Kaufkraftverlust durch Verlierer-Ömpel: Mai-Inflation bei 3,7 Prozent
Die Teuerung hat Österreich weiter fest im Griff und für viele Familien und Bürger wird es finanziell immer enger. Im Mai stieg die Inflation in Österreich weiter auf 3,7 Prozent an - dank der Verliererkoalition aus ÖVP, SPÖ und Neos, die außer teuren Sonderbüros und zugekauften Beraterleistungen kaum etwas auf die Reihe bekommen. Auch die Feierstimmung für statistische Tricks, wie im Jänner, dürfte bei der Ömpel endgültig vorbei sein.
Nach 3,4 Prozent im April stieg die Inflationsrate auch im Mai weiter an. Nach einer Schnellschätzung der Statistik Austria betrug die Teuerung im Mai 3,7 Prozent. Und es waren noch nicht einmal die Spritpreise, die die Teuerungen maßgeblich befeuerten. Denn laut Statistik Austria sanken die Preise für Diesel und Heizöl im Mai sogar im Vergleich zum Vormonat, Benzin verzeichnete nur einen moderaten Anstieg. Zumal die hohen Energiepreise nicht erst seit dem Iran-Debakel immer wieder zu Problemen führen. Diese begannen bereits durch die EU-Sanktionspolitik und die verfehlte Energiewende.
Dienstleistungen als Preistreiber
"Dieser Anstieg der Inflationsrate im Vergleich zu April ist überwiegend auf den verstärkten Preisauftrieb bei Dienstleistungen zurückzuführen, die nach wie vor der größte Inflationstreiber sind", so die Analyse der Statistik Austria, denn "in diesem Bereich stiegen die Preise um 4,4 % und damit noch stärker als im April mit +4,1 %. Dazu trugen unter anderem deutliche Preisschübe für Flugtickets bei." Ebenso gab es einen kräftigen Anstieg bei den Preisen für Industriegüter von 1,4 Prozent - im April lag dieser noch bei 0,8 Prozent. Und auch Lebensmittel, Tabak und Alkohol verteuerten sich um 2,4 Prozent, im Vergleich zum April um 0,2 Prozent allerdings etwas weniger.
Österreich über EU-Schnitt
Die Alpenrepublik lag damit mit 3,7 Prozent wieder deutlich über dem EU-Schnitt. In der Eurozone lag laut Eurostat die Inflation im Durchschnitt bei "nur" 3,2 Prozent. Im Nachbarland Deutschland sank die Inflation sogar von 2,9 Prozent im April auf 2,7 Prozent. Und auch Frankreich (2,5 Prozent) oder Italien (2,8) haben die Teuerung deutlich besser im Griff. Damit zeigt sich, dass die Ömpel-Maßnahmen, wie die inzwischen auf 1,7 Cent zusammengeschrumpfte Spritpreisbremse der Ömpel oder auch die für Juli beschlossene Mini-Entlastung bei Lebensmitteln, die sich die Bürger mit einer Paketsteuer selbst finanzieren, völlige Rohrkrepierer sind - Der Status berichtete.
Sonderbüros und teure Berater
Während die Verliererkoalition die Bürger mit den Teuerungen völlig im Stich lässt, lebt man selber weiter in Saus und Braus. So leisten sich die Neos unter Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ein sündteures Sonderbüro für Koordinierung, welches in den ersten drei Monaten den Steuerzahler 194.295 Euro kostete und welches noch aufgestockt werden soll. Auch Deregulierungsstaatssekretär Sepp Schellhorn, der dafür eigens auch ein Büro unterhält, leistete sich zudem eine externe Studie zur Deregulierung um 15.467,67 Euro. Damit sind die Neos aber nicht allein. Auch SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler verprasste im ersten Quartal des Jahres 129.000 Euro für externe Berater, wie eine Anfrage von FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz an das von Babler geführte Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport ergab.
Trendwende oder Geschwätz von gestern
Angesichts der desaströsen Bilanz ist die Ömpel endgültig mehr als rücktrittsreif. Noch im Jänner 2026 hatten Kanzler Christian Stocker und Vizekanzler Andreas Babler ihre Politik gefeiert. Damals lag - aufgrund statistischer Effekte die Inflation bei nur 2 Prozent. Grund genug für Stocker zu erklären, dies sei eine "Trendwende" und "das Ergebnis unserer Arbeit" und "die Wende, die wir brauchen". "Dass wir unser Zwei-Prozent-Inflationsziel erstmals im Jänner erreicht haben und damit rascher, als viele erwartet haben, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis klarer Entscheidungen", so damals der Kanzler. Und auch sein Vize feierte auf X: "So geht Teuerungsbekämpfung!" - Der Status berichtete.
Während man sich damals für einen Basiseffekt feierte, sind nun, nachdem dieser aufgebraucht ist, die anderen schuld. So verweist die SPÖ etwa auf die Grünen und die FPÖ, die, obwohl in der Opposition befindlich, an der weiter stark steigenden Teuerung schuld sein sollen.So geht Teuerungsbekämpfung! Gerade ist Schnellschätzung der Statistik Austria für Jänner eingetroffen und sie zeigt: Die Inflation lag im Jänner bei 2 %. Wir haben sie also enorm gesenkt. Das bedeutet, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die Teuerungskrise zu durchbrechen. 1/3
— Andi Babler (@AndiBabler) February 4, 2026
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