FPÖ ortet Versäumnis

Ausländer-Kriminalität explodiert: Doch Statistik verschweigt Asylstatus

Migration
Symbolbilder: Freepik (2); Komposition: Der Status.

Die jüngst publizierte Kriminalitätsstatistik zeigt alarmierende Trends auf: Fast die Hälfte aller Tatverdächtigen sind ausländische Staatsbürger, bei Syrern war der prozentuale Anstieg der Straftaten besonders hoch. Auch bei jungen Tätern gibt es einen scharfen Anstieg, der v.a. auf Zuwanderer zurückgeht. Doch etwas gegen diese Missstände zu unternehmen ist offenbar nicht vorgesehen: Denn der Aufenthaltsstatus der Tatverdächtigen wird paradoxerweise nicht erfasst.

Ausländerkriminalität explodiert

Der Ausländeranteil in Österreich beträgt rund 20,2% - in der neuesten Kriminalitätsstatistik allerdings stolze 47,7%. Und da sind Eingebürgerte mit Migrationshintergrund noch gar nicht mit erfasst, sie gelten in der Statistik - ebenso wie mutmaßlich Doppelstaatsbürger - als "österreichische Tatverdächtige". Die Tendenz ist steigend: Die Ausländerkriminalität stieg 2025 im Jahresvergleich um fast 5%. Am stärksten vertreten waren dabei Tatverdächtige mit rumänischem (18.690), syrischem (14.684) und deutschem (14.771) Pass, wobei der Anstieg bei Syrern unfassbare 25% betrug. Auch Afghanistan (6.380) und die Ukraine (5.126) schaffen es noch in die Top-10. 

Umso ausgeprägter ist dieser Befund bei straffälligen Kindern und Jugendlichen. In der gerade noch strafunmündigen Gruppe der 10- bis 14-Jährigen haben Ausländer mit 51,3% der Straftaten erstmals auch in absoluten Zahlen die Nase vorn, wobei Einbruchsdiebstähle, Körperverletzung, Diebstahl & Sachbeschädigung die vier häufigsten Delikte waren. Zwischen 14 und 18 Jahren ist der Anteil der Nicht-Österreicher mit 57,8% sogar noch höher. Dasselbe gilt für die 18- bis 21-Jährigen, für die noch Jugendstrafrecht zur Anwendung kommt; dort waren es 56,4%. Auch hier zeigt sich: Mehr als jeder zehnte jugendliche Straftäter mit ausländischem Pass ist Syrer. 

Statistik verschweigt Aufenthaltsstatus

Doch, obwohl ÖVP-Innenminister Gerhard Karner bei der Vorstellung der Statistik mehrfach die Überrepräsentation der Syrer ansprach, fehlt ein Detail: Nämlich die Frage nach ihrem Aufenthaltsstatus. Dabei inszeniert just derselbe Minister jede Einzelabschiebung eines kriminellen Syrers als großen PR-Gag. Schließlich ist jener Innenminister, der vor 4 Jahren den absoluten Asylantrag-Rekord verantwortete, um Imagekorrektor bemüht und möchte den Hardliner mimen.

Freilich geben das die Zahlen ohnehin nicht her: Weiterhin nimmt man tausende Asylanträge aus Syrien, obwohl der vermeintliche Fluchtgrund doch abhanden kam. Und mit der freiwilligen Heimkehr sah's auch eher mau aus: Auch gut ein halbes Jahr nach dem Assad-Sturz waren nur wenige hundert der rund 120.000 Syrer in Österreich wieder in die Heimat zurückgekehrt. Ob sich nach Merz demnächst auch Karner mit dem islamistischen Machthaber in Damaskus ablichten lässt, um Tätigkeit zu suggerieren? 

FPÖ fordert: Kriminelle sofort abschieben

Dabei wäre die Offenlegung des Aufenthaltsstatus zentral, um herauszufinden, wie leicht ein kriminell gewordener Ausländer abzuschieben wäre. Dieses Versäumnis kritisiert Udo Landbauer, FPÖ-Vizelandeshauptmann in Niederösterreich: "Warum wird hier verschwiegen, ob es sich beispielsweise um einen Asylwerber, Asylberechtigten oder subsidiären Schutzberechtigen handelt? Warum vertuscht das der ÖVP-Innenminister? Ich bin absolut sicher, dass das unsere hart arbeitenden Landsleute wissen wollen."

Es brauche nun einen sofortigen Richtungswechsel, jeder kriminelle Asylwerber müsse "sofort außer Landes gebracht" werden. Das sei man den Bürgern schuldig: "Die Bevölkerung hat ein Recht darauf zu erfahren, wer zu uns ins Land kommt, auf Kosten der Steuerzahler lebt und kriminell wird. [...] Wer in Österreich Schutz sucht und mit Kriminalität antwortet, hat jedes Recht verloren, hier zu bleiben. Die Sicherheit unserer Bevölkerung muss endlich über den vorgeschobenen Bleiberechten von Asylstraftätern stehen.“ 

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