Passend zum irren Neutralitäts-Sager...

Ukraine-Tracht & Strack-Bild: 'NATO-Beate' irritiert weiter in Alpbach

Politik
Hintergrund: Freepik; Bildzitate (2): X; Komposition: Der Status.

Erst am Samstag entsetzte NEOS-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger beim Globalisten-Gipfel in Alpbach mit der eigenmächtigen De-Facto-Aufkündigung der österreichischen Neutralität. Seither legt sie nach und macht keinen Hehl daraus, wo ihre Loyalitäten liegen. Denn sie posierte sowohl mit der umstrittenen Rüstungslobbyistin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) sowie in der ukrainischen Tracht für Propaganda-Bilder.

"NATO-Beate" beerdigt die Neutralität

Beim u.a. vom Soros-Netz gesponserten "European Forum Alpbach", dessen Präsidentschaft im Vorjahr der langjährige ÖVP-Politiker Othmar Karas übernahm, geben sich globalistische Eliten, einflussreiche Lobbyisten und hochrangige Politiker der Systemparteien die Klinke in die Hand. Das Treffen gilt als ältere, aber heute kleinere und medienfernere Schwester des WEF-Gipfels in Davos, wiewohl es nicht nur ideologische, sondern auch personelle Überlappungen gibt.

Gleich ihre erste Chance zur Profilierung in einem "Regierungsamt" in Alpbach, nachdem sie vor zwei Jahren bereits am Bilderberger-Treffen in den USA teilnahm, sucht nun die NEOS-Außenministerin. Wie Der Status bereits berichtete, erklärte sie dort, dass sie gegen "Frieden um jeden Preis sei", dafür aber für die Aufrüstung hin zu einer gemeinsamen EU-Armee samt zentralem Kommando - und, dass der Ukraine-Krieg zeige, dass man angesichts der Bedrohung "nicht neutral sein kann".

Gemeinsame Sache mit Rüstungslobbyistin

Damit beerdigte sie auf offener Bühne auch den letzten Anschein der immerwährenden Neutralität, welche etwa 80% der Bürger eigentlich beibehalten wollen. Immerhin war sie seit Jahrzehnten ein Garant für die Sicherheit Österreichs, verhalf der Alpenrepublik zu einiger Bedeutung auf dem internationalen Parkett und bewahrte unser Land vermutlich vor einer Teilung samt Stacheldraht & Schüssen auf "Republikflüchtlinge" am Semmering und einer Sektorengrenze mitten in Linz unmittelbar hinter dem VÖEST-Firmengelände.

Doch der irritierende Auftritt soll nicht der einzige Höhepunkt ihres Auftritts in Alpbach sein: Denn ihr Besuch dort ist auf vier Tage ausgelegt. Und die nützte sie sogleich zur Vernetzung mit einschlägigen Partnern. Denn Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), die als Lobbyistin der deutschen Rüstungsindustrie gilt und vehement für die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an das Regime in Kiew eintrat, teilte ein gemeinsames, freundschaftliches Foto beim Globalisten-Treffen.

Posieren in der Ukraine-Tracht

Mit der Ukraine, immerhin Kriegspartei in einem innereuropäischen Konflikt verbindet "NATO-Beate" ohnehin eine enge Bande. Erst vor Kurzem besuchte sie das Land zum dritten Mal - und ließ wie üblich gleich wieder Millionen-Steuergeschenke dort. Und ginge es nach ihr, sollte das Bundesheer sogar Ukrainer direkt am Panzer ausbilden. Ein Getreide-Deal mit dem korruptionsgeplagten Land in Osteuropa sorgte im Frühjahr für eine besonders schiefe Optik - Der Status berichtete exklusiv.

Nun ließ sie sich in Alpbach, dessen Trachtencharme sonst aus Lederhosen und Blasmusikkappellen am "Tirol-Tag" besteht, in der Wyschywanka, der traditionellen ukrainischen Volkstracht ablichten. Sie wolle damit zum Unabhängigkeitstag der Ukraine symbolisieren, dass man "fest an der Seite des ukrainischen Volkes" steheSchon im Mai irritierte ihr Parteifreund & EU-Abgeordneter Helmut Brandstätter just am Jahrestag des österreichischen Staatsvertrages mit einem Wyschywanka-Bild.

FPÖ kritisiert "Neutralitätsverrat" scharf

Kritik am Auftritt der pinken Außenministerin hagelt es von der Freiheitlichen: "Meinl-Reisinger spricht nicht wie die Außenministerin Österreichs, sondern wie ein Vasall Brüssels. Ihre Forderung nach einer ‚Verteidigungsunion‘ unter einem gemeinsamen militärischen Kommando ist nichts anderes als der Plan, unsere Soldaten des Bundesheeres unter fremdes Kommando zu stellen und Österreich und seine Söhne in die Konflikte anderer hineinzuziehen," so FPÖ-Außenpolitik- & Neutralitätssprecherin Susanne Fürst.

Die Aufgabe einer österreichischen Regierung sei es, die eigene Bevölkerung zu schützen, statt "der Erfüllung von Brüsseler Rüstungsfantasien das Wort zu reden". Problematisch sei dabei auch Meinl-Reisingers Kritik am Veto-Recht der Nationalstaaten, da es dem "Wunsch nach der vollständigen Selbstaufgabe unserer Heimat" entspreche, hin zu vollständigen "Befehlsempfängern". Fürst rief auch ÖVP-Kanzler Stocker in die Pflicht, seine Regierungskollegin nach ihrem "fortgesetzen Neutralitätsverrat" zurückzupfeifen. 

Volk ohne Verständnis für Mätzchen

Auch auch die Kommentare unter den Postings von "NATO-Beate" sind weitgehend ablehnender Natur. Für viele ist ein solcher Auftritt nicht mit der - von "NATO-Beate" rhetorisch beerdigten - Neutralität zu vereinbaren, außerdem stellen sie sich die Frage, ob ihre Loyalitäten tatsächlichen beim österreichischen Volk liegen. Sowohl auf Instagram als auch auf X muss man geradezu mit der Lupe nach Reaktionen suchen, welche das Handeln der NEOS-Parteichefin & Außenministerin goutieren. 

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