Nach Messer-Attacken in Wien: FPÖ fordert Karner-Rücktritt
Symbolbild: Freepik
In den vergangenen Tagen wurde Wien einmal mehr zum Schauplatz mehrerer Messer-Attacken. Erst am Samstagabend war es zu einem Angriff am Westbahnhof gekommen - und schon am Montag war die nächste Bluttat zu beklagen. Diese ereignete sich ausgerechnet in der Waffenverbots-Zone am Reumannplatz in Favoriten. Aus Sicht der FPÖ liegt die Verantwortung beim ÖVP-Innenminister, dem man nahelegt, endlich den Hut zu nehmen.
Unsere tägliche Messerattacke gib uns heute...
Seit Monaten geht Wien in einer Welle der Messer-Gewalt unter, oft haben die Tatverdächtigen einen Migrationshintergrund - etwa beim brutalen Dreifach-Frauenmord eines Afghanen in einem Bordell in Wien-Brigittenau im Vorjahr. Doch die zuständigen Regierungsparteien - ÖVP, SPÖ & NEOS, letztere beide koalieren zudem auch in Wien - setzen auf absurde Maßnahmen statt effektive Sicherheitspolitik. Etwa in Form von Waffenverbotszonen, deren Tauglichkeit sich - gelinde gesagt - als bescheiden entpuppt.
Nach der Messer-Attacke mit drei Verletzten am Wiener Westbahnhof am Samstag kam es nämlich in der Waffenverbotszone am Reumannplatz in Wien-Favoriten bereits am Montag schon zur nächsten Bluttat mit einer Stichwaffe. An der stark migrantisch geprägten Örtlichkeit stach ein Mann "mit schwarzen Haaren" am helllichten Tag auf einen Syrer ein, der einen Lungenstich erlitt. Schon in der Vergangenheit schockierte u.a. der Messerangriff eines Jordaniers auf einen Polizisten just in der Verbotszone...
FPÖ fordert Karner-Rücktritt
Klare Worte nach dem nächsten kriminellen Vorfall in der Hauptstadt fand FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz: "Schon wieder eine Messerstecherei mitten am Tag, mitten in Wien, mitten unter unzähligen Passanten – und wieder schaut der ÖVP-Innenminister weg. Karner ist mittlerweile nicht mehr nur überfordert, er ist zur Gefahr für die innere Sicherheit in Österreich geworden [...] Ein Innenminister, der nur Show spielt, aber unsere Polizei weder stärkt noch die Ursachen der importierten Gewalt anpackt, muss endlich gehen. Österreich braucht Sicherheit statt Karner-Katastrophe."
Doch der ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti nütze seine Zeit lieber, um über FPÖ-Chef Kickl herzuziehen, statt "Klartext zu seinem eigenen Innenminister zu reden". Unterstützung bekommt Schnedlitz von Vize-Bezirksvorsteher Christian Schuch: Favoriten sei mittlerweile ein Brennpunkt, wo "die Politik der offenen Grenzen und der falschen Toleranz ihre hässlichsten Früchte trägt." Beide befanden, dass es eine Politik braucht, die Messerstechereien nicht hinnimmt sondern verhindert - etwa durch einen echten Asylstopp und eine harte Karte gegen importierte Gewalt. Doch mit der "Ömpel" gebe es "nur Schlagzeilen und Ausreden - und noch mehr Gewalt auf unseren Straßen".
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