Politisches Attentat: Charlie Kirk auf offener Bühne erschossen
Bei einer Veranstaltung wie der abgebildeten ereignete sich der Mordanschlag auf Charlie Kirk. Foto: Gage Skidmore, Flickr, CC BY-SA 2.0
Eigentlich wollte Charlie Kirk, der Podcaster & Begründer der konservativen Vorfeldorganisation "Turning Point" nur bei einer Veranstaltung mit Andersdenkenden diskutieren. Doch ein bislang unbekannter Schütze tötete ihn beim Event an einer Universität in Utah auf der Bühne sitzend durch einen Schuss in den Hals. Eines ist bereits klar: Die USA, wie wir sie kannten, sind wohl nach dem Mordanschlag auf einen bekannten Trump-Unterstützer, nicht mehr dieselben.
Mordanschlag auf offener Bühne
Kirk diskutierte mit Anwesenden gerade über linke Amokläufe und Ganggewalt, als plötzlich ein Schuss zu hören ist. Schockierende Videos zeigen, wie eine große Menge an Blut aus seinem Hals schießt. Er wird sofort abtransportiert, stundenlang versuchen Ärzte sein Leben zu retten, letztlich vergebens. Kirk stirbt mit nur 31 Jahren und hinterlässt seine Frau und zwei kleine Kinder. Bezeichnend: Sein letzter Tweet, nur eine Stunden vor seinem gewaltsamen Tod, widmete sich dem Messermord an Iryna Zarutska.
US-Präsident Donald Trump richtete sich, nachdem die schreckliche Todesnachricht zur Gewissheit wurde, in einer Ansprache an das Volk und erinnerte sich seines Freundes und Weggefährten. Er pries einen Patrioten und gläubigen Mann, der sich für Meinungsfreiheit einsetzte. Trump sprach von einer "dunklen Stunden für Amerika".
TO MY GREAT FELLOW AMERICANS… pic.twitter.com/oRsrE5TTHr
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) September 11, 2025
Große Anteilnahme im konservativen Lager
Auch sonst ist die Anteilnahme insbesondere im konservativen Lager, sowohl in den USA als auch in Europa, riesig. Niemand kann so recht fassen, was passiert ist. Unklar ist indes, wer das Attentat verübte. Ein älterer Herr wurde eine zeitlang als Verdächtiger festgehalten, dann aber freigelassen. Infrage kommen laut Beobachtern etwa linksradikale Kräfte, radikale Kräfte auf beiden Seiten des Nahost-Konflikts oder ein aufgestachelter Einzeltäter.
Vor einem halben Jahr durfte ich ihn in Phoenix live erleben. Ein Mann, der aus Überzeugung für sein Land alles gegeben hat.
— Dennis Hohloch 🦅 🇩🇪 (@Dennis_Hohloch) September 10, 2025
Ein Mann, der wusste, dass wir einen Kulturkampf führen und dafür jetzt mit seinem Leben bezahlte.
Das ist der Preis, den der sogenannte freie Westen von… pic.twitter.com/nuzelz4rPi
Ermordet, weil er seine Meinung sagte, weil seine Meinung nicht links war. pic.twitter.com/Q9k8AgxmCa
— Julian Reichelt (@jreichelt) September 10, 2025
Once again, a bullet has silenced the most eloquent truth teller of an era. My dear friend Charlie Kirk was our country's relentless and courageous crusader for free speech. We pray for Erika and the children. Charlie is already in paradise with the angels. We ask his prayers for… pic.twitter.com/ReOdkT6VbV
— Robert F. Kennedy Jr (@RobertKennedyJr) September 10, 2025
The brutal murder of Charlie Kirk is nothing short of evil a cowardly attack on America’s very soul. 🇺🇸 Faith, family, freedom, the right to speak truth trampled by violence. My blood boils. Justice must be relentless and unforgiving pic.twitter.com/RsD1EXCm6i
— Mel Gibson (@MelGibsonQ__) September 10, 2025
"The Great, and even Legendary, Charlie Kirk, is dead. No one understood or had the Heart of the Youth in the United States of America better than Charlie. He was loved and admired by ALL, especially me, and now, he is no longer with us. Melania and my Sympathies go out to his… pic.twitter.com/aM8Pz3TKml
— The White House (@WhiteHouse) September 10, 2025
Ein 31-jähriger Familienvater, der sich für Meinungsfreiheit und konservative Werte und rechte Politik und die Sicherheit Israels und den christlichen Glauben einsetzte, wird ermordet. Linker Hass kennt keine Grenzen. RIP, Charlie Kirk.
— Alexander Kissler (@DrKissler) September 10, 2025
Entlarvende Reaktionen im Mainstream
Bezeichnend sind indes die Reaktionen in Mainstream. Nach den Schüssen formulierte man zuerst verharmlosend, nachdem die Todesnachricht gewiss war, versuchte man es dennoch mit Framings. Besonders auffällig war hierbei einmal mehr der öffentlich-rechtliche ORF. In seiner Kurzmeldung war es ihm besonders wichtig, die Stellungnahme des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom, der als harter Trump-Kritiker gilt einzuholen.
Im ausgebauten Artikel ergänzt man dies nun auch noch um Biden, erwähnt aber zumindest die Anteilnahme durch Trump, Vance und Verteidigungsminister Hegseth. Dafür bringt man allerdings einen Absatz unter, das in den USA "tödliche Schusswaffengewalt zum Alltag" gehöre, aber die Republikaner und "die Waffenlobby" hier seit Jahren Reformen blockierten. Vor dem Hintergrund, dass Kirk selbst starker Verfechter des "2nd Amendment" war, eine besonders geschmacklose Darstellung.
Schon zuvor hatte der Sender MSNBC die absurde Theorie in den Raum gestellt, es handle sich vielleicht um einen euphorischen Unterstützer:
🚨OMG — MSNBC just said the shooter might have been "a supporter shooting their gun off in celebration."
— Townhall.com (@townhallcom) September 10, 2025
WHAT?!
The Fake News is blaming MAGA already. Shameful. pic.twitter.com/BEOP3NlgFD
Bezeichnend waren auch einige Wortmeldungen im "Standard"-Forum sowie die Reaktion eines deutschen Journalisten und Filmemachers, der bereits für diverse Mainstream-Publikationen sowie für den Staatsfunk arbeitete:
Selten so abscheuliches gelesen, wie heute im @derStandardat -Forum anlässlich des tragischen Attentats auf Charlie Kirk. Erschreckend, wie hasszerfressen offensichtlich auch bei uns manche Extremisten denken und ebenso erschreckend, dass es offensichtlich überhaupt keine… pic.twitter.com/oVk1LCfLbk
— Manfred Juraczka (@JuraczkaM) September 10, 2025
Wie ekelhaft können Linke sein? pic.twitter.com/Sqty0O6mP8
— 𝕽𝖊𝖇𝖊𝖑𝖑𝖊 (@RedVolcano616) September 10, 2025
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