Linker Schildersturm frisst seine Kinder

Wirbel um Ex-Mohrenstraße: War Amo ein Sklavenhändler?

Politik
Symbolbild: KI-generiert (ChatGPT)

Berlin wollte Haltung zeigen und eine Straße „gerechter“ machen. Doch statt Klarheit gibt es nun Streit: Aus dem gefeierten Vorbild wird plötzlich ein Problemfall. Ein Paradebeispiel dafür, wie Symbolpolitik in sich selbst zusammenbricht.

Anton-Wilhelm-Amo Straße soll nach Sklavenhändler benannt sein

Die Mohrenstraße in Berlin wurde bereits vor einem Monat in Anton-Wilhelm-Amo Straße umbenannt - Der Status berichtete. Grund dafür waren Rassismus-Vorwürfe. Anton Wilhelm Amo war ein schwarzer Philosoph aus dem heutigen Ghana. Amo lehrte an den Universitäten Wittenberg, Halle und Jena. Er wurde von linken Kräften in den Himmel gelobt, primär weil er schwarz war. Die Straße umzubenennen, wurde als Zeichen gegen Rassismus gewertet. 

Amos angeblich problematischer Hintergrund

Der neue Name steht allerdings auch in der Kritik. Im "Berliner Kurier" wirft ein Historiker Amo vor, in einer Gemeinde gelebt zu haben, welche selbst Sklaven hielt und verkaufte. Sklaven soll er selbst nicht gehalten oder verkauft haben, dennoch reicht es für Woke aus, ihn in Sippenhaft zu nehmen. Wieso haben sie die Straße dann aber nach ihm benannt? Hier sieht man, wie unkritisch Schwarze nur aufgrund ihrer Hautfarbe von Linken idealisiert werden. Denn nur, weil Amo Schwarz ist, ist dies für Linke ein Grund eine Straße nach ihm zu benennen.

Die Vorwürfe, welche allerdings jetzt gegen ihn erhoben werden, sind freilich ebenso absurd und zeigen das Unverständnis von Linken für historische Verhältnisse. Denn es war die historische Normalität, dass Gemeinden in Afrika Sklaven hielten oder verkauften. Amo hatte keine andere Wahl als dies hinzunehmen, partizipierte jedoch nie selbst daran. Noch absurder wird das Ganze dadurch, dass ungeklärt ist, ob Amo in seiner Kindheit selbst Opfer der Sklaverei war. Gewissermaßen war er also ein Kind seiner Zeit und Umstände, der "Wirbel nach dem Wirbel" erinnert daran, wenn linke "Schilderstürmer" wieder einmal gegen Luther, Lueger oder Bismarck mobil machen. 

War die Namensänderung rechtswidrig?

In Berlin ist dies aufgrund politischer Vorgaben aber ein heikles Thema: Denn dort dürfen Straßen nicht nach historischen Persönlichkeiten, welche Sklavenbesitzer oder Sklavenhändler waren, benannt werden. Da Amo dies nicht getan hat, ist die Straße formell rechtmäßig benannt worden. Dennoch versuchen Linke, ihn nun in Sippenhaft zu nehmen und einen Skandal zu spinnen.

Dabei vergessen sie jedoch, dass sie die Umbenennung erst forderten: Amos Hautfarbe reichte aus, um eine Straße nach ihm zu benennen. Weitere Hintergrund-Überprüfungen wurden offensichtlich nicht angestellt. An diesem Fall sieht man gut, wie geltungsbedürftige Linke mit zweierlei Maß messen und dies ein ums andere Mal an der Realität scheitert, wenn dann die sprichwörtliche Revolution ihre Kinder frisst. 

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