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Bezeichnender Jubel: So feiern Soros & Co. den Magyar-Wahlsieg

Politik
Magyar & Stocker: beide © European Union, 1998 – 2026, Wikimedia Commons (Attribution); VdL: © European Union 2022– Source: EP, Flickr, CC BY 4.0; Merz: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Soros: Nathalia Schuller/Moran Wright, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0; Hintergrund & Komposition: Der Status.

In Budapest kommt es zu einem Machtwechsel: Nach 16 Jahren, in denen der patriotische Premier Viktor Orban die Geschicke leitete, errang sein Herausforderer Peter Magyar nun den Wahlsieg - und das sogar mit Zweidrittelmehrheit. Geht es nach den Globalisten in der EU & darüber hinaus, soll nun wohl kein Stein auf dem anderen bleiben. Entsprechend überschwänglich feierten einschlägige Gestalten wie Soros, von der Leyen & Co. den Wahlausgang; bei der österreichischen "Ömpel" reagiert man ähnlich.

Soros gratuliert überschwänglich

Inhaltlich versuchte Magyar sich im Wahlkampf als "Orbán ohne Vetternwirtschaft" zu präsentieren, der den beliebten migrationskritischen Kurs fortführt und in Brüssel nicht alles abnicken will und trotzdem gute EU-Beziehungen pflegt. Ob ihm dieser Spagat gelingt, oder ob er lediglich aus wahltaktischen Motiven "nach rechts blinkte", wird sich weisen. Doch kritische Stimmen verweisen zurecht auf die problematischen Seilschaften, die ihm teils überschwänglich zum Wahlsieg gratulieren und in Aussicht stellen, dass bestimmte Kreise sich nicht mit weniger zufrieden geben werden als dem totalen Umbau Ungarns nach ihren Vorstellungen. 

Zu den prominenten Gratulanten noch am Sonntagabend gehörte u.a. der einflussreiche Stiftungsboss Alexander Soros, dessen familiäre Wurzeln in Ungarn schon seinen Vater ein besonderes Interesse an der Einflussnahme in Budapest hegen ließen. Einst versuchte man damals bereits mit Orbán einen seinerzeit jungen, aufstrebenden Politiker für die liberale Sache zu gewinnen, doch als dieser lieber auf eine konservativ-patriotische Wende setzte, begannen die Spannungen. Nach etlichen Jahren, in denen man in Ungarn keinen Fuß mehr auf den Boden bekam und sogar die Soros-Uni nach Wien umsiedelte, hat man offenbar einen neuen Hoffnungsträger. 

Ein originelles Wording - Soros sieht eigene Einflussnahme, anders als Wahlempfehlungen patriotischer Politiker, nicht als "Einmischung von außen": 

Auch Flinten-Uschi aus dem Häuschen

Doch nicht nur bei den "Open Society Foundations" scheint man große Hoffnungen in Magyar zu setzen, auch in Brüssel wünschte man sich bekanntlich jemanden, der nicht gegen die Umverteilung von Migranten per EU-Migrationspakt, gegen Sanktionspakete und Milliardenkredite für die Ukraine opponiert. All dies sind zwar Themen, bei denen Magyar bislang rhetorisch keine Kehrtwende anstreben wollte, doch die Frage ist, ob Brüssel da mitspielt. Schließlich hat man die bisher gesperrten EU-Gelder für Ungarn als Faustpfand in der Hinterhand, womit man ihn für den Total-Umbau seines Landes entlang der EU-Vorstellungen nötigen könnte. 

Und so gratulierte auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen geradezu überschwänglich:

"Ömpel" freut sich über Magyar-Sieg

Auch bei den Glückwünschen von Politikern zeigt sich ein klares Bild: Hauptsächlich brüsselhörige Systemvertreter konnten sich mit ihrer Freude nicht hinter dem Berg halten. So frohlockte etwas NEOS-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bereits über das Ergebnis, noch ehe dieses offiziell verlautbart war. Auch ÖVP-Kanzler Christian Stocker streute Magyar Rosen und verspricht sich vom Machtwechsel in Budapest eine "proeuropäische Zukunft", womit üblicherweise v.a. die Unterordnung unter die Agenda der EU-Granden gemeint ist. 

Auch Macron & Merz unter Gratulanten

Ähnlich äußerten sich auch Regierungs- und Staatschefs anderer europäischer Länder, darunter CDU-Bundeskanzler Friedrich Merz oder der französische Noch-Präsident Emmanuel Macron. Sie alle scheinen in Magyar einen "einfacheren" Gegenpart zu erwarten, der bei außenpolitischen Verhandlungen keine derart harte Nuss wie Orbán ist. Auch Macron besticht dabei mit kreativen Umdeutungen der Realität - indem er eine an Brüssel angepasste künftige Regierung als "souveränes Ungarn" framt 

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