Totalitäre Maßnahmen voraus

Klima-Lockdowns?: Lauterbach fordert weltweiten WHO-Klima-Notstand

Politik
Bild: Heinrich-Böll-Stiftung [url= https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Karl_Lauterbach_%288490836765%29.jpg] Tagung

Die katastrophalen Folgen und Erfahrungen mit den Corona-Maßnahmen waren Karl Lauterbach wohl nicht genug: Nun fordert dieser noch immer frei herumlaufende Mann, die Klimakrise als globalen Gesundheitsnotstand einzustufen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO solle einen „gesundheitlichen Notstand von internationaler Tragweite“ ausrufen.

Ein redaktionell bearbeiteter Beitrag aus unser Kooperation mit UnserMitteleuropa

Erst Corona jetzt das Klima

Karl Lauterbach sorgt erneut für Empörung: Der SPD-Politiker fordert gemeinsam mit einer WHO-Kommission die Ausrufung eines weltweiten Klima-Gesundheitsnotstands – nach dem gleichen Prinzip wie während der Corona-Pandemie. Für viele Bürger klingt das wie eine düstere Fortsetzung der vergangenen Jahre: Erst Virus-Alarm und jetzt Hitze-Alarm? Die von der WHO eingesetzte Expertenrunde verlangt neue Befugnisse für die Weltgesundheitsorganisation. Künftig soll sie bei Hitzewellen und Klimarisiken koordinierte Maßnahmen auf internationaler Ebene einleiten können. Die berechtigte Sorge: Erst kamen Maskenpflicht und Lockdowns – jetzt drohen CO₂-Verbote und Reisebeschränkungen!

Die Kommission fordert nicht nur mehr Macht für die WHO, sondern auch eine Art globales Klima-Informationszentrum. Dort sollen Regierungen mit Daten und Argumenten gegen sogenannte „Klimaskeptiker“ versorgt werden. Das klingt nach mehr Kontrolle, mehr Vorgaben mehr Überwachung und mehr Angstpolitik.

Von Corona zur Klima-Dauerkrise?

Die Erinnerungen an die Corona-Zeit sind noch frisch: Ausgangssperren, Reiseverbote, Betriebsschließungen, massive Grundrechtseingriffe und Polizeiübergriffe. Nun stellt man sich zu Recht die Frage: Wird das Klima zur nächsten Dauerbegründung für politische Eingriffe, wie wir diese zu Corona erlebt haben? Denn sobald ein „internationaler Gesundheitsnotstand“ ausgerufen wird, könnten drastische Maßnahmen plötzlich als alternativlos verkauft werden. Selbst der Klimarat rudert zurück – doch Lauterbach macht weiter Alarm. Besonders pikant: Das lange genutzte IPCC-Extremszenario „RCP8.5“ gilt inzwischen selbst unter Experten als unrealistisch. Trotzdem bleibt der Ton der Kommission alarmistisch. Während Wissenschaftler Szenarien relativieren, scheint die politische Dramaturgie erst richtig Fahrt aufzunehmen.

CO₂ „Pandemie“ nur im Westen

Die WHO-Konferenz in Genf dürfte für heftige Debatten sorgen. In diesem Zusammenhang stellt sich allerdings die Frage, warum die brennenden Öllager in Russland und im Nahen Osten für verrückte Klimahysteriker offensichtlich keinen Grund darstellen endlich dazu Stellung zu nehmen. Weil es in ihren Augen einer guten Sache im Kampf gegen Putin dient, nehmen sie die „Erdverkochung” gerne in Kauf! Stattdessen werden weitere Milliarden in die Ukraine entsandt, denn das Klima ist nur dann wichtig, wenn man damit die eigene Bevölkerung drangsalieren kann.

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