Niemand wollte helfen - 14 Messerstiche

Den Horror adoptiert: Drama um gefolterte SPD-Bürgermeisterin

Soziales
Wikimedia © Raimond Spekking; Facebook: Iris Stalzer

Diese Adoption sollte gravierende Folgen haben: In Brandbriefen flehte die designierte SPD-Bürgermeisterin von Herdecke Polizei und Jugendamt um Rettung aus der häuslichen Gewalt an. Vergeblich – niemand wollte helfen. Stalzer wurde von ihrer Adoptivtochter aus Mali (17) stundenlang in ihrem Keller gefoltert. Mit 14 Messerstichen war sie dem Tod nah.

Stundenlang in Keller gefoltert

Der Fall schockiert ganz Deutschland: Mit 14 Stichwunden musste Stalzer ins Krankenhaus geflogen und notoperiert werden. Sie schwebte in Lebensgefahr. Zumal Stalzer designierte SPD-Bürgermeisterin der Stadt Herdecke (NRW) ist, erhält der Fall besondere Öffentlichkeit. Zu Beginn hofften einige Kreise noch auf ein politisches Motiv, das man gegen die AfD hätte instrumentalisieren hätte können. Sogar Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußerte seine "tiefe Betroffenheit" zur abscheulichen Tat

Mittlerweile ist bekannt: Stalzer wurde stundenlang von der eigenen Adoptivtochter im Keller gefoltert. Z. habe Stalzer mit einem Flammenwerfer aus Deospray und Feuerzeug gequält, ihr zahlreiche Hämatome und sogar Schädelbrüche durch Schläge zugefügt und letztlich mit einem Messer auf sie eingestochen. Durch Geschick konnte Stalzer sie letztlich noch überreden, einen Notarzt zu rufen. Z. gab dabei an, ihre Adoptivmutter sei auf der Straße von Männern überfallen worden.

Wie Maskottchen herumgezeigt

Mit Z. wollte sich die links-engagierte Rechtsanwältin Iris Stalzer ihren Traum erfüllen: Den Traum vom adoptierten Kind aus Afrika. Wie ein Maskottchen wurde das kleine Mädchen aus Mali herumgezeigt. Ein Werbevideo aus 2017 für Stalzers Kanzlei zeugt von diesem Zugang. Nun weiß ganz Deutschland: Als das Mädchen die Pubertät erlangt, werden die Zustände zum Albtraum.

Z. wird wie ein Maskottchen durch ein Werbevideo von Stalzers Kanzlei geführt.

Motiv: "Rache"

Neben dem Mädchen aus Mali adoptierte Frau Stalzer ein weiteres Kind: H. aus Haiti. Der Bub ist drei Jahre jünger als Z. und ebenso dunkelhäutig. Er soll nach der Horrortat Messer und blutige Kleidung in einem Rucksack versteckt haben. Laut Medienberichten habe sich Z. an ihrer Adoptivmutter rächen wollen. 

Z. habe aus eigener Sicht zu wenig Aufmerksamkeit erhalten, diese sei viel mehr dem jüngeren Bruder zu Teil geworden, berichten Medien. Deswegen sei das Mädchen bereits im Sommer, während des Wahlkampfs auf Stalzer mit einem Messer losgegangen. Auch gegen den Adoptivvater hätte sich die Gewalt der halbwüchsigen Afrikanerin gerichtet.

Auf Stalzers Sozialen Medien fanden sich keinerlei Fotos von dem Mädchen aus Mali. Lediglich ein Foto zeigte Vater und Adoptivsohn zum Vatertag. Dieses wurde mittlerweile gelöscht – doch Z. war aus Stalzers Leben offenbar schon seit Längerem gelöscht, zumindest in der öffentlichen Darstellung. Von den Zeiten, zu denen Z. als Werbemaskottchen vorgezeigt wurde, war in Stalzers Wahlkampf nichts mehr zu sehen. Stattdessen veröffentlichte diese ein Foto von sich mit Gipshand.

Keine Haft: Psychiatrische Betreuung

Das ist für viele unverständlich: Die Staatsanwaltschaft hat die 17-jährige Verdächtige nicht in Haft genommen. Stattdessen befindet sich die afrikanische Adoptivtochter in psychiatrischer Betreuung. Ein Mordvorsatz werde nicht angenommen, so Medien. Juristen wenden ein, dass aufgrund von Flucht- und Tatbegehungsgefahr eine U-Haft aufgrund der - wiederholten - schweren Körperverletzung dennoch angemessen wäre. Sowohl Z. als auch Adoptivbruder H. befinden sich nun in Obsorge des Jugendamts.


Der Fall eröffnet eine Vielzahl von Fragen. Warum unterstützte der Adoptivsohn Z. in Vertuschungsversuchen? Steckt mehr als bisher bekannt hinter dem Motiv? Wurden die Kinder im gutbürgerlichen Haushalt gut behandelt und dennoch delinquent? Sind Adoptionen aus Afrika moralisch so erhaben wie oftmals beworben oder schadet die Verschleppung in einen fremden Kulturkreis den Kindern? Müssen sie ihren neuen Eltern dankbar sein? Warum wollten weder Jugendamt noch Polizei Frau Stalzer helfen?

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