164.573 tatverdächtige Ausländer - Jeder 7. Syrer in Kriminalstatistik
Symbolbilder: Magnific (3); Komposition: Der Status.
Fast jeder zweite Tatverdächtige in Österreich war im Vorjahr ausländischer Staatsbürger - obwohl diese "nur" 20% der Bevölkerung ausmachen. Besonders überdurchschnittlich vertreten waren dabei Syrer, in absoluten Zahlen die zweitgrößte Gruppe. Insgesamt stieg die Zahl ausländischer Tatverdächtiger im Vorjahr um 7.515 Personen bzw. 4,8%. Die FPÖ fordert in diesem Zusammenhang nun u.a. die "konsequente Remigration" straffälliger Migranten.
Scharfer Anstieg & überrepräsentiert
Die importierte Kriminalität ist ein wachsendes Problem in Österreich - wie die aktuellen Zahlen aus der polizeilichen Kriminalstatistik aufzeigen, die ÖVP-Innenminister Gerhard Karner in seiner Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage zu ausländischen Gewaltverbrechern von FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker produzieren musste. Demnach wurden alleine 2025 satte 164.573 ausländische Tatverdächtige registriert - das sind 7.515 bzw. 4,8% mehr als im Jahr davor. Und der 10-Jahres-Vergleich ist besonders erschütternd - in diesem Zeitraum betrug der Anstieg nämlich sogar 59.012 bzw. unfassbare 55,9%.
Häufigste Herkunftsnationen waren dabei Rumänien (18.690), Syrien (14.863), Deutschland (14.771), Serbien (11.929), Ungarn (9.860), Türkei (9.007), die Slowakei (8.236) und Afghanistan (6.380). Österreicher sind in absoluten Zahlen mit 180.493 Tatverdächtigen zwar noch leicht in der Mehrheit - doch der Ausländeranteil von 47,7% in der Kriminalitätsstatistik übersteigt deren Anteil in der Gesamtbevölkerung (rund 20%) deutlich. Ebenfalls auffällig: Bei knapp 105.000 Syrern, die sich in Österreich aufhalten, bedeutet dies, dass statistisch jeder Siebte aus dem nahöstlichen Land im Vorjahr im Verdacht stand, mit dem hiesigen Strafrecht in Konflikt geraten zu sein.
Anders als früher: Keine Info zu Aufenthaltsstatus
Besonders häufig unter den durch ausländische Staatsbürger verübten Delikten fanden sich Diebstähle (23.870), Körperverletzung (17.902), Betrug (15.603), Einbruchsdiebstahl bzw. bewaffneter Diebstahl (15.545), fahrlässige Körperverletzung im Straßenverkehr (8.216), gefährliche Drohung (7.515), Sachbeschädigung (7.039) oder schwerer Betrug (5.494). Dazu kamen noch 6.700 Anzeigen wegen Drogenbesitz- & Handel nach dem Suchmittelgesetz. Dazu kamen noch u.a. 471 vollendete Vergewaltigungen, 681 Fälle von sexueller Belästigung, 112 schwere sexuelle Missbräuche von Unmündigen und immerhin 21 vollendete Morde durch fremde Tatverdächtige.
Spannend ist allerdings die Karner-Einlassung, wonach Statistiken nach Aufenthaltsstatus bzw. Legalität des Aufenthalts, nicht geführt würden. Denn in der Vergangenheit war eine entsprechende Differenzierung durchaus möglich. So schlüsselte etwa der "Kriminalitätsbericht" des Jahres 2015 säuberlich nach einer ganzen Reihe von Gruppen auf: Arbeitnehmer, Schüler/Studenten, Selbständige, Familiengemeinschaft mit Österreichern, Touristen, Asylwerber, Fremde ohne Beschäftigung, Personen ohne rechtmäßigen Aufenthalt. Rund ein Jahrzehnt später ist die Nennung des Asylwerber-Anteils bei Sexualstraftaten & schweren Gewaltdelikten hingegen das Höchste der Gefühle...
FPÖ fordert den Migrationsnotstand
Angesichts der schockierenden Zahlen fordert die "Ausrufung des Migrationsnotstands, konsequente Außerlandesbringung straffällig gewordener Fremder, Aussetzung des Familiennachzugs und einen echten Stopp der illegalen Migration". Dabei erinnert FPÖ-General Hafenecker außerdem daran, dass die jüngsten Zahlen im krassen Widerspruch zu den vermeintlichen Hardliner-Ansagen gerade seitens der Volkspartei stünden: "Die Lage ist außer Kontrolle und Karners angebliche Abschiebeoffensive ist ein reines Märchen. Wenn tatsächlich so viele straffällige Fremde außer Landes gebracht würden, könnten die Deliktzahlen nicht Jahr für Jahr steigen."
Andernfalls müsste man davon ausgehen, dass "offensichtlich mehr Täter" nachkämen, als das Land verlassen. Das wäre dann aber kein Erfolg, sondern ein "komplettes Staatsversagen". Es handle sich dabei gerade bei Gewalt- & Sexualstraftaten keinesfalls um Ausnahmefälle, sondern gehe auf Kosten der Sicherheit der Österreicher: "Hinter jeder dieser Zahlen steht ein zerstörtes Leben. Wer jetzt nicht handelt macht sich mitschuldig", so Hafenecker. Es brauche "echte Remigration statt Schönwetter-Statistiken" und Beschwichtigungsversuchen von Karner & Co..
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