Sparen können die Bürger

Versorgungsposten für Genossen: Bablers Kabinett wird immer größer

Politik
Bild: David Višnjić, SPÖ Presse und Kommunikation, CC BY-NC-ND 2.0, Flickr

Die Ömpel-Koalition wird im Volksmund nicht zu Unrecht als TeuRaZ - teuerste Regierung aller Zeiten - bezeichnet. Und die Kosten für die ungeliebte Dreierkoalition steigen immer weiter, wie mehrere Anfragen an die Ministerien ergaben. Vor allem der rote Vizekanzler und Minister Andreas Babler stockte sein Personal gehörig auf. Von Sparkurs oder gar sparen im System keine Spur.

Schon zur Angelobung der Ömpel-Regierung kursierte der Begriff TeuRaZ. Allein die zu Zeiten der Angelobung vorgesehenen 7 Staatssekretäre kosten den Steuerzahler im Jahr  knapp 1,7 Millionen Euro und dazu kommen noch Kosten für Büro, Personal etc. Selbst die türkis-grüne Regierung kam mit 13 Ministerien und nur drei Staatssekretären aus. Und die FPÖ sah bei den von der ÖVP sabotierten Verhandlungen gar nur einen Staatssekretär vor - Der Status berichtete. Aber damit nicht genug. Die Regierung kommt die Österreicher noch teurer. Dies ergaben Anfragen von FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz, der Auskunft zu den Kostenentwicklungen der Kabinette im 2. Quartal 2025 haben wollte sowie Anfragen der grünen Vizeparteichefin Alma Zadic, die die Kosten zum Stichtag 10. Juli abfragte.

Babler stockt ordentlich auf

Dabei zeigen die Beantwortungen der Anfragen von Schnedlitz und Zadic, dass die TeuRaZ immer teurer wird. Vor allem der rote Vizekanzler und Minister für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport Andreas Babler baut sein Personal kräftig aus. Insgesamt ist die Zahl der Mitarbeiter in allen Kabinetten im Vergleich zum ersten Quartal 2025 um 25 Personen auf 399 angestiegen. Und dabei viel eben besonders Babler auf, der die Mitarbeiter in seinem Büro von 26 auf gleich 37 aufstockte. Damit belaufen sich nun die Kosten für Bablers Kabinett auf mittlerweile fast 425.000 Euro pro Monat. Im Vergleich zum ersten Quartal ist dies ein Anstieg von circa 181.000 Euro. Sogar das Büro von ÖVP-Kanzler Christian Stocker ist mit rund 370.000 Euro im Monat günstiger.

Regierung ohne Mehrheit

 Kein Wunder, dass angeblich auch in den eigenen Reihen der Unmut gegen den roten Parteichef und Vizekanzler steigen soll, wie etwa Oe24 berichtet. Zumal der Vizekanzler schon zuvor durch Beraterverträge und Coachings für die ORF-Pressestunde in die Schlagzeilen geraten war. Und auch sein letzter Ausflug nach New York, während man den Österreichern einen Sparkurs verordnet, dürfte das Bild kaum verbessert haben. Dazu kommen auch desaströse Umfragewerte für die Ömpel. Laut einer aktuellen Lazarsfeld-Umfrage würde sie akutell bei Wahlen auf keine Mehrheit mehr kommen. Mit nur noch 91 statt 110 Sitzen im Parlament würde es für ÖVP, SPÖ und Neos nicht zum Regieren reichen.

+++ Folgt uns auf Telegram: t.me/DerStatus & auf Twitter/X: @derStatus_at +++

Dir gefällt unsere Arbeit? Unterstütze uns jetzt mit deiner Spende, damit wir weiterhin berichten können!

Kontoinhaber: JJMB Media GmbH
IBAN: AT03 1500 0043 9102 6418
BIC: OBKLAT2L
Verwendungszweck: Spende


Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten