Meinungsfreiheit weiterhin gefährdet

Union und SPD verschärfen Volksverhetzungs-Paragraphen

Politik
Symbolbild (Freepik)

Die neue Bundesregierung plant weitere Verschärfungen der Meinungsfreiheit, insbesondere beim Volksverhetzungsparagrafen. Kritiker warnen vor Zensur und Rechtsunsicherheit. In den sozialen Netzwerken wächst die Wut über den zunehmend autoritären Kurs.

Ein Beitrag aus unserer Kooperation mit JouWatch

Neue Bundesregierung auf dem Anti-Meinungsfreiheitskurs der alten 

Die Meinungsfreiheit in Deutschland steht bereits international in der Kritik, doch die Regierungskoalition legt noch einen drauf. Statt restriktive Gesetze wie den Volksverhetzungsparagrafen zu lockern oder abzuschaffen, plant sie weitere Verschärfungen.

Als wäre die Lage der Meinungsfreiheit in Deutschland nicht schon prekär genug, sodass sogar schon international nur noch mit Kopfschütteln darauf reagiert wird, will die Regierungskoalition unter dem Gerade-mal-so-Kanzler Friedrich Merz die Schlinge noch enger zuziehen. Anstatt meinungseinschränkende Paragrafen zu entschärfen oder, wie es die AfD fordert, ersatzlos zu streichen, werden aktuell hinter verschlossenen Türen weitere Verschärfungen beim Volksverhetzungsparagraphen vorgenommen.

Gesetze als Instrumente gegen den Bürger

Artikel 5 des Grundgesetzes, der die Meinungsfreiheit garantiert und ein Abwehrrecht des Bürgers gegen den Staat, wie übrigens alle Grundgesetzparagrafen, darstellt, verkommt zur Farce. Die eingebauten Schranken - „Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze“ - machen ihn zum Spielball der Tagespolitik. Die Meinungsfreiheit wird systematisch ausgehöhlt.

Die Merz-Regierung plant aktuell hinter verschlossenen Türen, den § 130 StGB weiter zu verschärfen, um angeblich „Hass und Hetze“ und „Desinformation“ stärker zu bekämpfen. Insbesondere sollen Äußerungen in privaten Kommunikationsräumen wie geschlossenen Chatgruppen künftig leichter strafbar sein. Kritiker warnen vor einer „Sprachpolizei“, die unliebsame Meinungen kriminalisiert und Rechtsunsicherheit schafft. Bereits frühere Verschärfungen des Paragrafen - etwa zur Ahndung von Völkermord- oder Kriegsverbrechensleugnung - weiteten die Überwachungsmöglichkeiten aus und schränkten die Meinungsfreiheit immer weiter ein. Vage Tatbestände wie „Hass“ oder „Desinformation“ sind dazu geeignet, dass Kritik an der Regierung kriminalisiert wird.

Hellsicht in den sozialen Medien

In den sozialen Medien erkennt man:

„Sollen sie mal machen! Dann werden die Gardinen wieder länger. Eine Regierung, die so mit ihrem Volk umgeht, produziert radikale Bürger!

„Jedes Unterdrückungssystem hat sein letztendliches Scheitern schon eingebaut. Es kann gar nicht anders kommen. Es ist immer so gekommen. Und die Leute, die ein solches System betreiben, haben Angst, weil sie das wissen.“

„Sie wissen, dass sie gescheitert sind. Deutschland geht zugrunde wegen unkontrollierter Migration und Deindustrialisierung. Aufgrund politischer Fehler der Altparteien. Der einzige Weg zum Machterhalt ist Zensur der freien Meinung und Unterdrückung von Opposition.“

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