Völliges Versagen der Regierung...

'Aufwärtstrend' in Österreich: Inflation stieg im Juli auf 3,5%

Politik
Bild: BMEIA/ Michael Gruber, CC BY 2.0, Flickr

Das Versagen der Ömpel-Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS, die nur von dem Kitt, die FPÖ aus Regierungsverantwortung ausschließen zu wollen, zusammengehalten wird, könnte deutlicher nicht sein. Denn während in anderen Euro-Ländern die Inflation bei 2 Prozent liegt, wie etwa in Deutschland, liegt sie in Österreich im Juli bei rund 3,5 Prozent - der höchste Wert seit April 2024.

Nach 3,3% im Juni nahmen die Teuerungen in Österreich auch im Juli weiter Fahrt auf. Nach Schnellschätzungen der Statistik Austria lag die Inflation bei 3,5%. Im Euro-Raum hingegen erreichte man die Zielmarke der Europäischen Zentralbank von 2%, wie das wie das EU-Statistikamt Eurostat mitteilte. Allerdings wird befürchtet, dass die Inflation in Deutschland und auch anderen Staaten die Teuerungen wieder steigen könnten, da die Handelskonflikte die Inflation zunächst drosseln, später jedoch der gegenteilige Fall eintritt.

Teure Energie in Österreich

"Die Teuerung lag im Juli 2025 einer ersten Schätzung zufolge bei 3,5%, nach 3,3% im Juni. Damit erreicht die Inflation den höchsten Wert seit April 2024. Für dieses Plus sind in erster Linie Industriegüter verantwortlich, die nach 1,0% im Juni aktuell um 1,4% zulegten, da vor allem Bekleidungsartikel die Gesamtinflation im Jahresvergleich deutlich weniger als zuletzt dämpften, so der fachstatistische Generaldirektor der Statistik Austria, Thomas Burg in einer Aussendung, 

Auch ein Dauerbrenner der Teuerungspirale zieht wieder an: "Energie verteuerte sich nach 3,5% im Juni um 4,3%. Insbesondere Gas und Heizöl haben hier im Juli merklich weniger preisdämpfend gewirkt als noch im Juni". Zugleich weist er darauf hin, dass auch die Teuerungen bei bei Dienstleistungnen mit 4,5& und bei Nahrungsmitteln, Tabak und Alkohol mit 4,4% gleichbleibend hoch geblieben seien.

Vespa und Autokatalog

Und was macht die Regierung? ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker tourt mit der Vespa durch Kärnten und genießt die Sommerfrische.  Und der nach Eigenaussage "bekannteste Staatssekretär" der Ömpel, Neos-Politiker Sepp Schellhorn, der eigentlich für Deregulierung zuständig sein soll, muss sich harte Kritik aus der Steiermark gefallen lassen.

"Wenn ein Bundespolitiker schon mangelndes Gespür für die Kommunikation unter und über Reformpartnern hat, so sollte man allerdings von einem ressortzuständigen Politiker schon erwarten können, dass er um die Bemühungen der einzelnen Bundesländer um Deregulierung und Entbürokratisierung Bescheid weiß. Während Schellhorn noch im Autokatalog geblättert haben dürfte, hat die Steiermark bereits das erste Deregulierungsgesetz in Angriff genommen", spottet der freiheitliche Landeshauptmann der grünen Mark, Mario Kunasek über den Staatssekretär.

Über die Tätigkeit und SPD-Vizekanzler Andreas Babler erübrigt sich ohnehin jeder Kommentar und ÖVP-Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer führt derzeit ein Kampf gegen Teilzeitarbeit, um mehr Geld in das leere Staatssäckel zu spülen - Der Status berichtete - anstatt gegen die Wirtschaftskrise und die Teuerungen.

Langes Versagen der ÖVP

Die konstant hohe Teuerungsrate in der Republik zeigt zudem ein langjähriges Versagen der vermeintlichen Wirtschaftspartei ÖVP. Denn schon Stockers Vorgänger - der nunmehrige Spitzenbanker Karl Nehammer - und sein grünes Regierungsanhängsel versäumten es über Jahre, wirksame Maßnahmen zu setzen, wie sie etwa Spanien oder Frankreich einführte. Zudem fließt nicht nur weiter Steuergeld in zweifelhafte Projekte im Ausland - Der Status berichtete - sondern mit der EU-hörigen Politik der jetzigen Regierung, die den alten Kurs der Transformation fortsetzt, dürfte auch die Inflation erhalten bleiben.

Schon allein die EU-Pläne, nach denen russische Gas- und Ölimporte verboten werden sollen, tragen dazu bei, die Preise für Energie weiter nach oben zu treiben - Der Status berichteteDer Status berichteteEbenso die Pläne der EU-Kommission zu einem neuen Wahnsinnsbudget von 2 Billionen Euro - zuvor betrug es nur 1,2 Billionen. Auch hier wird die ÖVP vermutlich der Union auf Kosten der Steuerzahler entgegenkommen und versuchen, selbst ein verhandeltes Budget von 1,5 oder 1,7 Billionen Euro als Erfolg und Einsparung zu verkaufen.

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