'Armlänge' reicht nicht: Sexualstraftaten in Deutschland verdoppelt - in nur 10 Jahren!
Symbolbilder (2): Freepik; Komposition: Der Status.
Deutschland ist sicher? Nicht wenn man sich die allgegenwärtigen Zahlen der Kriminalitätsstatistiken betrachtet. Nun teilte das Bundesinnenministerium mit, dass sich die Zahl der Sexualdelikte gegen Frauen seit 2013 verdoppelt habe - ein dramatischer Anstieg, der jedoch kaum geeignete Maßnahmen der Politik nach sich ziehen wird, auch wenn SPD-Innenministerin Nancy Faeser entschlossenes Vorgehen ankündigt.
Verdoppelung der Sexualdelikte
Immer wieder werden Sorgen und Ängste der Bürger ignoriert. Es sei das subjektive Sicherheitsempfinden, welches sinke, in Wirklichkeit nehme die Zahl der Straftaten ja eigentlich ab und es sei sowieso alles Bestens im besten Deutschland aller Zeiten. Dem wiedersprechen allerdings die Behördenzahlen, die das Bundesinnenministerium nun auf AFP-Anfrage, über die mehrere Medien berichteten, bekanntgab. So habe sich seit 2013 die Zahl der Sexualdelikte gegen Frauen verdoppelt. Waren es 2013 noch 33.756 weibliche Opfer von erfassten Sexualdelikten, stieg die Zahl seit 2015 an und erreichte im vergangenen Jahr 62.404 Fälle.
Vergewaltigung, Nötigung, Körperverletzung
Die Zahlen beinhalten Straftaten wie Vergewaltigungen, sexuelle Nötigungen und sexuelle Belästigungen. Zudem, so zeigt sich, waren in dem entsprechenden Zeitraum zwischen 84 und 86,7 Prozent aller Opfer weiblich. Aber nicht nur die Delikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung stiegen in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich an. Ebenso Strafttaten gegen die körperliche Unversehrtheit von Frauen, wenn auch nicht in den gleichen erschreckenden Ausmaß. Bei Körperverletzung etwa wurden 2013 ganze 223.072 Fälle erfasst, 2023 waren es 260.775. Delikte wie Bedrohung und Nötigung stiegen im selben Zeitraum von 106.073 auf 148.015 an.
Armlänge reicht nicht
Dass die Zahlen gerade auch ab 2015 explodierten, zeigt, dass die nach den Silvesterübergriffen von der Kölner CDU-Oberbürgermeisterin Henriette Reker empfohlene "Armlänge Abstand" zu Fremden (siehe hier, ab ca. 16:10 min) auch nicht die gewünschte Wirkung zeitigte. Auch weitere Tipps, wie in der Gruppe zu bleiben oder sich nicht trennen zu lassen, wirkten damals hilflos.
Zumal sie die Frauen aufforderten, ihr Verhalten zu ändern, um eben nicht Opfer von Übergriffen zu werden, anstatt gegen die wirklichen Ursachen und die Täter vorzugehen. Nun, zehn Jahre später und nach einem massiven Anstieg von Sexualdelikten, will SPD-Innenministerin Faeser plötzlich "entschlossen" durchgreifen. Also gleich, nachdem sie "jeden Stein" umgedreht hat, um die vermeintlichen "Rechtsextremisten" zu finden, die seit Jahren vor diesem Umstand warnen...
Entschlossenes Handeln durch Faeser?
Wieso man allerdings erst zehn Jahre abwartete, bevor man sich dazu durchrang, "entschlossenes Handeln" anzukündigen - man wartet ja auch nicht, bis das Haus im Vollbrand ist und ruft eigentlich schon eher die Feuerwehr - ist einigermaßen unklar. Aber was unlogisch erscheinen mag, ist wohl den Besonderheiten der hohen Politik geschuldet. Und dem einfachen Bürger und Steuerzahler vermutlich nicht verständlich zu machen.
Zumindest Faeser will jetzt handeln, denn die gestiegene Gewalt gegen Frauen sei unerträglich und fordere ein noch viel entschlosseneres Handeln, um Frauen besser vor Gewalt zu schützen. Wie das Aussehen soll, macht die Ministerin auch gleich deutlich: "Wir wollen Frauen besser schützen, indem wir Täter zu Anti-Gewalt-Trainings verpflichten, um ihr aggressives Verhalten zu beenden." Wer diese verweigere, müsse mit "empfindlichen Sanktionen" belegt werden. Aber auch Betretungsverbote müssten konsequenter umgesetzt und kontrolliert werden.
Also wieder mehr Stuhlkreise und steuergeldfinanzierte Therapiestunden. Dabei gäbe es vermutlich einfachere und auch langfristig steuergeldschonendere Wege, die, anstatt an Symptomen herumzudoktern, an der Wurzel ansetzen würden: Grenzen dicht und Abschiebungen, schließlich dürfte der massive Anstieg der Delikte nicht zufällig um 2015 begonnen haben.
+++ Folgt uns auf Telegram: t.me/DerStatus & auf Twitter/X: @derStatus_at +++
Dir gefällt unsere Arbeit? Unterstütze uns jetzt mit deiner Spende, damit wir weiterhin berichten können!
Kontoinhaber: JJMB Media GmbH
IBAN: AT03 1500 0043 9102 6418
BIC: OBKLAT2L
Verwendungszweck: Spende