Verleumdet & verblutet

Henry Nowak kein Einzelfall: Rolle der Polizei bei Migranten-Morden

Migration
UK-Polizist: Rawpixel (CC0); Messermann: Magnific; Komposition: Der Status.

Der unfassbare Mord an Henry Nowak (18), der in Handschellen verblutete, weil die Polizei lieber dem Rassismus-Vorwurf seines Mörders glaubte, sorgt weiter für Entsetzen. Am Dienstag wurden nun die erschütternden Bodycam-Aufnahmen seiner letzten Minuten veröffentlicht. Doch handelt es sich dabei nicht um einen tragischen Einzelfall, denn gerade die unrühmliche Rolle der Polizei erinnert etwa an zwei ähnlich unfassbare Messermorde durch Migranten in Schweden, über die längst der Mantel des Schweigens gebreitet wurde.

Nowak: In Handschellen verblutet

Ginge es nach dem Mainstream dann wäre der Mord am jungen Studenten Henry Nowak in Southampton (England) hierzulande wohl niemandem ein Begriff. Nur durch die unermüdliche Thematisierung in sozialen Medien und alternativen Medien - auch Der Status berichtete - ließ sich der Deckel nicht auf der Geschichte halten. Nach der Veröffentlichung der Bodycam-Aufnahmen der Polizisten kann nun auch die Systempresse den Fall nicht mehr gänzlich totschweigen. Besonders betroffen macht der Umstand, dass Henry wie ein ganz normaler Erstsemestriger aussah und somit Jedermanns Bruder, Sohn oder Freund sein könnte. 

Die Aufnahmen sind schockierend: Nowak sagt 9-mal, er könne nicht atmen und 4-mal, dass er erstochen wurde. Doch die Beamten schenken ihm keinen Glauben - sondern der Version seines Mörders Vickrum Dingwa. Der Sikh erstach ihn mit einem 21cm langen Schwert, das er "aus religiösen Gründen" trug. In seinem Todeskampf legt man ihm Handschellen an, erst als seine Pupillen nicht mehr reagieren, denkt man an Erste Hilfe. Es ist ein erschütterndes Zeitdokument. Inzwischen ist auch bekannt, dass die Polizei einem vorherigen Notruf einer Anwohnerin wegen der Messerattacke nicht nachging, sondern erst wegen des vermeintlichen "rassistischen Angriff" ausrückte. 

Lindh: Polizei glaubte den Opfern nicht

Anders als bei George Floyd löst Nowaks "I can't breathe" keine Betroffenheitswellen & Massendemos des Systems aus. Schließlich widerspricht der Fall dem Pro-Multikulti-Narrativ - die vielzitierte "Hierarchie der Opfer" hat wieder zugeschlagen. Viele erinnern sich dieser Tage an eine Reihe ähnlich brutaler Taten, bei denen Personen mit europäischen Wurzeln ihr Leben lassen mussten. Sei es der Fall von Iryna Zarutska, die in einem öffentlichen Verkehrsmittel von einem mehrfach amtsbekannten Afroamerikaner von hinten erstochen wurde oder die in Norddeutschland von einem Iraker vor den Zug gestoßene Liana (16). Viele fragen sich nun, ob "weiße Leben nicht zählen".

Doch es sind zwei verdrängte Fälle aus Schweden, deren zentrale Elemente frappierend an Elemente des aktuellen Falles erinnerte. Im Jahr 2019 vergewaltigte ein Sudanese nach einer Party eine junge Frau. Der Gastgeber Tommie Lindh, ein junger Schwede, wollte dazwischengehen und bezahlte seine Zivilcourage mit dem Leben. Später stellte sich heraus, dass sowohl Lindh als auch die Frau zwei Notrufe abgesetzt hatten, doch eine Polizistin vermerkte diese als "nicht glaubwürdig". Erst 1 Stunde später folgte eine Nachschau. Da hatte der Migrant sie neben dem verblutenden Lindh schon ein 2. Mal vergewaltigt und mit "Victory"-Zeichen für Bilder posiert.

Wretström: Kuschelstrafen für Totprügler

Ein weiterer unfassbarer Fall ereignete sich bereits 2000 in einem Vorort von Stockholm. Nach einer Feier verfolgte einer Gruppe jugendlicher Migranten den 16-jährigen Daniel Wretström zu einer Bushaltestelle. Auf Grundlage der erfundenen Behauptung einer jungen Frau, wonach er sie körperlich angegangen sei, prügelten sie wie wild auf ihn ein. Der Angegriffene versuchte einen Passanten auf die Lage aufmerksam zu machen, in dem er sich auf dessen Motorhaube warf. Doch die Migranten-Gang schüchterte den Fahrer ein, zerrte Wretström wieder zu Boden, schlug mit einem Brett unerlässlich auf seinen Kopf ein und tötete ihn mit Messerstichen, ehe er im Straßengraben verblutete.

Mit dem Mord an Nowak teilt der Fall nicht nur die Jahreszeit - beide Taten ereigneten sich im Dezember - sondern erneut die lange Dauer, bis eine Polizeistreife kam. Obwohl mehrere Passanten den Notruf wählten, brauchten Polizei & Rettung laut Zeugen rund 40 Minuten. Bis dahin war es zu spät. Auch dieser Fall ist heute weitgehend in Vergessenheit, u.a. weil der mediale Mainstream in Schweden erfolgreich offensiv thematisierte, dass das Opfer ein Mitglied in rechten Gruppen war. Die Beitragstäter kamen damals mit Jugendarrest und sozialer Arbeit davon. Der Haupttäter wurde nach 4 Jahren in einer Psychiatrie mit einer neuen Identität in die Freiheit entlassen.

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