Spritpreis wird durch Maßnahmen teurer

Regulierungen statt Steuersenkung: Hauptsache der Staat profitiert von Spritpreisen

Politik
Symbolbild: KI-generiert (ChatGPT)

Die Spritpreise schießen immer weiter nach oben und die Politik greift ein. Doch statt Autofahrer wirklich zu entlasten, setzt die Regierung auf neue Vorschriften für Tankstellen. Doch am Ende könnte das Tanken dadur sogar noch teurer werden.

Preissenkung durch Regulieren

Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar 2026 explodieren die Spritpreise in Deutschland. Ein Liter Super E10 liegt bundesweit bei über 2,04 Euro, Diesel sogar bei rund 2,16 Euro. Die schwarz-rote Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz reagiert darauf mit einem „Kraftstoffmaßnahmenpaket“. Statt die hohen Steuern und Abgaben zu senken, setzt sie auf neue Regulierungen. Tankstellen sollen künftig nur noch einmal täglich die Preise erhöhen dürfen. Preissenkungen bleiben jederzeit möglich, Verstöße drohen mit Bußgeldern bis 100.000 Euro. Zusätzlich soll das Kartellrecht verschärft werden.

Auf Kosten der Bürger

Das klingt zwar auf den ersten Blick nach entschlossenem Handeln, ist aber typische Symptombekämpfung. Experten und Branchenverbände wie der Bundesverband Freier Tankstellen warnen bereits jetzt: Eine solche Preisregelung setzt nicht an den Ursachen an – den hohen staatlichen Belastungen. Stattdessen könnten Tankstellen künftig vorsichtshalber höhere Sicherheitsaufschläge einpreisen, was die Durchschnittspreise sogar steigen lassen könnte. Dabei ist die Lösung simpel und wirksam: eine deutliche Senkung der Energiesteuer. Auch die SPD-Forderung einer Übergewinnsteuer setzt am komplett falschen Ende an und belastet die Tankstellenbetreiber nur, um im Idealfall, die Preise um wenige Cent zu drücken.

Doch die Regierung bevorzugt lieber den Weg des „aktiven Gestaltens“. Dieser ist allerdings sogar kontraproduktiv und führt oft genug zum Gegenteil. Statt den Bürger zu entlasten und am Staat zu sparen, versucht die Regierung sich selbst zu bereichern – Der Status berichtet. Wer die Spritpreise wirklich senken will, braucht weniger Steuern – nicht noch mehr neue Regelungswut. Die aktuelle Regierung tut das Gegenteil und schafft vor allem eines: noch mehr Bürokratie bei weiterhin steigenden Preisen.

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