Radikale Störversuche ohne Wirkung

Aufbruch in Eisenach: Burschentage von Antifa-Chaoten unbeeindruckt

Politik
Bild: CEphotos, Uwe Aranas Eisenach: Burschenschaftsdenkmal von der Wartburg aus , Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0

Fotografiert, bedrängt und immer wieder provoziert: Die diesjährigen Burschentage standen unter massivem Druck von linksextremen Antifa-Protesten. Dennoch ließen sich die Teilnehmer nicht einschüchtern und setzten ein deutliches Zeichen des Zusammenhalts.

Traditionsreiche Burschentage

Letzte Woche fanden in Eisenach wieder mal die jährlichen Burschentage statt. Diese sind eine Reihe von Veranstaltungen, organisiert von der Deutschen Burschenschaft. Sie beinhalten unter anderem die Tagungen dieser, einen Fackelzug, das traditionelle Totengedenken und den Festakt. Die Veranstaltung war von politischer Aufbruchsstimmung geprägt, leider aber auch von einigen Antifa Gegenprotesten. Ich habe sie besucht und berichte hier vom Erlebten und dem wahrgenommenen politischen Klima.

Antifa & Systempresse wieder umtriebig

In der Tradition des Wartburgfestes tagt der Studentenverbindungs-Dachverband Deutsche Burschenschaft (DB) jährlich im schönen Eisenach. Bereits am ersten Tagungstag wurden die Teilnehmer von einer Reihe an Antifa-Fotografen und "Spiegel TV"-Reportern begrüßt. Das Ziel dieser Fotografen ist es, politisch Andersdenkenden das Leben schwer zu machen. Rund 10 Fotografen waren vor Ort, dies sollte auch nicht der letze Kontakt mit diesen bleiben.

Foto: Der Status

Patriotischer Aufbruch trotz Störfeuern

Auf allen Festivitäten und auch dazwischen war eine politische Aufbruchsstimmung wahrzunehmen. Auch die Bewohner Eisenachs solidarisierten sich mehrheitlich mit den Teilnehmern. Dennoch kam es einige Male zu übergriffen wie dem Klauen von Mützen oder dem beschmeißen der Teilnehmer mit noch brennenden Zigaretten. Der Höhepunkt der Veranstaltung war der traditionsreiche Fackelzug zum Burschenschaftsdenkmal mit anschließendem Totengedenken.

Dieses wurde von einem großen Antifa-Gegenprotest begleitet, außerdem war eine Rekordanzahl an linksextremen Fotografen da, die wieder mal die Denunziation der Teilnehmer im Sinn hatten. Das sonst würdige Totengedenken wurde außerdem, durch laute Musik der selbsterklärten Antifaschisten, versucht akustisch zu stören. Besonders oft spielten diese die Berliner Rapperin Ikkimel, welche durch ihre Musik über ihren promiskuitiven Lebensstil in linken Kreisen bekannt ist.

Foto: Der Status

Linksextreme ohne Stehvermögen

Die Polizei schaffte es zwar relativ gut, die Veranstaltung vom Gegenprotest abzuschirmen, der Vorsatz des Gegenprotestes das Totengedenken zu stören zeigt aber die Respektlosigkeit der Antifa gegenüber deutschen Kriegsopfern. Trotz lauter Musik und Störungsversuchen verlief das Totengedenken wie geplant und viel Ausdauer brachten die Demo-Teilnehmer glücklicherweise nicht mit. Nach dem Totengedenken gab es im angrenzenden Berghotel die Möglichkeit, sich zu vernetzen und Gespräche zu führen. Ab Samstag war von Antifa und Fotografen keine Spur mehr und die restlichen Veranstaltungen unter anderem der Festkommers konnten störfrei stattfinden.


Foto: Der Status

Metapolitischer Erfolg

Alles in allem zeigen die diesjährigen Burschentage die politische Stimmung im Land. Während große Teile der Bevölkerung Eisenachs sich mit den Burschenschaftern solidarisierten, gab es eine kleine laute und radikale Fraktion, die bestmöglich versuchte die Veranstaltung zu stören. Dem zum Trotz konnte die Veranstaltung in vollem Maß stattfinden, die Botschaft war klar: Wir lassen uns von euch nicht einschüchtern und unmöglich machen. Sie zeigt, dass politische Veränderung und politische Treffen möglich und umsetzbar sind, auch gegen massiven Gegenwind.

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