Joggen für Asyl-Lobby: 371.000 Euro Steuergeld ver(b)rannt
Symbolbilder: Freepik (2); Komposition: Der Status.
Während die schwarz-rot-pinke "Ömpel" bei den Österreichern den Sparstift ansetzt, hält sie Kritik an Milliarden-Ausgaben für ominöse NGOs geradezu für staatsgefährdend. Vielleicht will man aber auch nur verhindern, dass die Österreicher davon Wind bekommen, für welche Absurditäten ihr Steuergeld ausgegeben wird. So flossen etwa satte 371.000 Euro aus dem Sportministerium an die "Asylkoordination Österreich" für Lauftreffs, um damit Integration zu fördern und Extremismus & "Rassismus" zugleich zu bekämpfen.
Fast 400.000 Euro für Migranten-Sport
Der Förderdschungel in Österreich ist dicht, alleine seit 2013 sollen rund 300 Mrd. Euro an Steuergeld so mit der Gießkanne verteilt worden sein. Das Geld fließt aber bei Weitem nicht nur an unterstützenswerte Projekte und das Ehrenamt, sondern im großen Stil auch an ominöse NGOs, oft mit einschlägiger ideologischer Schlagseite. Eine Anfragenserie der FPÖ brachte so 5.300 Förderungen für den NGO-Sumpf zutage, weshalb sie im sogenannten "kleinen U-Ausschuss" der Sache auf den Grund gehen will.
Begleitet wird die Aufklärung auch von einem eigenen "NGO-Kontrolle"-Portal, auf dem besonders himmelschreiende Förderleistungen vorgestellt werden. Unter den jüngsten Enthüllungen ist dabei auch eine satte Förderung von stolzen 371.000 Euro aus dem Sportministerium für die "Asylkoordination Österreich". Damit wurden die beiden Projekte "LebensLauf" und "Sport verbindet" unterstützt. Davon versprach man sich geradezu Wunderdinge...
Dauerförderung für Asylanten-Dauerlauf
"Vergessen Sie Grenzsicherung, konsequente Abschiebungen oder eine gut ausgestattete Polizei. Die österreichische Regierung hat eine neue, revolutionäre Methode zur Extremismusbekämpfung entdeckt: den gemeinsamen Lauftreff": Mit diesen Worten bringt es das Portal so süffisant wie treffend auf den Punkt. In zwei Tranchen flossen zuerst 97.000 Euro und dann weitere 274.000 Euro aus dem zuerst von Werner Kogler (Grüne) und nun von Andreas Babler (SPÖ) befehligten Ministerium.
Und es ist wohl nicht das Ende der Fahnenstange, denn im September fand der "LebensLauf" zum mittlerweile 8. Mal statt, erneut ist eine ministeriale Förderung ausgewiesen. Diesmal ist man beim Zweck sogar noch etwas unverblümter: "Durch Bewegung stehen wir dabei gemeinsam gegen Vorurteile und Rassismus auf. Laufbegeisterte treffen auf engagierte Menschen, die sich für das Recht auf Asyl, Menschenrechte und eine demokratische Gesellschaft stark machen."
Zwischen Asyl-Lobbying & Integration-Yoga
Besonders stolz ist die "Asylkoordination" darauf, dass man ein "ÖkoEvent" sei und wirbt mit dem Knüpfen sozialer Kontakte, wenn Österreicher und Asylanten gemeinsam laufen, walken oder Laufshirts tauschen. Der Erlös des Events fließt in die Arbeit der NGO für "diverse Projekte, Seminare und intensive Advocacy- & Lobbyingarbeit für die Rechte von Asylsuchenden ein". Oder eben für Schulprojekte zu "rassismuskritischer Bildungsarbeit", nur komplett mit einem "BIPOC-Empowerment-Workshop".
Auf der Unterseite des ebenfalls gefördeten Mutterprojekts "Sport verbindet" ist vom 50% Flüchtlingsanteil an den Teilnehmern zu lesen, die durch den Kurpark Oberlaa joggten. Erwähnt werden dort weitere Sportprojekte für Asylanten, darunter Wandern & Integrations-Yoga in Tirol, Badminton in Niederösterreich oder Breakdance in Kärnten. Aber wer weiß, vielleicht findet sich ja jemand drunter, der nach Blitz-Einbürgerung nach über 25 Jahren wieder eine Olympia-Medialle in einem Laufbewerb nach Österreich holt...
Wir zahlen für Fußballplätze in Malawi
Aber nicht nur, um Asylanten hierzulande in Form zu halten, greift die öffentliche Hand tief in die Förderkassen. Denn in der vergangenen Legislaturperiode flossen auch fast 100.000 Euro aus der Bundessportförderung in Projekte in Indien, Bangladesch und Malawi. Besonders dreist: Während man Fußballplätze in Afrika unter dem Deckmantel der "Entwicklungszusammenarbeit" fördert, gibt's aus denselben Töpfen laut FPÖ-Sportsprecher Markus Leinfellner bis zur Oberstufe keine Förderung für Jugendsportler.
Von einem "Verrat am heimischen Sport und am österreichischen Steuerzahler" sprach zudem FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz. Die Systemparteien würden beweisen, dass ihnen das Wohl fremder Länder wichtiger sei als das der eigenen Bevölkerung: "Anstatt unsere Vereine zu unterstützen und in die Gesundheit unserer Kinder zu investieren, wird unser hart erarbeitetes Steuergeld in alle Welt verschenkt."
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