Härtere Strafen für Kinderschänder

Syrer vergewaltigte Mädchen (6): FPÖ kritisiert irres Kuschelurteil

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Symbolbilder: Freepik (2); Komposition: Der Status.

Wieder einmal erschüttert ein Urteil ganz Österreich, dessen Brutalität in keinem Verhältnis zur letztlich verhängten Strafe steht. Denn ein Syrer (52) kommt mit 4,5 Jahren Haft dafür davon, dass er ein 6-jähriges Mädchen in eine Wohnung lockte und dort vergewaltigte. Die FPÖ fordert härtere Strafen für Kinderschänder und die rigorose Abschiebung ausländischer Sexualstraftäter.

Mildes Urteil für brutalen Missbrauch

Sogar der Verteidiger des Syrers musste laut "Krone" zugeben, dass der Tatvorwurf gegen seinen Mandaten erschütternd sei. Denn mit dem Versprechen eines Lollipops soll der Anklagte das Mädchen aus der Nachbarschaft - es spielte im Hof mit seinen Geschwistern - in seine Wohnung gelockt haben. Dann schon er das Mädchen hinein, wo er es brutal vergewaltigte, eindeutige DNA-Spuren konnten im Intimbereich des Kindes gefunden werden. Der Syrer behauptete hingegen bei der polizeilichen Befragung bereits, er habe der 6-Jährigen nur die Hose gerichtet... 

Gegen diese Darstellung sprachen auch die Begleitumstände: Bei einer Hausdurchsuchung wurden bei ihm rund 6.000 kinderpornographische Dateien gefunden. Die dort abgebildeten Missbräuche betrafen unmündige Mädchen und sogar Babys. Vor seiner Tat will der Syrer 10mg Testosteron - angeblich fürs Fitness-Center - genommen haben. Die bedenkliche Strategie der Verteidigung hier: Weil das männliche Geschlechtshormon sexuell anregend sei, habe dies in Kombination mit seiner pädophilen Neigung quasi dazu führen müssen. Außerdem sei er ja zu einer Therapie bereit. Und so fiel das Urteil mit 4,5 Jahren Haft recht milde aus. 

Ausländische Kinderschänder abschieben

Denn eigentlich stehen sowohl auf Vergewaltigung als auch auf schweren sexuellen Missbrauch von Unmündigen bis zu 10 Jahren Haft - doch der Syrer könnte bereits nach 3 Jahren wieder ein freier Mann sein. Entsprechend sprach FPÖ-Justizsprecher Harald Stefan von einem "weiteren Schlag ins Gesicht jedes anständigen Bürgers", denn das Urteil sei "ein Hohn für das Opfer und seine Familie." Eine derart unfassbare Tat mit einer solch milden Strafe zu ahnden, sei ein fatales Signal an alle Kriminellen, die Milde des Urteils stehe in keinem Verhältnis zur Brutalität der Tat, zumal sich der Angeklagte mit "absurdesten Ausreden" aus der Verantwortung stehlen wollte. 

Das Urteil reihe sich nahtlos in eine Serie nicht nachvollziehbarer Entscheidungen ein, wie auch den Freispruch für die 18 migrantischen Peiniger einer 12-Jährigen. Es brauche bei Sexualverbrechen, insbesondere jenen gegen Kinder, eine "massive Anhebung des Strafrahmens" (aktuelle Mindeststrafen: 1-2 Jahre) statt "falscher Toleranz und Gerede von 'Therapiebereitschaft'." Außerdem brauche es rigorose Abschiebungen: "Straffällige Ausländer, die unsere Gastfreundschaft mit Füßen treten und sich an unseren Kindern vergehen, haben ihr Aufenthaltsrecht verwirkt. Österreich darf kein Paradies für Kriminelle werden, sondern muss eine sichere Heimat für unsere Kinder sein."

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