Absurde Skandalisierung: Weil sich Kickl zu Remigration bekennt
Bildzitat: Herbert Kickl/Telegram
"Remigration" bezeichnet ein Maßnahmenbündel, um die negativen Folgen der Massen-Migration rückgängig zu machen und integrationsunwillige Zuwanderer zur Heimkehr zu bewegen. Ein Konzept, zu dem sich die FPÖ - wie auch andere patriotische Kräfte in Europa - seit Jahren bekennt. Nun nutzten Mainstream-Medien ein Grafiksujet von FPÖ-Chef Herbert Kickl zu diesem Thema, um daraus einen vermeintlichen Skandal zu zimmern.
"Remigration"-Posting als Stein des Anstoßes
Der leibhaftige Gottseibeiuns hat wieder einmal etwas Böses getan. Diesen Eindruck gewinnt man, wenn man aktuelle Nachrichtenmeldungen aus Österreich besieht. Beim "profil" ist etwa zu lesen: "FPÖ-Obmann Kickl macht bei Rechtsextremen-Kampagne im Netz mit". Vorausgegangen war ein Grafiksujet u.a. auf Telegram, das den freiheitlichen Parteichef mitsamt dem Wort "Remigration" abbildet, nach Muster eines ähnlichen Postings von US-Präsident Donald Trump.
Das Magazin will daraus einen Skandal beschwören. Weil irgendwas mit "Massenabschiebungen" und "zwangweiser Rückführung". Als Ausgangspunkt witterte das Blatt eine "Verschwörungserzählung eines gesteuerten 'Bevölkerungsaustausches', mit dem EU-Regierungen ihre autochthonen Bevölkerungen durch Migranten ersetzen wollten". In Wahrheit bezeichnet auch dieser Begriff nur die offenkundige und in heimischen Städten sichtbare Umkehrung der Mehrheitsverhältnisse zu Ungunsten der Einheimischen.
Die berühmt-berüchtigte "Kontaktschuld"
Besonders schlimm für das "profil": Dass auch der langjährige Identitären-Chef Martin Sellner den Begriff verwendet, dazu in einem Buch ein eigenes Modell vorstellte und die Social-Media-Kampagne zur Normalisierung der Remigrationsforderung entsprechend begrüßte und bewarb. Also: Die übliche "Kontaktschuld"-Nummer. Dass patriotische Politiker und das patriotische Vorfeld kompatible Sichtweisen haben, stößt dem Autor schließlich auf. Für den Artikel verantwortlich zeichnete übrigens der Co-Autor einer durch einen eklatanten Recherchefehler zum familiären Umfeld von Kickl bekannt gewordenen, negativen Biographie über den Politiker.
Mit deutlich weniger Schaum vor dem Mund agierte "oe24" in der Berichterstattung, doch auch dort ist das Framing offensichtlich. Es sei eine Kampagne, die von "Rechtsextremen" befördert wäre. Beteiligen würde sich neben anderen FPÖ-Abgeordneten auch AfD-Co-Chefin Alice Weidel und auch der beliebte AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich, dem die Partei fälschlicherweise unterstellt, er sei seiner eigenen Partei "zu extrem". Ganz besonders schlimm ist auch hier, dass Sellner den Kickl-Beitrag teilte. Das "Profil" als Urheber des Empörungsversuchs zeigt sich zudem bestürzt darüber, dass die Distanzierung zum patriotischen Vorfeld unter Kickl "aufgeweicht" würde.
Kickl: Das Problem lautet Massen-Migration
Am Mittwoch äußerte sich auch Kickl selbst zum Versuch, ihm etwas ans Zeug zu flicken: "Weil wieder ein paar Unbelehrbare einen Skandal oder eine Provokation in meinem Remigrations-Posting sehen - Nicht Remigration ist das Problem, nein! Das Problem war und ist unkontrollierte Massenmigration, die Völkerwanderung unter dem Deckmantel von Asyl. Und dieselben, die sich jetzt über mich und andere aufregen, haben uns dieses Problem importiert."
Der FPÖ-Chef sieht auch keinen Grund, zurückzurudern, im Gegenteil. Denn für ihn ist die Forderung eine Herzenssache: "Ich bin jedenfalls nicht bereit dazu, die Familie Österreich leiden zu lassen, nur weil Möchtegern-Tolerante ihre ideologischen Hirngespinste auf Kosten der Allgemeinheit gegen deren Willen durchdrücken wollen."
+++ Folgt uns auf Telegram: t.me/DerStatus & auf Twitter/X: @derStatus_at +++
Dir gefällt unsere Arbeit? Unterstütze uns jetzt mit deiner Spende, damit wir weiterhin berichten können!
Kontoinhaber: JJMB Media GmbH
IBAN: AT03 1500 0043 9102 6418
BIC: OBKLAT2L
Verwendungszweck: Spende