Zwangsgebühren bei der Arbeit: ÖRR feiert Scharia-Mode als weltweiten Modetrend
Bild: Magnific
Die Sendung des Bayerischen Rundfunk erhitzt die Gemüter. Dabei geht es um Mode, allerdings nicht um knapp bekleidete Models oder luftige Sommermode. Sondern um Hidschab, Kopftüchern und Ganzkörperverhüllung, also Scharia-konforme Kleidung, die im ÖRR als neuer Modetrend gefeiert wird. Und dies ohne diese Regeln überhaupt kritisch zu hinterfragen.
Verschleierung als Modetrend, da sieht man wieder seine Zwangsgebühren bei der Arbeit. Und kritische Berichterstattung? Bei dem mit Milliardenbeiträgen der Bürger gefütterten Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk Fehlanzeige. Im Bayerischen Rundfunk feiert man stattdessen im Beitrag "Modest Fashion - Wenn Mode bewusst Haut bedeckt" die Verhüllung nach Islam-Regeln. Dies zeigt sich bereits gleich zu Beginn des Beitrags. Da heißt es: "Mit steigenden Temparaturen wird die Kleidung vieler Menschen wieder knapper. Sie zeigen Haut und ziehen damit auch die Blicke auf sich." Zu sehen sind dabei luftige Sommerkleider und Bikinis. Dann geht es weiter: "Ein Gegentrend 'Modest Fashion", Mode die weniger Haut zeigt und den Körper größtenteils bedeckt." Zu sehen sind nun Hidschab, Kopftücher, verhüllende Kleidung.
Frauen sind wie Handys...
"Modest Fashion" und die Bezeichung als Modetrend, modest bedeutet so viel wie bescheiden, schamhaft, züchtig, anständig, prunklos oder genügsam, ist wohl eine mehr als euphemistische Beschreibung für Kleiderregeln, die in der Scharia ihren Ursprung haben. Dann kommt die Besitzerin einer Boutique aus Nürnberg für Scharia-konforme Kleidung zu Wort. Aufschlussreich sind jedoch die Erläuterungen ihres Mannes Ahmed, der zu den Kleiderregeln erklärt: "Was wichtig ist, sollte auch geschützt werden. So wie ein Handy mit Hülle geschützt wird. Eine Frau ist auch sehr wichtig mit allen Körperteilen. Sie sollte kein Objekt für andere Männer sein." Deshalb sollten sie sich auch so kleiden, nur Gesicht, Hände und Füße ab Knöchel sind erlaubt. Für den BR ist die "Bedeckung" eine neue Emanzipation und "spricht Frauen an, die Mode als Zeichen ihres Selbstbewusstseins sehen". Der Sende erklärt zudem: "Seit den 2010er Jahren hat sich Modest Fashion zu einem weltweiten Modetrend entwickelt."
Trend aus Afghanistan und dem Iran?
Für afghanische Frauen oder Frauen in Syrien oder im Iran, die mit der Polizei Bekanntschaft machen, wenn das Kopftuch nicht richtig sitzt oder fehlt und zur Verschleierung gezwungen werden, dürfte die Freude über den neuen Modetrend wohl kaum übermäßig groß sein. Aber jegliche Einordnung oder kritische Betrachtung lässt der BR bei seinem Mode-Jubel-Beitrag vermissen. Auch, dass sich "Modest Fashion" weltweit ausbreitete, wie der BR berichtet, dürfte zumindest in Europa mit der fatalen "Wir schaffen das"-Politik einer früheren CDU-Kanzlerin zusammenhängen, deren Politik seitdem von EU & Co. weiterverfolgt wurde. Ebenso, dass der Trend zu weiter Kleidung auch etwa 2023 auch Frauen abseits der muslimischen Community erreichte. Mit sogenannten "Subway Shirts", extra weiter Kleidung für öffentliche Verkehrsmittel, versuchten Frauen in New York sexuelle Belästigung zu verhindern, ein Trend, der auch auf London, Paris und andere Millionenstädte überschwappte. So sprechen etwa die Zahlen bei Sexualdelikten in Deutschland eine eindeutige Sprache - Der Status berichtete etwa hier und hier. Folgt man der Argumentation des ÖRR, waren wohl auch die Essener Abiturienten nur ihrer Zeit voraus, als die den Trend der geschlechtergetrennten Abifeier einführen wollten - wie wir bereits vor einem Jahr berichteten.
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