Kriminalität von Migranten: Für deutsche Regierung 'erwartbares' Phänomen
Symbolbild: Freepik
Die Beantwortung einer Anfrage zur Kriminalitätsentwicklung durch die deutsche Bundesregierung ist an Zynismus gegenüber dem Bürger kaum mehr zu überbieten. Denn den hohen Anteil ausländischer Straftäter hat man aufgrund der Migrationspolitik der offenen Grenzen offenbar bewusst in Kauf genommen. Dieser sei nämlich aufgrund der Einwanderung "erwartbar" gewesen, wie die Regierung erklärt. Mehr Hohn gegenüber dem Bürger und Steuerzahler, der damit leben muss, ist wohl kaum aufzubringen.
Starker Anstieg importierter Gewalt
Sehenden Auges in den Untergang, könnte man meinen. Denn die Probleme, die eine massenhafte Einwanderung mit sich bringt, hat die deutsche Politik der vergangenen Jahre billigend in Kauf genommen - die Folgen waren klar, getan wurde aber nichts. So liest sich die Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess, der Auskunft zur "Kriminalitätsentwicklung in dem Zeitraum von 2000 bis 2024 in ausgewählten Deliktsbereichen" haben wollte.
Es zeigt sich deutlich: Während die Gesamtzahl der Straftaten in dem Zeitraum zurückging, stieg die Zahl der Gewaltkriminalität deutlich an. Nichts neues soweit, es ist halt nicht nur ein angeblich gestörtes subjektives Sicherheitsempfinden der Bürger, dass Mord, Totschlag, Vergewaltigungen, sexuelle Nötigung und sexuelle Übergriffe, Körperverletzungsdelikte, Bedrohungen etc. deutlich zunahmen. Auch nichts Neues ist, dass nichtdeutsche Tatverdächtige überproportional vertreten sind.
"Erwartbare" Entwicklung
Kreativ ist jedoch die Erklärung der deutschen Bundesregierung in den Vorbemerkungen zur Anfragebeantwortung. Da heißt es: "Stärkere Anstiege bei den nichtdeutschen Tatverdächtigen und damit auch bei den zugewanderten Personen können aufgrund des aktuellen Wanderungsgeschehens in der Bundesrepublik Deutschland als durchaus erwartbar eingestuft werden."
Auch von der Mär der vielen hilfsbedürftigen Frauen und Kleinkinder, die nach Deutschland strömen, scheint man sich endgültig verabschiedet zu haben. Denn es heißt weiter: "Zudem ist zu berücksichtigen, dass sich die demografische Struktur der Zugewanderten der jeweiligen Nationen unterscheiden können. Das bedeutet beispielsweise, wenn viele junge Männer einer Staatsangehörigkeit zuziehen, dann ist alleine hierdurch eine besonders ausgeprägte Erhöhung der Kriminalitätsbelastung erwartbar, da dieses demographische Segment praktisch bei allen Nationalitäten eine erhöhte Kriminalitätsbelastung aufweist."
Endlich abschieben
Auch die Nationalitäten sind wenig überraschend. In absoluten Zahlen stehen syrische Tatverdächtige an erster Stelle. Prozentual gesehen gab es 2024 im Vergleich zum Vorjahr mit 47,6% den stärksten Anstieg bei türkischen Staatsbürgern, gefolgt von Ägyptern (+36,8%) sowie Ukrainern (+28,9%) und Pakistanern (+28%). Hess kommentierte gegenüber der "Jungen Freiheit", dass diese Entwicklung "das direkte Ergebnis der auf ganzer Linie gescheiterten, verantwortungslosen Migrationspolitik der Altparteien" sei.
Seine Forderungen spiegeln sich dabei auch in den Ergebnissen der letzten Bundestagswahl wieder - immerhin machte da auch Chef-Umfaller und Unionsspitzenkandidat Friedrich Merz mit einer harten Asylpolitik Wahlkampf. "Illegale Migration stoppen, Zurückweisungen an der Grenze durchführen, kriminelle und illegal aufhältige Ausländer konsequent abschieben – bevor unser Rechtsstaat vollends die Kontrolle verliert", so der Polizist und AfD-Bundestagsabgeordnete Hess. Doch mit den Altparteien, die den Bürgern "erwartbare" Kriminalität zumuten, wird kein Politikwechsel erfolgen.
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