CDU-Linksdrall: Merz-Mitarbeiter organisierte 'Demos gegen rechts'
Antifa-Flagge (Symbolbild): Mr. Schnellerklärt, Wikimedia Commons; Merz: Sandro Halank, Wikimedia Commons (beide CC BY-SA 4.0); Komposition: Der Status.
Zeig mir deine Freunde, und ich sag' dir, wer du bist: Dieses Sprichwort trifft aktuell im Büro von CDU-Kanzler Friedrich Merz wohl wie die Faust aufs Auge. Denn einer seiner engsten Mitarbeiter beteiligte sich offenbar an Multikulti-Aktionen, die sich "gegen Rechts" und insbesondere gegen die AfD richteten. Und zwar im Tandem mit linken Parteien in seiner sauerländischen Heimat.
Merz-Mitarbeiter sieht überall "Faschisten"
Was das "Freilich"-Magazin am Freitag aufdeckte, lässt tief blicken: Denn mit Antonius Brieden soll einer der engsten Mitarbeiter aus Merz' Büro ein aktiver Kämpfer im ominösen "Kampf gegen Rechts" sein. So beteiligte er sich etwa in Medebach im Sauerland an der Organisation einer Kundgebung mit dem vielsagenden Titel: "Für Vielfalt, gegen rechts" am 3. März des Vorjahres. Die Veranstaltung fand am Höhepunkt der "Geheimtreffen"-Hysterie statt - und Brieden war mittendrin statt nur dabei.
Flankiert von Regenbogen-Flaggen soll er dabei als erster Redner von der Bühne herab in bestem Antifa-Duktus zum "Aufstehen gegen den Faschismus" aufgerufen haben. Doch laut den vorliegenden Recherchen war das nur ein weiterer Höhepunkt im einschlägigen Wirken Briedens. Im Wahlkreis seines nunmehrigen Chefs besorgt er die Pressearbeit der örtlichen "Jungen Union", der er in Medebach auch vorsteht. Er soll "für seine Agitation gegen alles, was rechts der CDU steht, wohl bekannt sein".
CDU hat ein Glaubwürdigkeitsproblem
Als Beispiel hierfür wird seine Urheberschaft der Aktion "#aktivgegenrechts" genannt, mit der Brieden "ein Zeichen gegen rechtes Gedankengut" habe setzen wollen. Gemeint seien damit auch "Stammtischparolen" und angeblich "rassistische" Sprüche & Bilder, die Jugendliche an einander verschicken. Der auch in der lokalen katholischen "Kolpingjugend" vernetzte Brieden - er sei dort Pressebeauftragter - bekam dabei Rückwind von Karnevalsgilden, Sportvereinen, der SPD und dem offiziellen Stadt-Account.
Laut "Freilich" stellen diese Seilschaften seines Mitarbeiters die Glaubwürdigkeit von Merz infrage - gerade vor dem Hintergrund, dass die CDU selbst Ziel ähnlicher linker Proteste war, als sie mit Stimmen der AfD im Jänner einen Antrag zur Begrenzung von Migration durch den Bundestag brachte. Der Fall stehe auch für einen "größeren Missstand" in der CDU: "Ist die Union eine konservative Partei? Oder bildet sie mit den links-grünen Parteien lediglich eine Beutegemeinschaft, die echte Alternativen bekämpfen soll?"
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