Mordaufruf gegen Buren & weiße Farmer: Malemas Rassismus mit Todesfolgen
Bild: Johnnyhurst: Witkruis Monument zu Gedenken der Opfer der Farmüberfälle , Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0
Als Julius Malema wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt wurde, erinnerte das auch an seine berüchtigten Gesänge „Tötet den Buren“. Sie stehen für eine Realität, die im Westen oft geleugnet wird: Gewalt und Hass gegen Weiße existieren und sie haben fatale Folgen.
Hass gegen Weiße
"Es gibt keinen Rassismus gegen Weiße": Immer wieder möchte uns nicht nur der öffentlich-rechtliche Rundfunk diesen Merksatz einimpfen. Doch er verfängt so schlecht. Möglicherweise auch deshalb, weil viele Menschen bei uns im Land zunehmend das Gefühl in sich hegen, fremd geworden zu sein in der Heimat. Dass real existierender Hass wegen heller Hautfarbe keine Erfindung ist, das zeigt aktuell auch ein Urteil gegen Julius Malema, den Vorsitzenden der linksradikalen Economic Freedom Fighters (EFF), der am 16. April 2026 vom Magistratsgericht in KuGompo City (bis vor wenigen Monaten offiziell "East London") verurteilt wurde.
Er erhielt fünf Jahre Haft, weil er 2018 auf einer Veranstaltung mit einem automatischen Gewehr mehrfach in die Luft schoss, die Waffe wie Munition illegal besaß, die Öffentlichkeit gefährdete. Bekannt geworden ist er hingegen durch sich wiederholende Hetzgesänge im Wortlaut: „Tötet den Buren, tötet den Farmer“. Bislang hatte die Justiz solche Äußerungen noch als Meinungsfreiheit abgetan. Doch der jetzige Schiedsspruch bezieht offenbar die gesamte strafrechtliche Karriere eines Mannes ein, der aus seiner Aversion gegen Menschen anderer Couleur und westlichen Ursprungs keinen Hehl macht.
Rassistisch motivierter Racheversuch
Noch ist er aktuell auf freiem Fuß, sollte die Entscheidung rechtskräftig werden, droht ihm nicht nur Gefängnis, sondern auch der Ausschluss aus dem Parlament. Malema ist dabei keine Randfigur, seine EFF gilt als eine der größten Oppositionsparteien. Sie fordert und fördert die Enteignung von weißen Bauern ohne Entschädigung, Verstaatlichung von Minen und Propaganda in einer offen menschenverachtenden Rhetorik. Gerade im südlichen Bereich des Kontinents verbreitet sich der Argwohn gegen Europäer und Nordamerikaner sukzessive. Wenngleich nicht flächendeckend, aber durchaus real, gewalttätig und folgenreich.
Da geht es weniger um vermeintlich "harmlose" Kampflieder aus der Zeit der Apartheid, sondern um den aktiven Appell zu Angriffen auf Bewohner originär anderer Herkunft, die dennoch seit Jahrhunderten als Siedler im Land leben und etwa 8% der Gesellschaft ausmachen, insbesondere in der kommerziellen Landwirtschaft tätig sind. Folter, Vergewaltigung und Mord sind keine Märchenerzählungen, sondern die bittere Wahrheit. 40 bis 60 Tötungsdelikte werden pro Jahr selbst von offiziellen Stellen gezählt, 49 allein 2023 - und kritische Stimmen gehen von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus.
Hass als Teil der täglichen Gesinnung
Entscheidend ist dabei vor allem die extreme Grausamkeit, das Motiv des Raubes erklärt den Exzess nur unzureichend. Stattdessen muss man tatsächlich von politischen, ethnischen und sozialen Aspekten ausgehen, deren Ausgeburt zwar formell (noch) an der Definition eines Genozids vorbei gehen mag, aber zu einem massiv überproportionalen Phänomen beitragen, das von der zuständigen Regierung vor Ort stets klein geredet wird. Die Landnahme wird als „Wiedergutmachung“ verteidigt, man rächt sich für den Kolonialismus. So einfach, so brutal.
Eklatant war die Situation exemplarisch unter Robert Mugabe in Simbabwe. Tausende weiße Farmer wurden ab 2000 vertrieben, in Hungersnöte geführt und an die wirtschaftliche Existenzgrenze gebracht. Rassismus war populär, sogar Staatsdoktrin. Ähnliche Tendenzen gibt es in Namibia und den anderen Teilen der Subsahara. Oftmals als nur kleine Minderheit wie die Idi Amin in Uganda, erweist sich die Bevölkerungsgruppe als besonders vulnerabel für postimperialistische Ressentiments. Da gibt es nichts zu beschönigen, Menschen heller Hautfarbe werden bis in den Abgrund geschickt. In Europa sind solche Entwicklungen ebenfalls sichtbar, jedoch deutlich subtiler.
Auch Europa importiert Gewalt gegen Weiße
Man blicke nur auf den sogenannten „Rotherham-Skandal“ in Großbritannien: Über 1.400 weiße Mädchen wurden jahrelang von überwiegend pakistanisch-muslimischen „Grooming-Gangs“ systematisch vergewaltigt und missbraucht. Behörden und Polizei schauten weg, weil sie die Moralkeule fürchteten. In Schweden, Frankreich und Deutschland zeigen die Kriminalstatistiken eine massive Überrepräsentation von Migranten aus Zentralafrika, dem Nahen und Mittleren Osten sowie dem südlichen Mittelmeerbereich. In Malmö, Marseille oder Berlin gibt es ganze No-Go-Zonen. Problemviertel sind Alltag, in denen weiße Einwohner angegriffen und verjagt werden.
Der sogenannte „White-Privilege-“ und „Dekolonialisierungs“-Diskurs in Medien, Universitäten und Politik macht Hellhäutige kollektiv zu Tätern. Da wird nicht auf individuelle Schuld geblickt, sondern allein auf die Wurzeln, welche für ein Pauschalurteil genügen. Was schnell als Rechtsextremismus gebrandmarkt wird, entpuppt sich bei nüchterner Betrachtung weder als Mythos noch Verschwörungserzählung. Es ist Gift für ein multikulturelles Miteinander, Dinge nicht beim Namen zu nennen. Denn Beschönigung lässt Fässer überlaufen.
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