 10 Jahren noch jeder Fünfte, ist's nunmehr schon mehr als jeder Vierte. Und selbst dort gibt es Unschärfen, die zu einer gefühlten Untererfassung führen.

Denn gemäß "Statistik Austria" haben nur Personen, die entweder selbst oder deren beide Elternteile im Ausland geboren wurden, einen Migrationshintergrund. Wenn auch nur in Elternteil in Österreich geboren wurde, kann dieser noch so einen ausländischen Pass haben - das Kind wird in dieser Statistik nicht erfasst. Vor Jahren auf die Nichterfassung der "dritten Generation" angesprochen, erklärte man bei der Einrichtung, diese sei "wenig sinnvoll", weil sonst irgendwann "jeder" einen Migrationshintergrund hätte...

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