Rentner an die Ostfront: Grünen-Chefin will Wehrregister für Ältere
Symbolbild: KI-generiert (ChatGPT)
Inmitten chaotischer Verteidigungsdebatten schlägt die Politik nun vor, selbst Rentner zu mobilisieren, ein Vorhaben, das eher an Verzweiflung als an Strategie erinnert und den Irrsinn der aktuellen Diskussion offenlegt.
Wehrregister für Ältere statt Wehrpflicht?
Inmitten der hitzigen Debatte um eine neue Wehrpflicht brachte die Grünen-Politikerin und Staatssekretärin Franziska Brantner einen ungewöhnlichen Gegenvorschlag ein: ein freiwilliges Wehrregister, das ältere Bürgerinnen und Bürger einbezieht. Während die schwarz-rote Koalition eine flächendeckende Musterung junger Männer ab 18 plant und bei zu wenigen Freiwilligen ein Losverfahren einführen will, fordern die Grünen einen „neuen Generationenvertrag“, bei dem alle Altersgruppen fair zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands beitragen. „Wir brauchen die Besten, nicht die per Los Ausgesuchten“, betont Brantner.
Kern des Konzepts ist ein bundesweites, freiwilliges Register, das die Bundeswehr bereits in Friedenszeiten aufbaut, aber freilich mit dem Blick auf den "großen Krieg", dessen Unabwendbarkeit man längst anteasert. Interessierte, insbesondere Seniorinnen und Senioren, könnten sich online eintragen und ihre Fähigkeiten angeben. Diese können von der Programmierung und Steuerung von Drohnen über Logistik-Know-how bis hin zur Versorgung großer Truppenkontingente mit Mahlzeiten reichen. Im Spannungs- oder Verteidigungsfall könnte die Bundeswehr gezielt auf dieses Reservoir qualifizierter Freiwilliger zurückgreifen, statt per Zufall junge Menschen einzuziehen.
Heute freiwilliges Register, morgen Wehrpflicht durch die Hintertür
Kritiker spotten bereits über „Rentner an die Front“. Ob das freiwillige Wehrregister tatsächlich kommt oder nur Wahlkampf-Rhetorik bleibt, hängt maßgeblich vom Ausgang der aktuellen Wehrpflicht-Verhandlungen ab. Aber, dass gerade in Zeiten aggressiver anti-russischer Kriegsrhetorik über solche Maßnahmen diskutiert wird, ist ein böses Vorzeichen. Denn, dass so ein Register freiwillig bleibt, ist keineswegs sicher. Wir kennen das mit der "Freiwilligkeit" zudem zur Genüge von der Impfpflicht-Debatte...
Der Vorschlag wirkt keineswegs wie eine sinnvolle Maßnahme zur Stärkung der Bundeswehr, sondern wie erste Vorbereitungen einer Ostfront mit allem verfügbaren Menschenmaterial. Das perfide: Die aktuelle Wehrpflicht-Debatte zielt nicht auf die Verteidigungsfähigkeit eines souveränen Volkes ab, sondern darauf, sich auf einen Krieg mit Russland vorzubereiten. Besonders in diesem Licht erscheinen solche Vorschläge besonders makaber und gefährlich.
+++ Folgt uns auf Telegram: t.me/DerStatus & auf Twitter/X: @derStatus_at +++
Dir gefällt unsere Arbeit? Unterstütze uns jetzt mit deiner Spende, damit wir weiterhin berichten können!
Kontoinhaber: JJMB Media GmbH
IBAN: AT03 1500 0043 9102 6418
BIC: OBKLAT2L
Verwendungszweck: Spende