'Sozialpolitiker' ohne Geschick

Rote Verzweiflung: Babler sonnt sich im Mamdani-Hype

Politik
Hintergrund: Thomas Lehmann, Flickr, CC BY-SA 2.0 (Ausschnitte/2-fach); Screenshot: Instagram; Komposition: Der Status.

Die Erfolgsbilanz der schwarz-rot-pinken "Ömpel"-Regierung ist überschaubar, entsprechend sehen die Umfragen aus. Die SPÖ schlittert immer weiter in Richtung historischer Tiefstwerte. Also braucht's neue rote Galionsfiguren, an die man sich anhängen kann. Und so will die Babler-Partei im Sog des Wahlsieges des neuen ultralinken Moslem-Stadtchefs von New York ein klein bisschen von dessen Momentum abstauben.

SPÖ in Regierung nicht "sozial"

Sozialpolitik wurde den Österreichern von den Genossen versprochen, bekommen haben sie ein Sparpaket, das v.a. den "kleinen Mann" besonders hart trifft. Und viele Erfolge in den politischen "Flaggschiff"-Bereichen haben die Roten auch nicht vorzuweisen. Die Mini-Mietbremse aus dem Frühjahr blieb weitgehend wirkungslos. Im Gegenteil: In der jüngeren Vergangenheit stiegen die Mieten in Österreich deutlich stärker als in Deutschland oder der Schweiz - auch wegen der Kopplung an der Inflation.

Und die ist bekanntlich in Österreich weiterhin hoch, kletterte zuletzt wieder auf über 4%. Normalsterbliche mussten dann auch noch mit ansehen, wie die Gewerkschaften sich auf einen Deal zu Mini-Lohnrunden teils bei 1,41% einließen. Auch bei Familien und Pensionisten wird gespart, dafür fließen weiterhin üppige Gelder ans Ausland und an einschlägige NGOs. Babler gönnt sich währenddessen sündhaft teure Medien-Coachings und fliegt auf Steuerzahlers Rappen mit Notenblättern nach New York.

Babler sonnt sich im Mamdani-Hype

Die Millionenstadt an der US-Ostküste ist mittlerweile aber ohnehin in der roten Erzählung zum Land, wo bald Milch und Honig fließen, geworden. Man hypt den bei der dortigen Bürgermeisterwahl siegreichen Zohran Mamdani zum neuen Messias der Sozialpolitik. Dass auch dort gleichzeitig ganz andere Problematiken - Stichwort: Masseneinwanderung - aufgemacht werden, analysierte Der Status bereits hier

Nun das Babler-Team u.a. eine Instagram-Story, in der man Standpunkte von Babler & Mamdani vergleicht. Freilich sind beides Brüder im Geiste, aber inhaltlich liefern müssen letztlich beide noch. Das zeigt auch das Wording: "Babler WILL Immobilienhaie bestrafen" oder "Kämpft gegen den 'Österreich-Aufschlag' im Supermarkt". Detail am Rande: Den von FPÖ-Chef Herbert Kickl vorgeschlagenen "Österreich-Korb" mit preisstabilen Lebensmitteln griff die SPÖ nicht auf. Kommt ja von "den Falschen"... 

Screenshot: Instagram

SPÖ jubiliert: 1920er-Gemeindebau als Vorbild

Doch die Begeisterung der Genossen für den neuen starken Mann im "Big Apple" hört nicht dort auf. Denn beim hauseigenen Propaganda-Kanal "SPÖ eins" ist man aus dem Häuschen, weil Mamdani sich positiv auf den Wiener Gemeindebau bezieht. Man sieht ihn als "Schüler" des "Roten Wiens" und streichelt damit das sozialdemokratische Ego.

Dass die präsentierten Errungenschaften fast 100 Jahre zurückliegen, soll da nicht stören. Was sind schon wöchentliche Messerstechereien durch Migranten in Ex-Arbeiterbezirken, eine Überfremdung des Gemeindebaus, eine Zuwanderung ins Sozialsystem und ständig steigende Gebühren, wenn man sich mit den 1920ern rühmen kann...?

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