Brandreden bei CPAC-Konferenz

FPÖ-Spitze in Ungarn: Kampf gegen Globalisten & woke Umerziehung

Politik
Hafenecker: YouTube/CPAC Hungary 2025/FPÖ-TV; Kickl: (C) CPAC; Komposition: Der Status.

Aktuell findet in Budapest mit der CPAC eine der wichtigsten konservativ-patriotischen Konferenzen in Europa statt. Mittendrin statt nur dabei: Namhafte Vertreter der patriotischen Parteien im deutschsprachigen Raum. Sowohl FPÖ-Chef Herbert Kickl als auch FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker ließen keinen Zweifel daran, dass man sich als systemkritische Kraft begreift, die mit aller Kraft gegen die Agenda der globalistischen Eliten ankämpfen will.

EU nunmehr "Zerrbild ihrer Ursprungsidee"

Kickl beschwor in seiner Rede den "entschlossenen Einsatz für Heimat, Freiheit, Wahrheit und Tradition gegen ideologisch verblendete Globalisten, die Demokratie, Recht und Ordnung zunehmend untergraben". Dabei müsse die patriotische Bewegug gegen eine Übermacht antreten: "Gegen eine EU, die nicht verbindet, sondern unterdrückt. Gegen eine Einheitspartei, die nur noch Einheitsmeinungen und Einheitslösungen duldet. Gegen eine Monokultur des Ungeistes. Gegen Massenmigration. Gegen Gender-Umerziehung. Gegen Klimakommunismus. Gegen die Mainstream-Medien, die die letzten Verbündeten und Beschützer dieser verirrten Politiker-Kaste sind."

Gerade die EU sei ein "Zerrbild ihrer Ursprungsidee" geworden und nunmehr ein "bürokratisches Machtzentrum, das sich von den Völkern entfernt" habe. Was heute aus Brüssel kommt, folge einer gefährlichen Agenda: "Migration wird nicht gestoppt – nein – sie wird organisiert, gefördert und verklärt." Die Bürger, die ein Problem damit haben, müssten sich mit "geplanten Chatkontrollen, digitalen ID-System und der zunehmenden Überwachung" herumschlagen, die ein "Angriff auf die heilige Privatsphäre" seien und somit ein Audsdruck eines "autoritären Umbaus Europas". 

Sturm bläst Globalisten ins Gesicht

Längst seien Parteien wie die Seine keine Außenseiter mehr, sondern die Hoffnung einer Mehrheit, und die Wende sein unaufhaltsam: "Der Wind hat sich gedreht und ist zum Sturm geworden – und er bläst den Globalisten mitten ins Gesicht." Hier sieht er auch Ungarn, wo die Konferenz stattfindet, als Vorbild: "Ungarn ist heute nicht nur ein Land – es ist ein Symbol. Ein Inbegriff von Unbeugsamkeit, Standhaftigkeit und nationalem Selbstbewusstsein. Ich danke Ministerpräsident Viktor Orbán und dem ungarischen Volk für ihre konsequente Haltung gegen den zentralistischen Kurs aus Brüssel."

Er erinnerte daran, dass auch die FPÖ erstmals stimmenstärkste Partei bei einer Nationalratswahl geworden sei. Dies habe damit zu tun, dass man das Ohr bei den Bürgern hat, statt wie die Systemparteien als verlängerter Arm der Eliten zu sprechen: "Fühlen wie die große Mehrheit der Bevölkerung fühlt. Denken wie die große Mehrheit der Bevölkerung denkt. Sprechen wie die große Mehrheit der Bevölkerung spricht. Und handeln, wie die große Mehrheit der Bevölkerung handeln würde, wenn sie an unserer Stelle entscheiden könnte oder in einer ähnlichen Situation zu entscheiden hätte.“

Für ein Europa der Souveränität

Ähnliche Tone schlug FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker in seiner Rede an: "Wir stehen in einer Zeit, in der sich Europa entscheiden muss. Wollen wir ein Europa der souveränen Vaterländer - oder wollen wir ein Europa, das von ein paar EU-Funktionären in Brüssel gesteuert wird und das wie ein zentralistischer Superstaat. Die Antwort der FPÖ ist hier klar: Wir stehen auf der Seite der freien Völker Europas, wir stehen auf der Seite Ungarns [...] und für ein Europa der Selbstbestimmung und nicht der Gängelung." Dem gegenüber stünden die "Brüsseler Eliten und ihre Vasallen", deren "europäische Werte" in Wahrheit "links-woke Werte" seien.

Wer sich gegen diese stelle werde sanktioniert, denunziert und finanziell erpresst. Die Mächtigen würden den Deckmantel der "Rechtsstaatlichkeit" nützen, um jene abzustrafen, die aus der Reihe tanzen. Dieses Argument bringe man bei ungarischem Grenzschutz oder polnischen Maßnahmen gegen die Gender-Ideologie in Stellung, während mutmaßliche EU-Korruptionsskandale (Stichwort: "Flinten-Uschi" und die Pfizer-SMS) zugedeckt werden. Zugleich würde die Meinungsfreiheit "systematisch eingeschränkt", linke NGOs würden durch den EU-Apparat finanziert und mit EU-Geldern würden auch die Wahlkämpfe in souveränen Staaten beeinflusst. 

 

Kampf um freies Wort & sichere Grenzen

Er stellt sich hingegen hinter die "Athener Erklärung der Patrioten", welche Dinge fordert, die selbstverständlich sein sollten: "Wer hätte gedacht, dass wir in Europa um Meinungsfreiheit kämpfen müssen? Es ist schneller gegangen, als befürchtet. Es muss Respekt vor nationaler Identität geben - und nicht Gleichmacherei. Es muss Schluss sein mit ideologischer Umerziehung - und ja, auch die Wokeness gehört nicht zu unseren konservativen Grundwerten." Auch Hafenecker kritisiert die Untätigkeit der EU in der Frage der Migration.

Statt auf Grenzsicherung setze man auf "neokolonialistischen Größenwahn", um etwa afrikanische Länder zu Menschenrechten zu erziehen. ÖVP-Migrationskommissar Brunner sei in  der "Schutzpatron der Illegalen" und sollte ersetzt werden. Ungarn würde sogar für seine Bemühungen um sichere Grenzen von der EU bestraft. Die Ömpel-Regierung in Wien trage indes jede Order aus Brüssel mit, während man sich budgetär entmündigen lasse. Hafenecker kritisierte auch die Winkelzüge gegen patriotische oppositionelle Kräfte in Frankreich, Deutschland oder Rumänien - wo die EU dann sogleich Zentren zur Umsiedlung von halb Afrika nach Europa errichten will. 

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