Ömpel-'Glanzleistung': 2025 war wieder ein Rekord-Pleitejahr
Symbolbilder: Freepik, Pixabay; Komposition: Der Status.
Das Jahr 2025 ist inzwischen Geschichte. Und es wird auch als drittes Rekordpleitejahr in Folge in die Geschichte eingehen, bei dem ein historischer Höchstwert an Insolvenzen erreicht wurde. Die Hälfte der Österreicher hofft inzwischen, dass es 2026 zu Neuwahlen kommt, um von der Verliererregierung und ihrem Versagen erlöst zu werden.
Firmen sterben wie die Fliegen
Die Finanzkrise von 2007/2008 war nichts gegen den Zustand, in den ÖVP, Grüne aber auch SPÖ und Neos die österreichische Wirtschaft manövriert haben. Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) in einer aktuellen Auswertung bekanntgibt, war 2025 das dritte Rekordpleitenjahr in Folge im Bereich der eröffneten Firmeninsolvenzen. Mit 4.189 Insolvenzen lag man sogar um 0,72 Prozent über dem bisherigen historischen Höchstwert des Jahres 2024 und zudem auch weit über dem Niveau der Finanzkrise in den Jahren 2007 und 2008. 2025 wurden somit im Schnitt 349 Unternehmensinsolvenzen pro Monat eröffnet - 81 Insolvenzen pro Woche.
Statt Insolvenz direkt in die Pleite
Allein bei den nackten Zahlen zeigt sich ein betrübliches Bild für die östereichische Wirtschaft. Denn auch die Zahl der gescheiterten Insolvenzeröffnungen mangels Vermögens schnellte bedenklich in die Höhe und sorgte für weitere Rekordzahlen. So wurden 2025 noch 2.967 Insolvenzanträge abgewiesen und gar nicht nicht eröffnet. Das sind 499 mehr als noch im Jahr 2024, wo es 2.468 waren - eine Zunahme von 20,22 Prozent. Insgesamt kamen es so in Österreich 2025 zu insgesamt 7.156 eröffneten und abgewiesenen Insolvenzen, im Vorjahr waren es "nur" 6.627 gewesen.Weiter hohe Passiva
Nach den Rekordpleiten der vergangenen Jahre, die dafür sorgten, dass die Passiva 2023 bei circa 16,74 Milliarden Euro und 2024 bei sogar 22,32 Milliarden Euro lagen, war 2025 ein Rückgang auf 11,03 Milliarden zu verzeichnen. Allerdings nach wie vor "in Wert, welcher weit über den jährlichen Gesamtverbindlichkeiten vor dem Jahr 2023 liegt", wie der AKV mitteilt. Für das Jahr 2026 rechnet der Verband lediglich mit langsam sinkenden Pleitezahlen und erwartet, dass sich die Zahl auf knapp unter 7.000 belaufen wird.
Einzig bei den Privatinsolvenzen gab es einen leichten Rückgang und mit 8.765 eröffneten Schuldenregulierungsverfahren um sage und schreibe 53 oder 0,60 Prozent weniger als 2024. Wie lange dieser Trend allerdings angesichts der aktuellen Lage anhält, bleibt abzuwarten.
Hälfte der Bürger will Neuwahlen
Deutlich wird, dass die Bürger angesichts der Lage das Vertrauen in die Ömpel völlig verloren haben. So zeigt eine aktuelle Umfrage von Unique Research für "Heute", dass 43 Prozent der Österreicher für eine vorgezogene Neuwahl in diesem Jahr aussprechen - 28 Prozent der Befragten sprechen sich "sehr" für eine vorgezogene Wahl aus, weitere 15 Prozent sind "eher" dafür. Gleichzeitg sind jedoch auch 43 Prozent gegen einen solchen Schritt, wobei nur 23 Prozent sind "sehr" dagegen sind und 20 Prozent "eher" dagegen.
Meinungsforscher Peter Hajek kommentiert das Pattergebnis im Boulevardblatt dennoch wie folgt: "Aktuell gibt es keine Mehrheit für vorgezogene Neuwahlen. Im Gegensatz zu früheren Jahren ist es aber auch nicht so, dass sich eine klare Mehrheit für ein Fortsetzen der Regierungsarbeit bis zum Ende der Legislaturperiode ausspricht. Die Stimmung ist aktuell sehr beweglich und kann sowohl in die eine als auch andere Richtung kippen."
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