Die Raute meldet sich zu Wort

Merkel weiter unbelehrbar: 'Bis jetzt haben wir viel geschafft'

Politik
Bild: Armin Linnartz, CC BY-SA 3.0 DE, Wikimedia Commons

Ihre Kanzlerschaft endete vor vier Jahren. Doch mit den Folgen von Atomausstieg nach Fukushima, Energiewende und vor allem der Migrationspolitik haben die Deutschen noch immer zu kämpfen. Und es wird immer schlimmer. Für die ehemalige CDU-Kanzlerin Angela Merkel aber kein Grund, ihre Politik kritisch zu reflektieren. Stattdessen erklärte sie nun, dass sie wieder so handeln würde. Derweil machte ein US-Amerikaner in Dresden seine eigenen Erfahrungen mit "Wir schaffen das".

Merkels neue Wegmarkierung

Nach "Wir schaffen das" kommt nun "Bis jetzt haben wir viel geschafft". So bilanziert Ex-CDU-Kanzlerin Angela Merkel jedenfalls den Teil ihres politischen Lebenswerkes, der mit der Grenzöffnung für Hunderttausende illegale Migranten 2015 begann. So äußert sich Merkel zumindest in einer NDR-Doku mit dem Titel "Merkels Erbe - 10 Jahre 'Wir schaffen das'", die am Montag Abend ausgestrahlt werden soll. Dabei, so erklärt die CDUlerin, laut einer Mitteilung des NDR, handele es sich um einen Prozess, der noch anhält: "Bis jetzt haben wir viel geschafft und was noch zu tun ist, muss weiter getan werden", nimmt die Alt-Kanzlerin die Deutschen weiter für ihre Politik in die Pflicht.

Grenzöffnungen alternativlos

Ihre damalige Entscheidung, die Grenzen zu öffnen und damit die Einwanderung illegaler Migranten nach Europa noch befeuern nimmt sie zugleich in Schutz. Sie würde wieder so handeln, denn die Grenze vor illegalen Grenzübertritten zu schützen, sei für sie keine Option. Dies sei "überhaupt keine Möglichkeit für mich gewesen. Dazu hätte ich mich nie bereit erklärt", soll Merkel in der Doku erklären, bei der sie der "Tagesthemen"-Moderator Ingo Zamperoni interviewt.

Einzig, dass durch ihre Handeln die AfD erstarkt sei, sieht Merkel etwas kritisch. "Und dadurch ist die AfD sicherlich auch stärker geworden. Aber ist das ein Grund für mich, eine Entscheidung, die ich für wichtig halte, für richtig halte, für menschenwürdig gehalten habe, das nicht zu tun?"

Gutes Leben auf Steuerzahlerkosten

Merkel lebte zumindest auch noch nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt gut auf Steuerkosten. Zusätzlich zu ihrer üppigen Pension durfte der Steuerzahler auch später noch für Büroräumlichkeiten im Bundestag, Personal, Dienstwagen, professionelle Visagisten und Friseure, Reisekosten und anders aufkommen - Der Status berichtete. Die Kosten dafür dürften in die Hunderttausende gehen. Dabei scheint sich die Wahrnehmung der Altkanzlerin von täglichen Realität in Deutschlanddeutlich von jener der Bürger unterscheiden. Die Pastorentocher ist älter, aber kein bisschen weiser. Oder ist es ein Fall kognitiver Dissonanz, bei wem auch immer? 

Deutschlands Migrationsproblem

Aber auch in der Wahrnehmung der Touristen. Explodierende Messergewalt, die eher seltener auf die Kappe "australischer Austauschstudenten" geht, ist dabei nur ein Teil der Merkelschen "Bis jetzt haben wir viel geschafft"-Erfolgsgeschichte. Immerhin ist die Entwicklung Deutschlands hin zum Poller- und Waffenverbotszonen-Land noch nicht gänzlich abgeschlossen. Einen Teil dieser Entwicklung musste nun auch ein US-Amerikaner in Dresden hautnah miterleben. In der Nacht, als er gegen die Belästigung weiblicher Fahrgäste in einer Straßenbahn vorgehen wollte, machte er Bekanntschaft mit Fäusten und Messer. Die mutmaßlichen Täter: Syrer. Auf X schildert er das Geschehen. 

"Wenn ihr alle nicht geglaubt habt, dass Europa und insbesondere Deutschland ein Migrationsproblem hat, dann habe ich hier etwas Wissen für euch: Es ist jetzt etwa 11:57 Uhr und in drei Minuten kommt der Mann, der gestern junge Frauen belästigt hat, wieder aus dem Gewahrsam", sagt er in dem Video. Und erklärt weiter, dass der mutmaßliche Täter weder EU- noch deutscher Staatsbürger sei. "Er gehört hier gar nicht hin. Er ist ein illegaler Migrant – ein Drogendealer und polizeibekannt [...] Und der andere Typ hat einfach entschieden, mit seiner 15-Zentimeter-Klinge durch mein Gesicht zu schwingen", so der US-Amerikaner, der weiter fragt: "Wo ist das Gesetz? Wo ist die Ordnung?"

Bald US-Reisewarnung oder doch Feiertag?

Der Fall zieht derweil auch im Ausland weite Kreise. So berichtete unter anderem die New York Post und spricht von einem  "amerikanischen Samariter", der von einem "syrischen Einwanderer" niedergestochen wurde. Keine sehr gute Werbung für den deutschen Tourismus oder für Dresden, welches als Elbflorenz durchaus einiges zu bieten hat. Aber selbst in US-Regierungskreise ist der Vorfall bereits vorgedrungen. Richard Grenell, Trumps Sondergesandter für Sondermissionen, wurde auf X deutlich: "Friedrich Merz muss verstehen, dass die deutsche Bevölkerung diese schwache und woke Reaktion satt hat."

Vielleicht folgen auch bald weitere Schritte der USA, wie etwa Reisewarnungen für Deutschland, immerhin ist die Messerkriminalität auf einem Rekordhoch und eine Trendumkehr ist nicht so bald zu erwarten. Aber bis 2040, wenn Bundespräsident a.D. Christian Wulff den 4. September (ein Dienstag), den 25. Jahrestag der Merkelsche Grenzöffnung als Feiertag begehen will, ist noch etwas Zeit - Der Status berichtete. Und Kohls Mädchen mahnte ja selbst, "was noch zu tun ist, muss weiter getan werden".

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