Trotz neuer XXL-Unterkunft: Söder inszeniert sich als Asyl-Hardliner
Asylhotel: Rufus46, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0; Migranten: Freepik; Söder: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Komposition: Der Status.
Große Rosstäuscher-Show von Markus Söder: Er habe alles im Griff. Die Migrationszahlen gehen zurück, alles wird gut. Währenddessen wird eine XXL-Asylunterkunft im Münchner Luxushotel eröffnet und Merz hat seine 100.000-Asylantragsgrenze für 2025 schon jetzt gerissen. Für wie blöd halten Söder und Merz die Wähler eigentlich?
Ein Beitrag auf Basis eines Artikels aus unserer Kooperation mit JouWatch
Große Klappe zur Migration
Markus Söder behauptet auf X, er habe die Flüchtlingslage „unter Kontrolle“ und gibt den Law-and-Order-Söder – wobei nur nochmals kurz daran erinnert sei: Als die AfD einst 2016 Obergrenzen forderte, wurden mediale Hetzjagden auf sie veranstaltet.
Rosstäuscher Söder trommelt nun trotzdem: „Wir haben die Wende in der Migrationspolitik vollzogen. Die Zahlen gehen zurück. Aber es dauert, bis das in der Breite des Landes spürbar wird. Die Situation an den Grenzen hat sich verändert, aber noch nicht das Bild in vielen Städten. Grundsätzlich gilt: Wer sich integriert und arbeitet, ist bei uns willkommen. Wer nicht arbeiten will, kann nicht bleiben."
Und weiter: Wir brauchen ebenso eine Null-Toleranz-Strategie gegenüber Straftätern. Es braucht Abschiebungen auch nach Afghanistan – und zwar dauerhaft. Genauso müssen Menschen in ihre Heimatländer zurückkehren, wenn sich die Situation dort geändert hat – so wie damals nach den Balkankriegen. Das gilt für Syrer zum Wiederaufbau des Landes genauso wie für kampffähige Männer aus der Ukraine.““
Wir haben die Wende in der Migrationspolitik vollzogen. Die Zahlen gehen zurück. Aber es dauert, bis das in der Breite des Landes spürbar wird. Die Situation an den Grenzen hat sich verändert, aber noch nicht das Bild in vielen Städten. Grundsätzlich gilt: Wer sich integriert und… pic.twitter.com/qHKnLTTS7P
— Markus Söder (@Markus_Soeder) September 20, 2025
Asylanten-Luxushotel & weiter offene Grenze
Nun stellt sich prompt die Frage, wozu es dann in München seit August eine XXL-Unterkunft für 720 „Geflüchtete“ im ehemaligen Sheraton-Hotel gibt. Die Stadt – also auf Kosten der Steuerzahler – hat das First-Class-Hotel für zunächst zehn Jahre angemietet.Noch deutlicher wird diese ganze Bürgerverarsche in Sachen Massenmigration, wenn man die versprochene Obergrenze des „Gerade-mal-so-Kanzlers“ Friedrich Merz betrachtet. Vor Amtsantritt als Bundeskanzler versprach er, eine Obergrenze von 100.000 Asylanträgen pro Jahr einzuhalten. Bis August meldete das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) aber bereits 104.012 Erst- und Folgeanträge für dieses Jahr.
Die Bürger werden also bewusst getäuscht. Worte wie „Kontrolle“ und „Verantwortung“ dienen nur der politischen Inszenierung und als Beruhigung. Wer Söder und Merz glaubt, wird bewusst manipuliert – Zahlen, Fakten und Versprechen zählen nicht, nur die mediale Wirkung. In sozialen Medien stellen kritische Bürger fest, dass bestenfalls der Anstieg der Zahlen zurückgeht, während aber in Wahrheit damit natürlich ständig mehr Asylwerber nach Deutschland strömen.
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