Merz am Ende: Das Desaster der schwarz-roten Weiter-so-Koalition
Symbolbild: KI-generiert (ChatGPT)
Friedrich Merz ist gescheitert. Der Mann, der als Retter der CDU und als Gegenentwurf zur Merkel-Ära verkauft wurde, steht nach gut einem Jahr im Kanzleramt vor dem politischen Ende.
CDU am Ende
Seit dem 6. Mai 2025 regiert Merz mit Hilfe der SPD. Das Ergebnis: AfD bei bis zu 29 Prozent, Union bei teilweise 20,5 Prozent. In der INSA-Sonntagsfrage lag die AfD Mitte Juli 2026 bei 29 Prozent, die Union bei mageren 20,5 Prozent – der niedrigste Wert seit November 2021. Der Abstand wuchs zeitweise auf bis zu 8,5 Punkte. Merz selbst genießt Zustimmungswerte von lediglich 13 bis 18 Prozent und 75 bis 84 Prozent der Befragten sind mit seiner Arbeit unzufrieden. Die Koalition aus CDU/CSU und SPD kommt zusammen auf nur noch rund 33 Prozent.
Der jüngste Eklat offenbart den Zustand. Jens Spahn, Unionsfraktionschef, trat Mitte Juli 2026 zurück, nachdem bekannt wurde, dass er und sein Ehemann über eine Leihmutter in den USA einen Sohn „bekommen“ hatten. Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten, die Union lehnt sie offiziell ab. Merz nutzte den Rücktritt für einen Kabinettsumbau. Was folgte, war weiteres Chaos: Verkehrsminister Patrick Schnieder wurde per Telefon entlassen, während er im Urlaub war. Der vorgesehene Nachfolger sprang ab. Schnieder musste selbst um seine Entlassung bitten, um den „unwürdigen Zustand“ zu beenden. CDU-Gremien attestierten Merz „absurde Realitätsverweigerung“ und ein „Glaubwürdigkeitsdefizit“. Stimmen aus Präsidium und Bundesvorstand waren „universell kritisch“.
Dysfunktionale „Reformen“
Dazu kommen noch die strukturellen Skandale: Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur? Studien des Ifo-Instituts und des IW Köln zeigen, dass 95 Prozent der neuen Schulden 2025 nicht für zusätzliche Investitionen, sondern zur Deckung laufender Haushaltslöcher verwendet wurden. Von 37 Milliarden Euro flossen nur 2,5 Milliarden in echte Extra-Investitionen – ein „formidabler Missbrauch von Mitteln“.
Hinzu kommt miserables Krisenmanagement, stockende Reformen bei Rente und Steuern, und eine dysfunktionale Brandmauer-Politik. Merz wollte die AfD halbieren. Stattdessen ist sie nun stärkste Partei gemacht, während die CDU auf dem besten Weg zu Halbierung ist. Die Landtagswahlen im September könnten das Ende beschleunigen. Die Ära Merz war kurz und sie endet im Chaos einer fortgesetzten GroKo, die Deutschland nicht erneuert, sondern Untergangsverwaltet.
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