Irre NATO-Kriegsparolen: Vorbereiten auf Kriege, 'wie sie unsere Großeltern ertragen mussten'
An der neuen Kriegstüchtigkeit geht inzwischen kein Weg mehr vorbei. Täglich gibt es Meldungen über bevorstehende russische Angriffe auf Deutschland und die NATO. Die Scharfmacher fordern daher neue Maßnahmen: Mehr Kriegswirtschaft und deutlich längere Arbeitszeiten, so sollen die Grenzen zwischen Rüstung und ziviler Industrie verschwinden. Und NATO-Chef Rutte stimmt bereits auf den totalen Krieg ein, wie ihn die Großeltern und Urgroßeltern erleiden mussten.
Vermählung von ziviler & militärischer Industrie
Es ist noch nicht lange her, erst Anfang Dezember, da ließ SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius mit einer Aussage aufhorchen. In der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" erklärte der Minister: "Die Trennung zwischen Rüstungs- und ziviler Industrie macht keinen Sinn. Klar ist: Die Rüstungsindustrie wird in den kommenden Jahren deutlich mehr produzieren ... Und wir müssen in der Lage sein, die Produktionslinien in kürzester Zeit hochzufahren. Das gilt für Massenfertigung von Drohnen und Munition, aber eben auch für Hochwert- und Hochtechnologieprodukte. Wir wollen und müssen die Produktionskapazitäten erhöhen."
„Die Trennung zwischen Rüstungs- und ziviler Industrie macht keinen Sinn“, sagt Verteidigungsminister Pistorius, der gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Reiche bestehende Überschneidungen nutzen will – etwa in der Autoindustrie – um die Produktionskapazitäten zu erhöhen. pic.twitter.com/r7WGxpYmu4
— Bericht aus Berlin (@ARD_BaB) December 2, 2025
48-Stunden-Woche für den Krieg
Und auch CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche stimmte in die Kriegswirtschafts-Parolen ein. "Wir haben gelernt, wo es schon heute technologische Überschneidungen gibt, wo industrielle Stärken, die wir im Land haben, zusammengeführt werden können mit den Bedarfen der klassischen Rüstungsindustrie. Die Automobilindustrie, um ein Beispiel zu nennen, verfügt über Kompetenzen, die derzeit im Verteidigungsbereich dringend gebraucht werden."Wie gut orchestriert das Ganze ist, zeigten nun auch die Einlassungen von Bundeswehr Generalmajor Wolf-Jürgen Stahl, der derzeit Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik ist. Im Focus-Podcast "Machtmenschen" machte der General deutlich, dass es gut wäre, über die Einführung der 48-Stunden-Woche in bestimmten gesellschaftlichen Bereichen nachzudenken - so etwa in der Rüstungsindustrie.
Totaler Krieg und totale Vernichtung?
Einen drauf setzte auf die Kriegstreiberei noch der notorische NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Bei einem Besuch in Berlin anlässlich einer Veranstaltung der Münchner Sicherheitskonferenz forderte er nicht nur noch mehr Einsatz für die Ukraine und warnte abermals vor einem russischen Angriff, den man natürlich nur mit massiver Aufrüstung verhindern könne. Aber dann drehte er offenbar völlig durch. Er erklärte: "Wir müssen uns auf ein Ausmaß von Kriegen vorbereiten, wie sie unsere Großeltern und Urgroßeltern ertragen mussten."
NATO's Rutte:
— Clash Report (@clashreport) December 11, 2025
We must be prepared for the scale of war our grandparents and great-grandparents endured. pic.twitter.com/XTRmIx05es
Europa steuert dank Politik Richtung Abgrund
Angesichts derartiger gefährlicher Drohungen, die auf die totale Vernichtung hinauslaufen dürften, wirkt es einmal mehr wie Hohn, dass die NATO zuletzt mit dem "Westfälischen Friedenspreis" geehrt wurde - Der Status berichtete. Aber 48-Stunden-Woche, trommeln für einen neuen Weltkrieg und das Fordern von Opferbereitschaft, passen ins Bild der europäischen Politik.
Forderte ja NATO-Chef Rutte schon vor einem Jahr, dass die Bürger der NATO-Mitgliedstaaten gefälligst auch bereit sein sollten "Opfer in Kauf nehmen", damit man die Kriegsausgaben erhöhen könne. Darunter etwa Einschnitte in ihren Renten-, Gesundheits- und Sicherheitssystemen, damit man die Aufrüstung ordentlich ankurbeln könne - Der Status berichtete.
Nun macht Rutte deutlich, wohin die Reise geht, schließlich muss das neue Kriegsgerät auch benutzt werden. Wenn man bedenkt, wie Europa nach den letzten beiden großen Kriegen der Urgroßeltern und Großeltern - 1. Weltkrieg und 2. Weltkrieg - aussah, dürfte dann noch weniger übrig sein.
+++ Folgt uns auf Telegram: t.me/DerStatus & auf Twitter/X: @derStatus_at +++
Dir gefällt unsere Arbeit? Unterstütze uns jetzt mit deiner Spende, damit wir weiterhin berichten können!
Kontoinhaber: JJMB Media GmbH
IBAN: AT03 1500 0043 9102 6418
BIC: OBKLAT2L
Verwendungszweck: Spende