'Axt-Mädchen' medial verleumdet: Polizei ermittelt gegen Migranten
Flagge & Pfeile: Freepik (2); Lola M.: Screenshot/X; Bildzitate (3): BBC, The Courier, Daily Record.
Es war ein Video, das in sozialen Medien viral ging: Eine junge Schottin, gerade einmal 12 Jahre alt, schwingt in einem Video eine Axt und ein langes Messer, augenscheinlich um Avancen und Angriffe eines Migranten abzuwehren. Nachdem patriotische Stimmen sich mit dem Mädchen solidarisierten, versuchten britische Medien, die Sache hingegen so umzudeuten, als wäre der Zuwanderer ein unschuldiger Familienvater, der "nichts falsch gemacht" habe. Doch nun ermittelt die Polizei offenbar sehr wohl gegen ebendiesen...
Schottin verteidigt Schwester mit Axt
Lochee ist ein klassisches Arbeiterviertel in Dundee, der viertgrößten Stadt Schottlands (rund 150.000 Einwohner). Früher eine Hochburg der großen irischen Diaspora in der Stadt, war es lange Zeit ein Zentrum der Textilindustrie, verarmte allerdings nach deren Niedergang zusehends. Der Einkommensschnitt ist niedrig, die Arbeitslosigkeit hoch, für viele junge Menschen gibt es kaum Perspektiven. Just in einem der verrufensten Grätzel im Stadtteil sollte vor knapp 2 Wochen eine Legende entstehen.
Denn das Video von Lola Moir (12), einem nur 1,57 Meter großen Mädchen, das mit einer Axt und einem Messer auf einen Zuwanderer zugeht, um seine Schwester Ruby gegen diesen zu verteidigen, ging viral. In sozialen Medien wurde sie aufgrund des unerschrockenen Auftretens zum Star, tagelang kursierten Memes im "Braveheart"-Stil. Sogar X-Chef Elon Musk äußerte sich zum Fall. Doch dann kam die Verdrehung der gedruckten Öffentlichkeit vor Ort - denn plötzlich war die junge Schottin angeblich die Böse...
Lola Moir & Ruby Moir im so sorry so many in our oen city are turning against you because it doesn't fit their woke narrative, to me your true Dundonian hero's 🫡🏴 🇬🇧 #axegirl #scotlandaxegirl #Dundeeaxegirl #lochee #lolamoir #rubymoir pic.twitter.com/zdyuvRwIET
— wokefree dundee (@wokefreedundee) August 29, 2025
Medien stellten Migrant als Opfer dar
Die Polizei warnte öffentlich vor der Verbreitung von "Desinformation" und es begann eine konzertierte Medien-Kampagne, um der ganzen Geschichte einen anderen Spin zu geben. Dort war der mutmaßliche Migrant Fatos Ali Dumana (21) nämlich das Opfer: Er sei ein unschuldiger "Familienmensch", der mit seiner Frau unterwegs gewesen und bedroht worden sei, berichtet das Boulevard-Blatt "Daily Mail" in einem Artikel, der behauptet, die "Wahrheit" offenzulegen. Auch "The Courier" brachte eine Homestory...
Sogar der frühere SNP-Premier Schottlands, Humza Yousaf, stellte sich auf seine Seite. Jenen, welche kritisierten, dass junge schottische Jugendliche inzwischen in der Furcht vor Angriffen durch Zuwanderer leben müssen, richtete er hingegen aus, sie seien "rechtsextrem" und würden "Scheiße labern". Doch es blieb nicht die letzte Wende in der Causa. Denn im Laufe des Donnerstags gelangte an die Öffentlichkeit, dass die Schwester des "Axt-Mädchens" wegen einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste.
Ruby Moir went to hospital with a concussion. The man has been charged.
— Billboard Chris 🌎 (@BillboardChris) September 4, 2025
Once again, the media lied.
12-year-old Lola called him a kid-basher for a reason. https://t.co/NYh1VRpDXq pic.twitter.com/z5A0GNbyLk
Ermittlungen gegen "Zigeuner-Gangster"
Inzwischen droht sich die Sache zum Medienskandal zu entwickeln. Denn am Freitag berichten plötzlich mehrere Artikel, dass gegen "einen Mann und eine Frau wegen des 'Axt-und-Machete-Vorfalls' mit dem Schulmädchen ermittelt werde". In sozialen Medien wird nun kolportiert, dass all diese Dinge zusammenhängen und die Anzeige wegen eines tätlichen Angriffs auf eine Minderjährige geschehen seien. Damit ergäben nun auch die Vorwürfe des "Axt-Mädchens", Fatos Ali D. sei ein "Kinderschläger", einen Sinn.
Auch die - inzwischen auf "Privat" gestellten - Hinterlassenschaften des Zuwanderers, der vor vier Jahren aus Bulgarien nach Großbritannien kam, in sozialen Medien zeichnen das Bild, dass er zumindest kein Unschuldslamm zu sein scheint. Er bezeichnet sich dort als "Zigeuner-Gangster", streckt größere Mengen an mutmaßlichem Sozialhilfegeld in die Kamera oder präsentiert sich als halbstarker Playboy im Anzug. Der Gegensatz zum medial gezeichneten Bild stieß Beobachtern schon länger auf.
The media is telling us to ignore the claims made by the young girls from Dundee (Lola, Ruby & Mayah) that this Bulgarian Andrew Tate wannabe who walks around in public playing with his crotch and hangs around in parks, had made a sexual comment to and assaulted children and… pic.twitter.com/jJ6oezYWfF
— Aaron Oates (@AzOatz) August 28, 2025
Angriff auf Schwester laut Zeugin
Schon vor einigen Tagen hatte eine Frau, deren Tochter eine Zeugin des Vorfalls war, etwas Licht ins Dunkel gebracht: Zuerst habe der Migrant gegenüber den Mädchen sexuell anzügige Bemerkungen gemacht. Auf die Bitte, sie in Ruhe zu lassen, soll dessen weibliche Begleitperson - ob es seine Frau oder Schwester war ist nicht 100% gesichert - die ältere Schwester körperlich attackiert haben. Den Kontakt will ein X-Nutzer hergestellt haben.
Demnach sollen es brutale Szenen gewesen sein: "Sie packte sie an den Haaren, zerrte sie zu Boden, fing an, sie zu schlagen und dann traten der Mann und die Frau auf das am Boden liegende Mädchen ein. [...] Aber in diesem Moment zückte Lola die Waffen, um Ruby zu schützen. Dann kam der Mann zurück, filmte Lola als sie diese in die Kamera hielt und provozierte sie." Ihre Schwester habe eine Gehirnerschütterung, eine tennisballgroße Beule und etliche Prellungen erlitten.
I spoke with the mom of one of the girls (Mayah) and got the entire story that the media is covering up and lying about.
— Aesthetica (@Anc_Aesthetics) August 27, 2025
So first of all, the reporting got the names of the girls mixed up. There were 3 girls who were there who were accosted and attacked by the migrants.
Lola… pic.twitter.com/BUlJGZtrDV
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